eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Do, 10:32 Uhr
19.02.2026
NABU Thüringen: Ein Drittel der Weißstörche sind auf ihren Nestern angekommen

Rückkehr der Weißstörche nach Thüringen

Trotz Frost und Schnee sind laut NABU Thüringen erste Weißstörche an ihren Brutplätzen angekommen. Die Rückkehr der majestätischen Vögel zu ihren Nestern ist allerdings von der herrschenden Großwetterlage abhängig...

Weißstörche kehren trotz winterlichen Temperaturen nach Thüringen zurück (Foto: Harald Bott/NABU-Naturgucker) Weißstörche kehren trotz winterlichen Temperaturen nach Thüringen zurück (Foto: Harald Bott/NABU-Naturgucker)


Viele Weißstörche haben sich in der 6. und 7. Kalenderwoche an ihren Brutplätzen in Thüringen eingefunden. Bis zum 15. Februar sind nach Aussage von Klaus Schmidt, dem Storchenspezialisten des NABU Thüringen, ein Drittel der Weißstörche auf ihren Nestern eingetroffen.

Die Frühankömmlinge haben vor allem in Südhessen oder in Südwesteuropa wie in Spanien die Winterzeit verbracht. Je nach Wetterlage wird sich die Rückkehr der Adebare mehr oder weniger noch über Wochen erstrecken. Die erneuten Schneefälle und Frost werden die weitere Rückkehr vorerst stoppen. Als letzte kommen im März und April die ein- bis dreijährigen Jungstörche und die Überwinterer aus Afrika zurück.

Anzeige symplr (1)


In diesem Winter haben auch nur wenige Einzelstörche in Thüringen ausgeharrt. „Kleine Trupps überwinternder Rotschnäbel hielten sich im Umfeld mehrerer Pflanzenkompostieranlagen auf, um dort nach Nahrung zu suchen, sagt Juliane Balmer von der Staatlichen Vogelschutzwarte des Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz in Seebach.

„Auf den Kompostplätzen stellen Kunststoffteile und Gummiringe, die die Weißstörche als vermeintliche Nahrung aufnehmen, weiterhin eine Gefahr dar. Die Tiere können dadurch qualvoll verenden. Hier gilt es, Maßnahmen zu finden, dass diese Teile nicht mehr in den Kompostierungsanlagen landen. Verbraucher, Einzelhandel und Kompostieranlagen müssen dafür Maßnahmen finden und ergreifen. Aus dem Jahr 2025 liegen der Vogelschutzwarte 11 Fälle verendeter Jungstörche vor, deren Mägen voller Gummiringe waren. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Wir müssen es endlich schaffen, Gummiringe und diverse andere anorganische Materialien aus unseren Komposttonnen zu verbannen!“
Autor: emw

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentar hinzufügen
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)