Fr, 11:10 Uhr
06.03.2026
Konzept für klimaresilienten Schulstandort geplant
Klimawandel auf dem Schulhof
Die Auswirkungen des Klimawandels seien inzwischen auch im Alltag der Freie Gemeinschaftsschule Armin-Müller-Stahl in Heldrungen deutlich spürbar. Die Schule will nun reagieren und plant ein eigenes Anpassungskonzept umzusetzen...
In den vergangenen Jahren habe man unter anderem aufgeheizte Klassenräume erlebt, Sport- und Spielflächen hätten während intensiver Hitze nur eingeschränkt genutzt werden können, zudem seien Starkregenereignisse sowie längere Trockenperioden zunehmend zum Problem geworden, heißt es aus der Schule.
Um diesen Entwicklungen zu begegnen, arbeite die Schule derzeit an einem umfassenden Klimaanpassungskonzept. Dieses werde mit finanzieller Unterstützung des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz im Rahmen des Förderprogramms Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen entwickelt. Ziel sei es, den Schulstandort zu einem zukunftsorientierten und klimaresilienten Lern- und Lebensraum weiterzuentwickeln, der besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet ist.
Gemeinsam mit externen Partnern aus den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung sowie Freiraum- und Landschaftsplanung solle ein systematisches und integriertes Konzept entstehen. Erste Ideen seien bereits in Workshops sowie durch Befragungen innerhalb der Schulgemeinschaft gesammelt worden.
So plane die Schule unter anderem, Hitze auf dem Freigelände durch natürlich beschattete Aufenthaltsbereiche und begrünte Laubengänge zu reduzieren. Auch der Einbau von Zisternen sei vorgesehen, um aufgefangenes Regenwasser künftig für die Bewässerung geplanter, naturnaher und insektenfreundlicher Flächen zu nutzen. Darüber hinaus werde über ein grünes Klassenzimmer im Außenbereich sowie über Pflanzsysteme in den Klassenräumen nachgedacht, die für eine frischere Raumluft sorgen und CO₂- sowie Feinstaubbelastungen verringern könnten.
An der Entwicklung der Maßnahmen sollen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, der Schulträger, der Schulförderverein sowie die Eltern beteiligt werden. Gemeinsam wolle man ein Maßnahmenpaket schnüren, das die Schule künftig besser gegen Hitze, Trockenheit und Starkregen wappnet. Nach Angaben der Schule sei mit der Konzeptentwicklung nun der Grundstein für diesen Prozess gelegt.
Autor: redIn den vergangenen Jahren habe man unter anderem aufgeheizte Klassenräume erlebt, Sport- und Spielflächen hätten während intensiver Hitze nur eingeschränkt genutzt werden können, zudem seien Starkregenereignisse sowie längere Trockenperioden zunehmend zum Problem geworden, heißt es aus der Schule.
Um diesen Entwicklungen zu begegnen, arbeite die Schule derzeit an einem umfassenden Klimaanpassungskonzept. Dieses werde mit finanzieller Unterstützung des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz im Rahmen des Förderprogramms Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen entwickelt. Ziel sei es, den Schulstandort zu einem zukunftsorientierten und klimaresilienten Lern- und Lebensraum weiterzuentwickeln, der besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet ist.
Gemeinsam mit externen Partnern aus den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung sowie Freiraum- und Landschaftsplanung solle ein systematisches und integriertes Konzept entstehen. Erste Ideen seien bereits in Workshops sowie durch Befragungen innerhalb der Schulgemeinschaft gesammelt worden.
So plane die Schule unter anderem, Hitze auf dem Freigelände durch natürlich beschattete Aufenthaltsbereiche und begrünte Laubengänge zu reduzieren. Auch der Einbau von Zisternen sei vorgesehen, um aufgefangenes Regenwasser künftig für die Bewässerung geplanter, naturnaher und insektenfreundlicher Flächen zu nutzen. Darüber hinaus werde über ein grünes Klassenzimmer im Außenbereich sowie über Pflanzsysteme in den Klassenräumen nachgedacht, die für eine frischere Raumluft sorgen und CO₂- sowie Feinstaubbelastungen verringern könnten.
An der Entwicklung der Maßnahmen sollen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, der Schulträger, der Schulförderverein sowie die Eltern beteiligt werden. Gemeinsam wolle man ein Maßnahmenpaket schnüren, das die Schule künftig besser gegen Hitze, Trockenheit und Starkregen wappnet. Nach Angaben der Schule sei mit der Konzeptentwicklung nun der Grundstein für diesen Prozess gelegt.
