Fr, 08:43 Uhr
08.05.2026
Sondershausen
Bilanz und Planung zur Jahreshauptversammlung des Kulturwaldvereins
Ende April strömten über 30 engagierte Mitglieder des Kulturwaldvereins in den gemütlichen Schulungsraum des Forstbetriebes – nicht nur, um das ereignisreiche Vereinsjahr gemeinsam Revue passieren zu lassen, sondern auch, um Pläne für kommende Projekte zu schmieden...
Der SDH-Waldverein hat sich mittlerweile unter den rund 300 Vereinen der Stadt einen Namen gemacht: Mit stolzen 68 Mitgliedern wächst die Gemeinschaft kontinuierlich. Das ist kein Zufall, denn zahlreiche Aktionen – von Pflanzaktionen bis hin zu interessanten Vorträgen – haben den Verein und seine Ziele in der Öffentlichkeit bekannt gemacht.
Ein Schlüssel zum Erfolg ist das ehrenamtliche Engagement: Ohne die vielen helfenden Hände würde nichts laufen. Besonders langjährige Mitglieder wie Andreas Frömter, Uwe Billeb, Ursula und Jenny Gisizki sowie Claudia Kadur wurden für ihren unermüdlichen Einsatz feierlich geehrt.
Auch in der Vereinsführung gab es frischen Wind: Peter Morich übernimmt erneut das Ruder als Vorsitzender, unterstützt von Uwe Lumm als 1. und Sebastian Taubert als 2. Vorsitzender. Die Mitglieder blicken motiviert nach vorn.
Zu den Highlights des vergangenen Jahres zählt die Pflanzung einer majestätischen Blutbuche auf dem Possen – ein Symbol für Nachhaltigkeit und regionale Verbundenheit. Ergänzt wurde das Programm durch Expertenvorträge zur Geschichte dieser besonderen Baumart im Schlossmuseum sowie durch einen informativen Abend zur Geschichte der Kaliindustrie, die mit K-Utec ihr 75-jähriges Jubiläum feiert.
Auch für das neue Jahr ist die Agenda voll: Besonders die Vertiefung der Partnerschaft mit dem Schweizer Verein steht im Mittelpunkt, inklusive eines Besuchs im Juni und einer gemeinsamen Exkursion nach Südtirol. Dort soll es einen dritten Standort für die Entstehung der Blutbuche geben und somit wird die grenzübergreifende Zusammenarbeit weiter wachsen.
Regional liegt der Fokus auf der Pflege und Erinnerung an die Lindenbergschanze und den Jägerstein in Bonnrode – zwei Orte, die viel Geschichte und Bedeutung für die Region haben. Der Verein übernimmt die Verantwortung für deren Erhalt und würdigt somit das regionale Erbe.
Ein Wermutstropfen bleibt: Der Kampf gegen die Stilllegung eines Teils des Waldes aus dem Jahr 2017 ruht aktuell. Doch die Mitglieder sammeln weiterhin Mitstreiter, die sich – wie der Kulturwaldverein – für einen lebendigen Wirtschafts- und Kulturwald rund um den Possen und die Hainleite einsetzen. Gemeinsam bleibt der Blick nach vorne gerichtet, um die Region lebens- und liebenswert zu gestalten.
Uwe Lumm
Stellv. Vorsitzender des Kulturwaldvereins SDH
Autor: redDer SDH-Waldverein hat sich mittlerweile unter den rund 300 Vereinen der Stadt einen Namen gemacht: Mit stolzen 68 Mitgliedern wächst die Gemeinschaft kontinuierlich. Das ist kein Zufall, denn zahlreiche Aktionen – von Pflanzaktionen bis hin zu interessanten Vorträgen – haben den Verein und seine Ziele in der Öffentlichkeit bekannt gemacht.
Ein Schlüssel zum Erfolg ist das ehrenamtliche Engagement: Ohne die vielen helfenden Hände würde nichts laufen. Besonders langjährige Mitglieder wie Andreas Frömter, Uwe Billeb, Ursula und Jenny Gisizki sowie Claudia Kadur wurden für ihren unermüdlichen Einsatz feierlich geehrt.
Auch in der Vereinsführung gab es frischen Wind: Peter Morich übernimmt erneut das Ruder als Vorsitzender, unterstützt von Uwe Lumm als 1. und Sebastian Taubert als 2. Vorsitzender. Die Mitglieder blicken motiviert nach vorn.
Zu den Highlights des vergangenen Jahres zählt die Pflanzung einer majestätischen Blutbuche auf dem Possen – ein Symbol für Nachhaltigkeit und regionale Verbundenheit. Ergänzt wurde das Programm durch Expertenvorträge zur Geschichte dieser besonderen Baumart im Schlossmuseum sowie durch einen informativen Abend zur Geschichte der Kaliindustrie, die mit K-Utec ihr 75-jähriges Jubiläum feiert.
Auch für das neue Jahr ist die Agenda voll: Besonders die Vertiefung der Partnerschaft mit dem Schweizer Verein steht im Mittelpunkt, inklusive eines Besuchs im Juni und einer gemeinsamen Exkursion nach Südtirol. Dort soll es einen dritten Standort für die Entstehung der Blutbuche geben und somit wird die grenzübergreifende Zusammenarbeit weiter wachsen.
Regional liegt der Fokus auf der Pflege und Erinnerung an die Lindenbergschanze und den Jägerstein in Bonnrode – zwei Orte, die viel Geschichte und Bedeutung für die Region haben. Der Verein übernimmt die Verantwortung für deren Erhalt und würdigt somit das regionale Erbe.
Ein Wermutstropfen bleibt: Der Kampf gegen die Stilllegung eines Teils des Waldes aus dem Jahr 2017 ruht aktuell. Doch die Mitglieder sammeln weiterhin Mitstreiter, die sich – wie der Kulturwaldverein – für einen lebendigen Wirtschafts- und Kulturwald rund um den Possen und die Hainleite einsetzen. Gemeinsam bleibt der Blick nach vorne gerichtet, um die Region lebens- und liebenswert zu gestalten.
Uwe Lumm
Stellv. Vorsitzender des Kulturwaldvereins SDH