Mo, 14:02 Uhr
11.05.2026
Zwei eindrucksvolle Aktionen des Kulturwaldvereins Sondershausen
Wissenswerter Vortrag und faszinierende Orchideenwanderung
Was passiert, wenn plötzlich der Strom ausfällt? Wer hilft in einer solchen Lage – und was kann jeder Einzelne tun, um vorbereitet zu sein? Auf diese und viele weitere Fragen gab Kreisbrandinspektor Jonas Weller in einem Vortrag zum Katastrophenschutz im Bürgerzentrum Cruciskirche kompetente und praxisnahe Antworten...
Die rund 40 Gäste erhielten beruhigende, aber zugleich wichtige Informationen darüber, worauf es bei einem Blackout ankommt und wie man sich im Ernstfall selbst helfen kann.
Sinnvoll ist es, für den Notfall vorzusorgen: ausreichend Lebensmittel und Trinkwasser, Decken, wichtige Medikamente, Desinfektionsmittel sowie geladene Taschenlampen und eine Powerbank sollten griffbereit sein.
Kritische Infrastrukturen wie Krankenhäuser sind selbstverständlich verpflichtet, ihre Stromversorgung durch eigene Vorsorgemaßnahmen sicherzustellen.
Laut Bundesnetzagentur sind Stromausfälle in Deutschland sehr selten: Im Durchschnitt summieren sie sich auf lediglich etwa 12 bis 14 Minuten pro Jahr.
Mit diesem Wert liegt Deutschland im europäischen Vergleich auf einem sehr guten Platz – ein beruhigendes Ergebnis.
Besonders wichtig bleibt in Krisensituationen der Blick auf vulnerable Menschen, die in solchen Fällen auf Unterstützung angewiesen sind.
Im Anschluss entwickelte sich – wie bei diesem sensiblen Thema zu erwarten – eine lebhafte Fragerunde mit vielen interessierten Nachfragen.
Der Kulturwaldverein bedankt sich herzlich bei Jonas Weller, den der Verein auf Empfehlung der Landrätin gewinnen konnte, für den informativen Vortrag und die sachkundigen, hilfreichen Antworten.
Am darauffolgenden Tag lud der Kulturwaldverein zu einer Orchideenwanderung in den Wipperdurchbruch ein. Unter der sachkundigen Führung von Herrn Lindner vom Naturpark Kyffhäuser trafen sich naturbegeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Günserode.
Die Gruppe war beeindruckt, wie viele verschiedene Orchideenarten sich entdecken lassen, wenn man aufmerksam durch die heimische Landschaft geht.
Mit dem geschulten Blick des Experten entdeckten und bestaunten die Wandernden zahlreiche besondere Pflanzenarten.
Zu sehen waren unter anderem das Purpur-Knabenkraut, das Helm-Knabenkraut, die Fliegen-Ragwurz, das Brand-Knabenkraut und sogar drei Weiße Waldvöglein. Besonders beeindruckte auch die älteste Wanderfreundin, Gudrun Jahn, die mit 92 Jahren und ihrem großen Wissen über Orchideen die Gruppe bereicherte.
Gerade in den Monaten Mai und Juni lohnt es sich, die beeindruckende Naturvielfalt unserer Heimat bewusst zu erleben – besonders die mehr als 30 verschiedenen Orchideenarten, die hier zu entdecken sind.
Uwe Lumm,
stellv. Vorsitzender des Kulturwaldvereins Sondershausen
Autor: redDie rund 40 Gäste erhielten beruhigende, aber zugleich wichtige Informationen darüber, worauf es bei einem Blackout ankommt und wie man sich im Ernstfall selbst helfen kann.
Sinnvoll ist es, für den Notfall vorzusorgen: ausreichend Lebensmittel und Trinkwasser, Decken, wichtige Medikamente, Desinfektionsmittel sowie geladene Taschenlampen und eine Powerbank sollten griffbereit sein.
Kritische Infrastrukturen wie Krankenhäuser sind selbstverständlich verpflichtet, ihre Stromversorgung durch eigene Vorsorgemaßnahmen sicherzustellen.
Laut Bundesnetzagentur sind Stromausfälle in Deutschland sehr selten: Im Durchschnitt summieren sie sich auf lediglich etwa 12 bis 14 Minuten pro Jahr.
Mit diesem Wert liegt Deutschland im europäischen Vergleich auf einem sehr guten Platz – ein beruhigendes Ergebnis.
Besonders wichtig bleibt in Krisensituationen der Blick auf vulnerable Menschen, die in solchen Fällen auf Unterstützung angewiesen sind.
Im Anschluss entwickelte sich – wie bei diesem sensiblen Thema zu erwarten – eine lebhafte Fragerunde mit vielen interessierten Nachfragen.
Der Kulturwaldverein bedankt sich herzlich bei Jonas Weller, den der Verein auf Empfehlung der Landrätin gewinnen konnte, für den informativen Vortrag und die sachkundigen, hilfreichen Antworten.
Am darauffolgenden Tag lud der Kulturwaldverein zu einer Orchideenwanderung in den Wipperdurchbruch ein. Unter der sachkundigen Führung von Herrn Lindner vom Naturpark Kyffhäuser trafen sich naturbegeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Günserode.
Die Gruppe war beeindruckt, wie viele verschiedene Orchideenarten sich entdecken lassen, wenn man aufmerksam durch die heimische Landschaft geht.
Mit dem geschulten Blick des Experten entdeckten und bestaunten die Wandernden zahlreiche besondere Pflanzenarten.
Zu sehen waren unter anderem das Purpur-Knabenkraut, das Helm-Knabenkraut, die Fliegen-Ragwurz, das Brand-Knabenkraut und sogar drei Weiße Waldvöglein. Besonders beeindruckte auch die älteste Wanderfreundin, Gudrun Jahn, die mit 92 Jahren und ihrem großen Wissen über Orchideen die Gruppe bereicherte.
Gerade in den Monaten Mai und Juni lohnt es sich, die beeindruckende Naturvielfalt unserer Heimat bewusst zu erleben – besonders die mehr als 30 verschiedenen Orchideenarten, die hier zu entdecken sind.
Uwe Lumm,
stellv. Vorsitzender des Kulturwaldvereins Sondershausen