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Do, 10:46 Uhr
21.05.2026
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Neuer Chefarzt am Südharz-Klinikum

Seit dem 1. Mai ist Dr. Matthias Liebl neuer Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Nordhäuser Südharz-Klinikum. Der 48 Jahre alte Mediziner tritt damit die Nachfolge von Dr. Holger Reichel an, der weiterhin am MVZ arbeiten wird...

Dr. Matthias Leibl ist neuer Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie am Nordhäuser Südharz-Klinikum.  (Foto: Südharz-Klinikum) Dr. Matthias Leibl ist neuer Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie am Nordhäuser Südharz-Klinikum. (Foto: Südharz-Klinikum) Dr. Liebl wurde in Roth geboren, studierte Medizin in Nürnberg und absolvierte am dortigen Südklinikum seine Facharztausbildung. Nach der Position als Chefarzt der Klinik Schwabach arbeitete der Mediziner drei Jahre als niedergelassener Arzt und danach ab 2023 in der Helios Klinik in Meiningen.

„Die Bewerbung auf die vakante Stelle in Nordhausen war für mich unter anderem deshalb interessant, da hier am Südharz Klinikum die Unfallchirurgie und die Orthopädie quasi unter einem Dach eng zusammenarbeiten“, berichtet Liebl in einer Presseinformation des Klinikums. In den kommenden Jahren soll in Nordhausen unter seiner Leitung der Fokus vor allem auf den weiteren Ausbau der Orthopädie gelegt werden.
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Der Nordhäuser Vorteil gegenüber anderen regionalen Kliniken liegt sowohl für den Arzt als auch den Geschäftsführer des Klinikums auf der Hand. „Unser Haus verfügt neben der Orthopädie über alle Fachabteilungen, die dadurch für ein Maximum an Patientensicherheit garantieren. Sollte es bei einer Operation zu einer unvorhersehbaren Komplikation kommen, dann stehen alle therapeutischen Möglichkeiten zum sofortigen Reagieren in unserem Klinikum zur Verfügung“, erklärt Geschäftsführer Guido Hage.

Wichtig für die Nachsorge der operierten Patienten ist zum Beispiel auch die komplexe Nachsorge, in deren Mittelpunkt die Rehabilitation steht. Dazu müssen die Patienten nicht in eine andere Klinik verwiesen werden, sondern ihnen steht die fachliche Expertise des Zentrums für Rehabilitation und Physiotherapie unmittelbar zur Verfügung. Von dieser engen Zusammenarbeit verspricht sich der neue Chefarzt eine optimale Nachsorge für die anvertrauten Patienten.

Wichtig für den geborenen Franken ist zudem die Zusicherung, dass zum Beispiel bei dem Einsatz von Endoprothesen auf höchste Qualität Wert gelegt wird. Der deutsche Premiumhersteller hat zudem signalisiert, dass es auch künftig keine Lieferprobleme geben wird.

Noch fährt Liebl übers Wochenende zurück zu seiner Frau und den beiden elf Jahre alten Zwillingen. Neben dem privaten Wochenende macht er dann auch Dienst als Notarzt in seinem Heimatlandkreis. „Ich habe schon sehr frühzeitig eine Ausbildung als Rettungsassistent und schließlich auch zum Notarzt absolviert und kann somit auch in meiner Freizeit Menschenleben retten. Ja, es kostet viel Zeit, aber ich empfinde das auch als Teil meiner Berufung als Mediziner“, erläutert der neue Chefarzt, der perspektivisch Verantwortung für fünf Oberärzte und acht Assistenz-/Fachärzte hat.
Autor: red

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