Mi, 10:32 Uhr
03.06.2026
Ein Blick in die Statistik
5.100 Anträge auf Einbürgerung
Im Jahr 2025 gab es in Thüringen insgesamt 3 683 Einbürgerungen. Erstmals wurden mit dem Berichtsjahr 2025 im statistischen Verbund auch die Zahl der Anträge auf Einbürgerung sowie die Verfahrenserledigungen erfasst. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, gab es im Freistaat im Jahr 2025 mehr als 5 100 Anträge auf Einbürgerung. Demgegenüber standen rund 3.800 Verfahrenserledigungen…
Die meisten Einbürgerungsverfahren endeten mit einer Einbürgerung (97,1 Prozent). In 2,9 Prozent der Fälle fand keine Einbürgerung statt, weil sich das Verfahren erledigt hatte, z. B. durch Rücknahme des Antrags durch die antragstellende Person (2,3 Prozent), aufgrund von Ablehnung (0,3 Prozent) oder wegen sonstiger Gründe (0,2 Prozent), wie beispielsweise Fortzug ins Ausland oder Sterbefall.
Die Zahl der neu gestellten Anträge ist ein Indiz dafür, mit wie vielen Einbürgerungen in den folgenden Jahren gerechnet werden kann. Die 2025 erfassten Einbürgerungsanträge wurden etwas häufiger von Männern (51,8 Prozent) als von Frauen (48,2 Prozent) eingereicht.
Untergliedert nach Staatsangehörigkeiten stellten Syrerinnen und Syrer mit 27,4 Prozent die meisten Anträge, gefolgt von Personen aus Afghanistan (7,9 Prozent) und russischen Staatsangehörigen (7,3 Prozent). Von den Personen, welche 2025 in Thüringen einen Antrag auf Einbürgerung gestellt hatten, waren ein Viertel (26,3 Prozent) unter 18 Jahren alt. Mehr als ein Drittel (34,9 Prozent) waren 18 bis unter 35 Jahren und 21,6 Prozent waren 35 bis unter 45 Jahren alt. 17,1 Prozent waren bereits 45 Jahre oder älter.
Autor: redDie meisten Einbürgerungsverfahren endeten mit einer Einbürgerung (97,1 Prozent). In 2,9 Prozent der Fälle fand keine Einbürgerung statt, weil sich das Verfahren erledigt hatte, z. B. durch Rücknahme des Antrags durch die antragstellende Person (2,3 Prozent), aufgrund von Ablehnung (0,3 Prozent) oder wegen sonstiger Gründe (0,2 Prozent), wie beispielsweise Fortzug ins Ausland oder Sterbefall.
Die Zahl der neu gestellten Anträge ist ein Indiz dafür, mit wie vielen Einbürgerungen in den folgenden Jahren gerechnet werden kann. Die 2025 erfassten Einbürgerungsanträge wurden etwas häufiger von Männern (51,8 Prozent) als von Frauen (48,2 Prozent) eingereicht.
Untergliedert nach Staatsangehörigkeiten stellten Syrerinnen und Syrer mit 27,4 Prozent die meisten Anträge, gefolgt von Personen aus Afghanistan (7,9 Prozent) und russischen Staatsangehörigen (7,3 Prozent). Von den Personen, welche 2025 in Thüringen einen Antrag auf Einbürgerung gestellt hatten, waren ein Viertel (26,3 Prozent) unter 18 Jahren alt. Mehr als ein Drittel (34,9 Prozent) waren 18 bis unter 35 Jahren und 21,6 Prozent waren 35 bis unter 45 Jahren alt. 17,1 Prozent waren bereits 45 Jahre oder älter.