Fotowettbewerb der Natura 2000-Station Südharz / Kyffhäuser
Naturschutzgebiete vor unserer Haustür
Seit mehreren Jahren lädt die Natura 2000-Station Südharz / Kyffhäuser Naturbegeisterte dazu ein, die Schönheit und Vielfalt der heimischen Landschaft mit der Kamera festzuhalten. Der Fotowettbewerb hat sich inzwischen zu einer festen Tradition entwickelt und geht in die nächste Runde...
Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Natura 2000-Station Südharz / Kyffhäuser sowie des 15-jährigen Jubiläums des Landschaftspflegeverbandes Südharz / Kyffhäuser steht der diesjährige Wettbewerb unter dem Motto Naturschutzgebiete vor unserer Haustür.
Das Siegerfoto aus dem Vorjahr (Foto: LPV Südharz/ Kyffhäuser)
Noch bis zum 10. August können Hobbyfotografinnen und Hobbyfotografen sowie alle Naturinteressierten ihre schönsten Aufnahmen aus den Naturschutzgebieten im Landkreis Nordhausen und Kyffhäuserkreis einreichen. Damit verbleibt noch rund ein Monat, um am Wettbewerb teilzunehmen.
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Gesucht werden beeindruckende Landschaften, seltene Tier und Pflanzenarten oder besondere Naturmomente, die den einzigartigen Charakter unserer geschützten Landschaften zeigen. Die drei besten Einsendungen werden prämiert. Darüber hinaus werden ausgewählte Motive im Jahreskalender 2027 des Landschaftspflegeverbandes veröffentlicht.
Fotos können bis 10. August per E-Mail an info@lpv-shkyf.de eingereicht werden.
Die vollständigen Teilnahmebedingungen sowie die Datenschutzbestimmungen finden sich unter: www.lpv-shkyf.de/veranstaltungen
Der Landschaftspflegeverband Südharz / Kyffhäuser und die Natura 2000-Station freuen sich auf zahlreiche Einsendungen und viele neue Blickwinkel auf die Natur vor unserer Haustür.
Dass dem hiesigen Landschaftspflegeverband Südharz-Kyffhäuser e.V. der Naturschutz tatsächlich wichtig ist, das düfte zwar klar sein, jedoch kann man dies nicht überall in seinem Einflussbereich ablesen: Auch beim Fotowettbewerb mit Fotos explizit aus Naturschutzgebieten müsste doch wenigstens die nicht zu übertretende Regel zu lesen sein, dass die Naturschutzgebiete zur Gewinnung der Fotos nicht außerhalb der Wege betreten werden dürfen. Wir ehrenamtliche Landschaftspfleger treffen immer wieder Personen außerhalb der wege an. Niemand kontrolliert das oder sanktioniert das.
Ein Fotowettbewerb sollte hier KLARE Regeln benennen.
Oder hab ich das vielleicht überlesen? Dann Entschuldigung: Aber in den Teilnahmebedingungen stand lediglich sinngemäß, dass Beiträge nicht "gegen geltendes Recht verstoßen" dürfen. Es sind hernach verschiedene Rechte aufgeführt: Das Naturschutzrecht aber ist nicht mit dabei.
Überhaupt ist die Seite des LPV seit Auslaufen des mit Millionen Euro Steuergeld ausgestatteten Hotspotprojektes nicht sehr ergiebig, was neue Projekte angeht. Was ist mit all dem Geld zwischen 2018 und 2023 passiert? Waren es nicht 2,3 Mio. Euro? Wie längerfristig effektiv wurde das Geld eingesetzt, Herr Primas und Frau Koschorreck?
Wie steht es aktuell um die Flächen, die im Rahmen des Projektes bearbeitet wurden? Wie ist ihr Zustand heute? Welche Projektteile bewirken ganz konkret bis heute etwas Positives im Artenschutz?
Die steuerzahlende Öffentlichkeit hat einen Anspruch auf Antworten. Mir selbst ist nur aufgefallen, dass im NSG Hundegrube-Katzenschwanz und im NSG Bromberg größere naturschutzrelevante Flächen, deren Pflege der LPV mit bewirkt hatte, massiv verbuschen, tweiks stärker, als vor dem Projekt. Wir Ehrenamtler versuchen hier gegenzusteuern. Aber was ist mit der Nachhaltigkeit der eingesetzten Mittel?
Hierzu werden wir hoffentlich noch Antworten bekommen.