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Mo, 11:20 Uhr
13.07.2026
Ein Blick in die Statistik

Über die Hälfte war "alternativ"

Die Zahl der neu zugelassenen Personenkraftwagen verringerte sich im Jahr 2025 auf 47 332 Pkw-Neuzulassungen im Freistaat. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren das 0,5 Prozent weniger Neuzulassungen als im Jahr 2024...

Die Zulassungszahlen von Personenkraftwagen mit alternativen Antriebsarten* stiegen jedoch um 25,4 Prozent. Der Anteil der neuzugelassenen Pkw mit alternativen Antrieben lag bei 50,1 Prozent (Anteil 2024: 39,7 Prozent).

Die neuzugelassenen Pkw mit Benzinantrieb verbuchten in Thüringen einen Rückgang von 18,3 Prozent. Hier ging die Nachfrage im Jahr 2025 insgesamt um 3 618 Neuzulassungen auf 16 185 Fahrzeuge zurück. Die Nachfrage nach neuen Dieselfahrzeugen sank ebenfalls. 2025 wurden in Summe 7 438 Fahrzeuge neu angemeldet und damit 1 418 Fahrzeuge weniger als im Vorjahreszeitraum (-16,0 Prozent). Die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen stiegen dagegen um 50,9 Prozent (+2 098 Fahrzeuge). Im Gegensatz zur leichten Abnahme in Thüringen verzeichneten die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland insgesamt ein Plus von 1,4 Prozent (+40 260 Neuzulassungen).

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Die Zunahme wurde von Neuzulassungen von Pkw mit Elektroantrieb (+43,2 Prozent) sowie Hybridantrieb (+19,0 Prozent) getragen. Wie auch in Thüringen sanken die Neuzulassungen von Pkw mit Benzinantrieb (-21,6 Prozent) und Dieselantrieb (-18,3 Prozent). Deren deutschlandweiter Anteil sank von 52,4 Prozent im Jahr 2024 auf 41,0 Prozent im Jahr 2025 (Thüringen Anteil 2024:60,3 Prozent, Anteil 2025:49,9 Prozent).

* Zu den alternativen Antriebsarten zählen unter anderem Elektro, Flüssiggas, Erdgas und Hybride.
Autor: red

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Kommentare
Kobold2
13.07.2026, 16:04 Uhr
Nun sieht man
Auch an den Zulassungszahlen, das die Entwicklung vorangeht.
P.Burkhardt
13.07.2026, 19:19 Uhr
Die Menschen...
...sind nicht plötzlich alle schlau oder umweltbewusst geworden... aber immerhin kann knapp die Hälfte der Autokäufer rechnen... 😇

Und wer (im Regelfall ja eher selten) mal länger unterwegs ist, der tritt so eine (Urlaubs-)Fahrt ohnehin ohne Zeitnot an...
Anna Lüst
14.07.2026, 05:30 Uhr
Jeder kann fahren,
was er will.
Interessant wäre für mich noch, folgendes zu wissen:
1. Wie wären die Verkaufszahlen ohne Subventionen für elektrobetriebene Autos, also bei gleichen Verkaufsvoraussetzungen?
2. Wie verhalten sich die Zulassungszahlen, wenn man gewerblichen und privaten Bereich getrennt aufschlüsselt?
3. Wie sind die Zahlen im Stadtbereich (ab 100. 000 Bewohner) und im ländlichen Bereich?
Lautaro
14.07.2026, 15:28 Uhr
Eine sehr berechtigte Frage Anna Lüst !
Dieses ganze Gedöns um E-Autos nervt mittlerweile ! Wenn ein Arbeiter Vorteile sieht, mit einem Stromer pünktlich seinem Arbeitgeber zu dienen, dann nutzt er den auch !
Aber bei 2000€ netto und den jetzigen Preisen für E-Autos.....den mangelnden Ladestationen in den Arbeitervierteln....ist das ein wenig Marie Antoinette......DANN sollen sie doch Kuchen essen !
Kobold2
14.07.2026, 20:10 Uhr
Ja wie wären denn
Die Zulassungszahlen, wenn man den Steuervorteil für Diesel abschafffen würde, oder das Dienstwagenprivileg. Wo würde die Autoindustrie stehenden, wenn man 2008 die eingebrochene Nachfrage nicht mit der Abwrackprämie angekurbelt hätte, wie lange hätte die Einführung von Katalysatoren, oder neuer Abgasnormen ohne Steuererleichterungen gedauert???? Aber wenn man E- Fahrzeuge ideologisch ablehnt, stellen sich diese Fragen sicher nicht. Die Welt dreht sich hier nicht um Deutschland, wie man am weltweit meist verkauften Auto der letzten 3Jahre sehen kann. Wirr rennen wieder mal hinterher.
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