Barbarossa Music Show am Samstag muss abgesagt werden
Der Rotbart schläft doch weiter
Am Samstag sollte der alte Rotbart unterm Kyffhäuser erwachen und in Sondershausen auf der Bühne stehen. Die Premiere für die "Barbarossa Music Show" muss nun doch kurzfristig abgesagt werden, teilt jetzt das Organisations-Team mit...
"Mit großem Bedauern" müsse man mitteilen, dass die für Samstag geplante Barbarossa Music Show in Sondershausen nicht stattfinden könne, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des Teams. "Diese kurzfristige Entscheidung fällt uns außerordentlich schwer. Viele Monate intensiver Vorbereitung, unzählige Stunden Arbeit sowie viel Leidenschaft und Herzblut sind in dieses außergewöhnliche Projekt geflossen. Umso schmerzlicher ist es für das gesamte Team, die Veranstaltung nun absagen zu müssen.", heißt es in der Mitteilung weiter.
Nach 10 Jahren wollte Gerald Michael "Fähni" Fähnrich seinen Traum vom "Barbarossa-Musical" diesen Sommer in Sondershausen verwirklichen, doch daraus wird nun erst einmal doch nichts (Foto: Christoph Keil)
Aufgrund "kurzfristig eingetretener Umstände" sei eine Durchführung der Show in der geplanten Form leider nicht möglich. Nach sorgfältiger Abwägung sehe man keine andere Möglichkeit, als die Veranstaltung abzusagen. Das gesamte Team hinter der Barbarossa Music Show habe diese Entscheidung mit großer Bestürzung aufgenommen. "Wir wissen, wie viele Menschen sich gemeinsam mit uns auf diese besondere Veranstaltung gefreut haben, und bedauern die damit verbundenen Enttäuschungen sehr", so das Organistations-Team.
Hinsichtlich der bereits erworbenen Eintrittskarten und die Rückabwicklung der Tickets sowie das weitere Vorgehen werde man schnellstmöglich informieren, sobald hierzu verbindliche Informationen vorliegen, werde man diese über die Homepage sowie die Social-Media-Kanäle veröffentlichen.
Man bitte um Verständnis und etwas Geduld und bedankt sich bei allen Unterstützern, Partnern, Mitwirkenden und Gästen für das entgegengebrachte Vertrauen. Das Team der Barbarossa Music Show
Es ist vorstellbar, dass der Eine oder Andere vielleicht mehr Verständnis für den Ausfall hätte, wenn man etwas näher auf die "kurzfristig eingetretenen Umstände" eingegangen wäre. Oder auch nicht.
Es tut mir wirklich leid, aber: überrascht bin ich nicht.
Natürlich, es wird vermieden, Gründe für die Absage zu nennen, aber Herr Fähnrich stand schon so oft vor einem "jetzt geht es wirklich los", "jetzt sind wir so weit", "jetzt fangen wir nochmal richtig an", "die Castings laufen", "Premiere ist nächstes Jahr"...
Genau besehen sind es dabei immer dieselben Töne, dieselben drei, vier Lieder - ich glaube wirklich, Herr Fähnrich verhebt sich beständig mit seinem Lebenstraum.
Einmal, ein einziges Mal, hatte Herr Fähnrich die kluge Einsicht, nicht alles allein stemmen zu wollen, sondern versammelte ein erfahrenes Theaterteam um sich. Regisseure und Choreografen, erfahren in der Inszenierungsarbeit mit Laien, Bühnen- und Kostümbildner: alles war bereits an Bord, zusätzlich mit voller Rückendeckung und Zusage der Unterstützung durch das Theater Nordhausen. Selbst eine fertige Textfassung gab es schon, man hätte loslegen können: der Bremsklotz war Herr Fähnrich selbst, der plötzlich, als es wirklich hätte losgehen können, lieber eine kreative Pause einlegen wollte.
Diese Pause wird in heutigen Interviews damit gerechtfertigt, dass man die Corona-Pandemie ins Jahr 2019/20 vorverlegt.
Ich bin, wie gesagt, über die kurzfristige Absage nicht überrascht. Das Muster der vollmundigen Ankündigungen, um dann einen Rückzieher zu machen, wiederholt sich inzwischen seit Jahrzehnten.
Entschuldigung für die harschen Worte, Herr Fähnrich.
Vieleicht spielen ja auch die derzeitigen Sanierungsarbeiten der Carl Schröder Straße. eine Rolle. Aber wenn auch noch die Rückabwicklung angeboten wird, dann ist wohl zeitnah kein Ersatztermin zu erwarten.
Kann es aber eventuell auch sein das der Herr Fähnrich auch an Selbstüberschätzung leidet, wenn man bedenkt über wie viele Jahre das schon geht.
Aber mal so nebenbei hat ihm eigentlich jemand die Brille auf die Stirn geackert oder ist das cool 🤔.
Jeder hat einen Traum, nicht jeder kann in verwirklichen
Moin, Häme und Bl... Kommentare hat Herr Fährich nicht verdient. Klar ist er ein Träumer, eben ein Künstler. Ich persönlich hatte ihm allen Erfolg bei der Umsetzung seines Lebenstraum gegönnt. Leider sind auf seinem Weg ,Leute und Politiker begegnet die den Mund etwas voll genommen haben, am Ende stand er wieder und wieder an Anfang, Das verdient meine Hochachtung, hinfallen und wieder aufstehen. Ich wünsche Ihm weiter viel Erfolg,eventuell kann ja mal einer bei Förderanträgen unterstützen. Fähni komm wieder auf die Beine.
... dass bei Leuten mit großen Ankündigungen am Ende weniger läuft als bei denen, die Dinge ohne großes Geschrei einfach machen. Der Duktus der Absage aber scheint mir persönlich zumindest ähnlich mysteriös wie das Projekt selbst. Das passt also wieder...
Auch ich bin sehr enttäuscht, dass Barbarossa abgesagt wurde. Es gab doch so viele Aufwendungen für die Premiere. Deshalb würde ich auch gerne die wahren Gründe für die Absage erfahren. Vielleicht sollte sich die NNZ mal auf Recherche begeben ehe falsche Gerüchte in Umlauf kommen.
Das Orga Team hat die Info veröffentlicht, daß Barbarossa sehr kurzfristig abgesagt ist.
Es gibt Gründe dafür, die niemand Außenstehenden etwas angehen. Wenn es vom Orga Team entschieden wird etwas mehr zu veröffentlichen, dann werden wir das tun. Bis dahin müssen sich alle in Geduld üben.
An alle Dummschwätzer oder Kritiker: versucht selbst einmal so ein riesiges Projekt auf die Beine zu stellen, versucht selbst einmal, Lieder, Gedichte und Bücher zu schreiben, bevor ihr den G.M. Fähnrich hier schlecht macht oder verurteilt. Ihr kennt ihn nicht. Habt ihr schon ein einziges Mal etwas selbst komponiert, geschrieben oder veröffentlicht? Nein? Dann haltet bitte den Ball ganz flach.
Das Orga Team, wir, werden wie geschrieben, uns äußern, wenn es etwas wissenswertes gibt.
Sollten sie bei sich selbst anfangen und nicht noch andere beschimpfen. Für meinen Teil , darf ich sagen, dass wir schon Karten erworben hatten sie z.T. auch als Geschenk gedacht waren. Jetzt stehen wir mit leeren Händen da.
Geschenkt! Niemand hat hier die musikalische Leistung Herrn Fähnrichs in Frage gestellt. Da nicht gezeigt wird geht das auch nicht. Ich kenne Herrn Fähnrich überhaupt nicht, aber was ich ao rauslese, hat er und sein Team nicht grad ein glückliches Händchen, bei der Umsetzung für die Öffentlichkeit. Nicht nur ich bin es gewohnt, das man Veranstaltungen unter Nennung von Gründen absagt, einen Ersatztermin nennt, oder das daran gearbeitet wird und zeitgleich auch informiert was mit den verkauften Karten geschieht.
Diese oberflächlichen Informationen bereiten erst den Nährboden, für Spekulationen, Häme und Misstrauen. Den Schuh dürft ihr euch ganz allein anziehen. Dieses "das geht euch gar nichts an" und ihr Kommentar lassen mich derzeit überlegen, ob ich nach eine hoffentlich zeitnahen Rückabwicklung des Kartenkaufs, an einem erneuten Versuch einer Aufführung, überhaupt noch Interesse habe.
Die bisherige Kommunikation ist für mich äußerst ungeschickt und steht dem Projekt nur im Weg. Die Geduld der bisherigen Kartenkäufer würde ich nicht weiter strapazieren, denn das geht nur weiter nach hinten los. Nicht umsonst heißt es seit langer Zeit, ehrlich währt am längsten.
Ein (noch) geduldiger Dummschwätzer, der mit seiner Familie nur ein Musical erleben wollte.
... mit dem Verkauf von Tickets gehen Sie durchaus ein Rechtsgeschäft ein. Wenn Sie dieses Rechtsgeschäft widerrufen möchten, sind Sie selbstverständlich zur Angabe von Gründen verpflichtet. Anderenfalls können zivilrechtliche Ansprüche entstehen, die über die Erstattung der Ticketpreise hinausgehen. Darüber hinaus kann sogar eine strafrechtliche Relevanz geprüft werden.
Wenn Sie das Ganze ehrenamtlich machen, und so verstehe ich Ihren post - Respekt! Auch kann ich Ihre Enttäuschung über das Nicht-Zustandekommen vollkommen nachvollziehen. Sie sollten sich aber dennoch bewusst sein, dass Sie - wenn auch ehrenamtlicher "Dienstleister" sind und so sollten Sie Ihre Kunden auch behandeln und nicht so unqualifiziert abbügeln.
Falls u.a. mein Kommentar gemeint sein sollte mit "Dummschwätzer": ich habe lediglich aus meinem eigenen, nahen Umfeld berichtet, und zwar objektiv, dass Herr Fähnrich seinen Lebenstraum im Jahr 2020 bereits hätte erfüllen können. Ein motiviertes Theaterteam stand bereit, ein erfahrenes Team, das Herr Fähnrich seinerzeit selbst angesprochen hatte, nachdem es den Theaterpreis "Inszenierung der Spielzeit" abgeräumt hatte.
Und, ja, die haben den spielfertigen Text für Herrn Fähnrich tatsächlich selbst geschrieben, aber nie einen Euro dafür gesehen, das spreche ich jetzt auch mal aus.
Herr Fähnrich selbst machte damals einen sehr kurzfristigen Rückzieher und, wie ich schon sagte, entschuldigt dies heutzutage mit einer "Corona-Pause" im Jahr 2020 (das kann der interessierte Leser in den im Frühjahr veröffentlichten Werbe-Interviews selbst nachlesen: nur, falls sich jemand wundert, warum Herr Fähnrich Corona im Jahr 2020 verortet).
Ein gewisses Muster ist also durchaus erkennbar.
Darauf hinzuweisen empfinde ich nicht als "Dummschwatz", die verständliche Verärgerung von Kartenkäufern, die einfach nur wissen wollen, wie es nun weitergeht, sollte man ebenfalls nicht als "Dummschwatz" abtun.
Mit einer solch arroganten Haltung verprellt man, meiner Meinung nach, auch noch die letzten Interessenten, die seit Jahrzehnten auf das versprochene Musical warten.
Wie viele Chorleute, wie viele Solisten wurden schon hingehalten mit dem jahrelangen Versprechen, "bald ist es soweit"?
Wieviele Leute, die sich zu den groß angetrommelten Castings mit Nico Schwanz (sic) meldeten und sich hoffnungsvoll präsentierten, wurden in all den Jahren verprellt?
Mal darüber nachgedacht, liebes Orga-Team, was diese jahrzehntelange Taktik aus Versprechen und Absagen mit den Leuten macht - den Beteiligten und den Zuschauern?
Manche Sängerinnen des ehemaligen "Barbarossa-Kinderchors" sind inzwischen Mütter. Aber darauf hinzuweisen ist "Dummschwatz"?
Na, vielen Dank.
Ich nehme hiermit mein "tut mir leid" aus meinem ersten Kommentar zurück. Es tut mir nicht leid.
Ich habe da wohl emotional etwas überreagiert. Ich entschuldige mich für Dummschwätzer. Es sollte niemand beleidigt werden.
Ich kenne den Herrn Fähnrich seit der Jugendzeit und habe ihn immer etwas um sein aussergewöhnliches musikalisches Talent beneidet. Diese Kritik hier hat er nicht verdient.
Barabarossa ist sein Lebenswerk und die Arbeit und Kraft, die da drin steckt, kann man sich nur ansatzweise vorstellen.
Alles wird gut.
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende.
Also ganz ehrlich, es geht ja auch nicht nur um die, die schon Tickets haben und die Mitarbeiter. Es wurde schließlich auch Geld über Spenden gesammelt, um das Ganze überhaupt auf die Beine zu stellen. Ich bin einer der ungezählten Kleinsoender, durch die das Ganze erst möglich wurde und ja, ich denke, ich bin nicht die Einzige, die gerne wissen will, was daraus geworden ist, wenn jetzt gar nichts stattfindet. Ein bisschen mehr Info wäre schon angezeigt. Ich hoffe, das Orga Team und Herr Fähnrich bekommen zumindest das mit den Tickets ordentlich und zeitnah geregelt.
Ich bin etwas hin-und hergerissen zumal ja wieder um Spenden für Herrn Fähnrich gebeten wird.
Aus meiner Sicht wäre es schon hilfreicher, wie bereits mehrfach erwähnt, die Gründe der Absage zu benennen.
Natürlich steht es jedem frei, nur wenn ich erneut (!) um Unterstützung/Spendengelder bitte, sollte ich auch ehrlich und transparent Auskunft geben.
Am Ende steht es jedem frei Geld zu geben.
Ich werde es so nicht tun, weil es für mich so "n Geschmäckle" hat.