Fr, 19:07 Uhr
02.10.2026
Blauer Saal Sondershausen
1. Schlosskonzert Bass im Doppelpack
Das 1. Schlosskonzert des Loh-Orchesters Sondershausen am 18. und 25. Oktober 2026 im atemberaubenden Ambiente des Blauen Saals von Schloss Sondershausen hält wahre Schätze für das Konzertpublikum bereit. Konzertarien für Bass sind bei Mozart eher selten – eine Arie mit Solo-Kontrabass und Bass ist eine echte Rarität...
Mozarts Recitativo e aria für Bass »Alcandro, lo confesso … Non sò d’onde viene« (KV 512) ist eine kompakte dramatische Szene, komponiert in Wien am 19. März 1787, eine Konzertarie von opernhafter Intensität. Die Arie für Bass, Kontrabass und Orchester KV 612 »Per questa bella mano« entstand wenige Monate vor Mozarts Tod. Der außergewöhnliche Reiz dieser Arie liegt in der Besetzung eines Vokalbasses mit einem virtuos geführten Kontrabass – ein reizvolles klangliches Miteinander. Die Arie gilt als eine der anspruchsvollsten im Bassrepertoire und fordert vom Sänger höchste technische Präzision, langen Atem und dramatische Gestaltung. Der italienische Text handelt von einem leidenschaftlichen Liebesschwur.
Dazu erklingen Werke von Othmar Schoeck und ein früher Geniestreich Franz Schuberts, seine Ouvertüre c-Moll D8 für Streicher. Der Schweizer Othmar Schoeck fing in seiner schillernden Tondichtung »Sommernacht« mit ausgedehnten kantablen Melodieverläufen eine warme, abendliche Stimmung ein, während Schuberts Frühwerk noch die Luft der Wiener Klassik atmet.
Zum Abschluss wieder Mozart: Seine erste Sinfonie in Moll, die auch als »kleine« g-Moll-Sinfonie bekannt ist. Der 17-Jährige gestaltete sie mit energisch-leidenschaftlichem Gestus: hochdramatisch – zwischen Aufbegehren und Resignation.
Die musikalische Leitung übernimmt der junge Dirigent Jonas Bürgin, der wie Schoeck aus der deutschsprachigen Schweiz stammt und für seine feinfühligen und leidenschaftlichen Interpretationen bekannt ist.
Musikalische Leitung Jonas Bürgin
Bass Thomas Kohl
Kontrabass Stefan Blum
Loh-Orchester Sondershausen
Autor: emwMozarts Recitativo e aria für Bass »Alcandro, lo confesso … Non sò d’onde viene« (KV 512) ist eine kompakte dramatische Szene, komponiert in Wien am 19. März 1787, eine Konzertarie von opernhafter Intensität. Die Arie für Bass, Kontrabass und Orchester KV 612 »Per questa bella mano« entstand wenige Monate vor Mozarts Tod. Der außergewöhnliche Reiz dieser Arie liegt in der Besetzung eines Vokalbasses mit einem virtuos geführten Kontrabass – ein reizvolles klangliches Miteinander. Die Arie gilt als eine der anspruchsvollsten im Bassrepertoire und fordert vom Sänger höchste technische Präzision, langen Atem und dramatische Gestaltung. Der italienische Text handelt von einem leidenschaftlichen Liebesschwur.
Dazu erklingen Werke von Othmar Schoeck und ein früher Geniestreich Franz Schuberts, seine Ouvertüre c-Moll D8 für Streicher. Der Schweizer Othmar Schoeck fing in seiner schillernden Tondichtung »Sommernacht« mit ausgedehnten kantablen Melodieverläufen eine warme, abendliche Stimmung ein, während Schuberts Frühwerk noch die Luft der Wiener Klassik atmet.
Zum Abschluss wieder Mozart: Seine erste Sinfonie in Moll, die auch als »kleine« g-Moll-Sinfonie bekannt ist. Der 17-Jährige gestaltete sie mit energisch-leidenschaftlichem Gestus: hochdramatisch – zwischen Aufbegehren und Resignation.
Die musikalische Leitung übernimmt der junge Dirigent Jonas Bürgin, der wie Schoeck aus der deutschsprachigen Schweiz stammt und für seine feinfühligen und leidenschaftlichen Interpretationen bekannt ist.
Musikalische Leitung Jonas Bürgin
Bass Thomas Kohl
Kontrabass Stefan Blum
Loh-Orchester Sondershausen