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Do, 10:07 Uhr
01.11.2007

Interessierter Besuch

Sondershausen (kn). Die Stadt Sondershausen ist eine von zwei Modellkommunen im Projekt „Kooperationsnetzwerke und bürgerschaftliches Engagement als Erfolgsfaktor in ostdeutschen Kommunen“, das vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert wird und seit April dieses Jahres läuft. Auch deshalb gab es Besuch...


Strausberg in Brandenburg ist die andere Modellkommune. Bereits im Mai versicherten sich die beiden Bürgermeister, durch gegenseitige Besuche die jeweils andere Stadt kennen zu lernen und Erfahrungen austauschen zu wollen. Im vergangenen Monat war es soweit. Sieben Fachexperten aus Verwaltung, Wirtschaft und Ehrenamt reisten am Montag, den 15. Oktober mit zwei Vertreterinnen des Begleitforschungsinstituts „nexus“ in Sondershausen an.

Knapp zwei Tage verbrachten sie in der Musik- und Bergstadt. In einem Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern von Sondershäuser Vereinen, Unternehmen und der Stadt konnten die Expertinnen und Experten aus Strausberg in einen Erfahrungsaustausch treten. Themen wie: Leitlinien der Entwicklung der Kultur und der Kinder- und Jugendarbeit, Projekte im sozialen Bereich, Gewinnung und Einbeziehung junger Leute und Eltern in städtische Vorhaben und ehrenamtliche Arbeit standen im Mittelpunkt. Auch Fragen zur Zusammenarbeit zwischen mittelständischen Unternehmen und Verwaltung sowie Vereinen und zu engagementfreundlichen Rahmenbedingungen und Beteiligungschancen bei der Gestaltung des Gemeinwesens wurden diskutiert.

Das Projekt „Cruciskirche“, das ein Musterbeispiel für das Zusammenwirken von Verwaltung, Unternehmen und bürgerschaftlichen Engagement ist, wurde besichtigt und durch den Fördervereinsvorsitzenden Wolfgang Wytrieckus vorgestellt. Die Gäste waren beeindruckt von dem, was bisher bewegt wurde und noch umgesetzt werden soll.

Das Mehrgenerationshaus des Vereins „Düne“ e. V. wurde besucht und über dessen bisherige und geplante Projekte gesprochen. Dies war für einige Besucher besonders interessant, da auch Strausberg seit April über ein Mehrgenerationshaus verfügt.

Letztlich konnten die Strausberger auch die touristischen Highlights Erlebnisbergwerk, Residenzschloss und Possen kennen lernen. Wenn aus Zeitmangel auch nur im Schnelldurchlauf, so war doch die Begeisterung groß. Nun steht der Gegenbesuch in Strausberg an.
Autor: kn

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