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Mo, 10:57 Uhr
19.11.2007

Auf den Weg bringen

Die Mitglieder des Kreisausschusses des Kyffhäuserkreistages müssen sich in dieser Woche mit einem heiklen Thema beschäftigen. Es geht um die Abfallentsorgung. Die Kyffhäuser Nachrichten mit den Einzelheiten...


Bislang, und das wird auch noch bis zum Ende des Jahres 2010 so sein, werden die Abfälle aus privaten Haushalten im Kyffhäuserkreis von zwei Unternehmen entsorgt: Von der Entsorgungs- und Recycling GmbH (S.A.K) und der Firma REMONDIS. Aus vergaberechtlichen Gründen ist eine Verlängerung mit diesen Partnern seitens des Landratsamtes nicht mehr möglich.

Und so wollen die Verwalter des Landkreises die Chance nutzen, die Einsammlung und den Transport der Abfälle wieder in kommunale Hände zurückzuführen. Rekommunalisierung nennt man das. Als Vorbild eines solches Konstrukts sollen die Eichsfeldwerke herhalten, die seit Jahren nicht nur effizient, sondern auch wirtschaftlich rentabel am Markt zu finden sind. Darüber freuen sich nicht nur der dortige Landrat Dr. Werner Henning (CDU), sondern auch die Eichsfelder, wenn sie auf ihren jährlichen Gebührenbescheid schauen.

Hinzu kommt die „Gefahr“ einer europaweiten Ausschreibung des Entsorgungsauftrages, wenn ein fremder Dritter im Kyffhäuserkreis diesen Auftrag erledigen sollte. Das soll nun im Kyffhäuserkreis „in hundertprozentiger kreislicher Verantwortung als so genanntes „In-House-Geschäft“ durch einen Eigenbetrieb oder eine Eigengesellschaft erfolgen“, ist in der Beschlußvorlage zu lesen.

Landrat Peter Hengstermann (CDU) soll deshalb beauftragt werden, bis 2010 mit einem neu aufzubauenden kreislichen Unternehmen einsatzbereit zu sein.
Autor: kn

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