Mo, 11:24 Uhr
19.11.2007
Anwalt der Toten
Pathologen bezeichnen sich selbst als die Anwälte der Toten. Was der medizinische Rechtsbeistand im Südharz-Krankenhaus in Nordhausen darüber hinaus noch zu tun hat, das hat Ihre nnz erfahren...
Im klinischen Ablauf des Nordhäuser Südharz-Krankenhauses spielt das Institut für Pathologie eine herausragende Rolle. Hauptaufgabe der Pathologen ist die Untersuchung von Gewebeproben. Damit geben sie den klinischen Kollegen die Diagnose vor. Meine Mitarbeiter und ich haben somit eine hohe Verantwortung, die bis hin zur erfolgreichen Therapie des Patienten reicht. Da braucht es ein extremes Maß an Entscheidungsfreudigkeit und mitunter auch viel Mut, formuliert es Chefarzt Dr. Hans-Friedrich Holzwarth.
Im Jahr werden am Pathologischen Institut des Südharz-Krankenhauses rund 18.000 Gewebeproben untersucht. Die reichen von Minibiopsien bis hin zur Untersuchung kompletter Organpakete. Dr. Holzwarth hebt an dieser Stelle die enge Zusammenarbeit mit den ambulanten und stationären Kollegen – beispielsweise bei der so genannten Tumorkonferenz - hervor, ohne die es die Erfolge der Arbeit nicht in diesem Maße geben würde. Und dann gibt es da noch eine Arbeitskette, ohne die eine sichere Diagnostik nicht möglich wäre: Mikroskop, Telefon, Fax. Das bedeutet nichts anderes, als die ständige interdisziplinäre Kommunikation.
Die Bedeutung der Pathologie wird nach Einschätzung von Dr. Hans-Friedrich Holzwarth in den kommenden Jahren weiter wachsen. Dies betreffe sowohl die Behandlung bösartiger Geschwülste oder die Antikörpertherapie, als auch die Immunhistologie. Die speziellen Untersuchungsmethoden, die hierbei am Südharz-Krankenhaus in Nordhausen angewendet werden, brauchen den Vergleich mit Hochschulen nicht zu scheuen.
Weiterhin obliegt dem Institutschef Dr. Holzwarth und seinem Team das Prüfen von Todesursachen, zum anderen sind sie damit für die öffentliche Sicherheit zuständig. Das betrifft insbesondere die zweite Leichenschau bei Feuerbestattungen. Die Prüfung der Todesursache dient dann auch der weiteren Verbesserung von Diagnostik und Therapie, aber auch von Forschung und Lehre.
Ein Garant für eine erfolgreiche medizinische Betreuung am Nordhäuser Südharz-Krankenhaus ist für den Chef-Pathologen unter anderem die exzellente Zusammenarbeit zwischen den ambulanten Kollegen, dem Medizinischen Versorgungszentrum, dessen ärztlicher Leiter Dr. Holzwarth ist, und den umfassenden Möglichkeiten eines großen Krankenhauses, wie dem in Nordhausen.
Autor: nnzIm klinischen Ablauf des Nordhäuser Südharz-Krankenhauses spielt das Institut für Pathologie eine herausragende Rolle. Hauptaufgabe der Pathologen ist die Untersuchung von Gewebeproben. Damit geben sie den klinischen Kollegen die Diagnose vor. Meine Mitarbeiter und ich haben somit eine hohe Verantwortung, die bis hin zur erfolgreichen Therapie des Patienten reicht. Da braucht es ein extremes Maß an Entscheidungsfreudigkeit und mitunter auch viel Mut, formuliert es Chefarzt Dr. Hans-Friedrich Holzwarth.
Im Jahr werden am Pathologischen Institut des Südharz-Krankenhauses rund 18.000 Gewebeproben untersucht. Die reichen von Minibiopsien bis hin zur Untersuchung kompletter Organpakete. Dr. Holzwarth hebt an dieser Stelle die enge Zusammenarbeit mit den ambulanten und stationären Kollegen – beispielsweise bei der so genannten Tumorkonferenz - hervor, ohne die es die Erfolge der Arbeit nicht in diesem Maße geben würde. Und dann gibt es da noch eine Arbeitskette, ohne die eine sichere Diagnostik nicht möglich wäre: Mikroskop, Telefon, Fax. Das bedeutet nichts anderes, als die ständige interdisziplinäre Kommunikation.
Die Bedeutung der Pathologie wird nach Einschätzung von Dr. Hans-Friedrich Holzwarth in den kommenden Jahren weiter wachsen. Dies betreffe sowohl die Behandlung bösartiger Geschwülste oder die Antikörpertherapie, als auch die Immunhistologie. Die speziellen Untersuchungsmethoden, die hierbei am Südharz-Krankenhaus in Nordhausen angewendet werden, brauchen den Vergleich mit Hochschulen nicht zu scheuen.
Weiterhin obliegt dem Institutschef Dr. Holzwarth und seinem Team das Prüfen von Todesursachen, zum anderen sind sie damit für die öffentliche Sicherheit zuständig. Das betrifft insbesondere die zweite Leichenschau bei Feuerbestattungen. Die Prüfung der Todesursache dient dann auch der weiteren Verbesserung von Diagnostik und Therapie, aber auch von Forschung und Lehre.
Ein Garant für eine erfolgreiche medizinische Betreuung am Nordhäuser Südharz-Krankenhaus ist für den Chef-Pathologen unter anderem die exzellente Zusammenarbeit zwischen den ambulanten Kollegen, dem Medizinischen Versorgungszentrum, dessen ärztlicher Leiter Dr. Holzwarth ist, und den umfassenden Möglichkeiten eines großen Krankenhauses, wie dem in Nordhausen.
