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Di, 12:36 Uhr
20.11.2007

Neue Ampel nicht ungefährlich

Sondershausen (kn). In der Alexander-Puschkin-Promenade, Höhe Ausfahrt Feuerwache, wurde eine nicht ungefährliche neue Ampel in Betrieb genommen.

Ampel an der Wipperbrücke (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Ampel an der Wipperbrücke (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Nicht ungefährlich deshalb, weil der Fahrzeugverkehr, der aus Richtung Kaufland kommt, die Lichter der rechts stehenden Ampel erst im letzten Moment erkennt. Selbst gut 20 Meter vor der Ampel überdeckt immer noch der Blendschutz einen Teil des Rotlichts. Grund ist, das die Ampel nicht parallel zur Fahrbahn ausgerichtet ist, sondern Richtung Fahrbahnmitte nach links verdreht ist. Erschwerend für die Erkennung dabei, dass man sich aus Richtung Kaufland in einem leichten Bogen von rechts nähert.

Auch wenn die Ampel auf dem Ausleger gut zu erkennen ist, sollten sich die Verantwortlichen die Anbringung der Ampel am Mast rechts der Fahrbahn nochmals aus Sicherheitsaspekten überprüfen. Zumal auch noch ein Ast eines nebenstehenden Busches die Ampel zu einem Teil verdeckt, wenn man etwas weiter entfernt ist. Und das nicht nur ich die Sache als gefährlich betrachte, zeigt ein Gespräch mit einem Autofahrer, den ich anschließend auf dem Parkplatz am Wippertor sprach.

Freischalten der Ampelanlage (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Freischalten der Ampelanlage (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Kurz vor der Freischaltung noch ein Blick in die Schaltanlage

Und wie wird die Ampel angenommen? Schon bei 11:00 gab es genügend Fußgänger, die diese Ampel ignorierten und fleißig bei Rot unmittelbar neben der Ampel über die Straße spazierten. Na ja, man muss sich eben erst an alles Neue gewöhnen. Problem ist nur, dass durch dieses falsche Verhalten der Fußgänger die gefährliche Situation für die aus Richtung Kaufland kommenden Fahrzeugführer noch verstärkt. Die Installation der Ampel hatte im Vorfeld schon zu Diskussionen geführt, weil eine zusätzliche Fußgängerampel in so kurzer Entfernung zwischen zwei ampelgeregelten Kreuzungen einfach zur Störungen im Verkehrsfluss führen muss.
Autor: khh

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