Mi, 17:27 Uhr
21.11.2007
Kurz und bündig
Ob die Bildung einer kreiseigenen Gesellschaft oder die Fortschreibung der Schulnetzplanung – im Kreisausschuss des Kyffhäuserkreistages wurde heute effektiv gearbeitet...
Das lag wohl auch daran, dass diese eigentlich brisanten Themen zuvor in den zuständigen Gremien ausdiskutiert worden waren. In punkto der Schließung des Grundschulstandortes Großenehrich hatten sich die Fachleute auf einen Kompromissvorschlag geeinigt, über den die Kyffhäuser Nachrichten bereits berichtet hatten.
Und so dankte Maik Göllert (CDU) denn auch noch einmal im Namen des Großenehricher Stadtrates für die Einstimmigkeit der Variante, dass die Grundschüler künftig, also ab dem kommenden Schuljahr, nach Westerengel gehen und nicht nach Greußen. Auch die Zustimmung zur generellen Weiterführung der Schulnetzplanung fand die einhellige Zustimmung heute Nachmittag.
Das gleiche Votum wurde für die Zukunft der Abfallwirtschaft im Kyffhäuserkreis abgegeben. Auch hierzu hatten die Kyffhäuser Nachrichten berichtet. Mit der heutigen Empfehlung und einer Zustimmung durch den Kreistag würde die Verwaltung beauftragt werden, eine Rekommunalisierung der Abfallentsorgung auf den Weg zu bringen, mehr nicht, wie es Landrat Peter Hengstermann (CDU) heute ausdrückte. Ein Ziel diese Weges müsse es sein, die rund 120 Mitarbeiter der beiden derzeit mit der Entsorgung beauftragten Unternehmen auch nach dem Jahr 2010 in Arbeit zu haben. Diese Arbeitsplätze würden auf dem Spiel stehen, wenn innerhalb einer europaweiten Ausschreibung ein Fremder den Zuschlag erhalte. Sowohl die CDU- als auch die LINKE-Fraktion signalisierten ihre Zustimmung für den einzuschlagenden Weg. Wolfgang Koenen (LINKE) plädierte, mit diesem Weg auch zu mehr Entsorgungs- und Gebührengerechtigkeit zu gelangen.
Dazu Peter Hengstermann: Ein kommunales Unternehmen dürfe zwar keinen Gewinn machen. Es gebe jedoch einen: Niedrige Gebühren für die Bürger des Landkreises statt Rendite oder steigende Aktienkurse.
Die Kyffhäuser Nachrichten werden weiter über die Sitzung des Kreisausschusses berichten
Autor: knDas lag wohl auch daran, dass diese eigentlich brisanten Themen zuvor in den zuständigen Gremien ausdiskutiert worden waren. In punkto der Schließung des Grundschulstandortes Großenehrich hatten sich die Fachleute auf einen Kompromissvorschlag geeinigt, über den die Kyffhäuser Nachrichten bereits berichtet hatten.
Und so dankte Maik Göllert (CDU) denn auch noch einmal im Namen des Großenehricher Stadtrates für die Einstimmigkeit der Variante, dass die Grundschüler künftig, also ab dem kommenden Schuljahr, nach Westerengel gehen und nicht nach Greußen. Auch die Zustimmung zur generellen Weiterführung der Schulnetzplanung fand die einhellige Zustimmung heute Nachmittag.
Das gleiche Votum wurde für die Zukunft der Abfallwirtschaft im Kyffhäuserkreis abgegeben. Auch hierzu hatten die Kyffhäuser Nachrichten berichtet. Mit der heutigen Empfehlung und einer Zustimmung durch den Kreistag würde die Verwaltung beauftragt werden, eine Rekommunalisierung der Abfallentsorgung auf den Weg zu bringen, mehr nicht, wie es Landrat Peter Hengstermann (CDU) heute ausdrückte. Ein Ziel diese Weges müsse es sein, die rund 120 Mitarbeiter der beiden derzeit mit der Entsorgung beauftragten Unternehmen auch nach dem Jahr 2010 in Arbeit zu haben. Diese Arbeitsplätze würden auf dem Spiel stehen, wenn innerhalb einer europaweiten Ausschreibung ein Fremder den Zuschlag erhalte. Sowohl die CDU- als auch die LINKE-Fraktion signalisierten ihre Zustimmung für den einzuschlagenden Weg. Wolfgang Koenen (LINKE) plädierte, mit diesem Weg auch zu mehr Entsorgungs- und Gebührengerechtigkeit zu gelangen.
Dazu Peter Hengstermann: Ein kommunales Unternehmen dürfe zwar keinen Gewinn machen. Es gebe jedoch einen: Niedrige Gebühren für die Bürger des Landkreises statt Rendite oder steigende Aktienkurse.
Die Kyffhäuser Nachrichten werden weiter über die Sitzung des Kreisausschusses berichten