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Mi, 10:34 Uhr
12.12.2007

Mehr durch Alkohol

Mit Verkehrsunfälle ist in der Regel viel Ärger verbunden, in manchen Fällen auch menschliches Leid. Für die Statistiker allerdings bestehen sie lediglich aus Zahlen und Fakten. Die nnz mit einer nüchternen Bilanz.


Insgesamt wurden im Oktober 2007 durch die Thüringer Polizei 4 878 Unfälle aufgenommen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 150 Unfälle bzw. 3,0 Prozent weniger Unfälle als im entsprechenden Vorjahresmonat.

Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden ging um 22,1 Prozent auf 615 zurück. Auch die Zahl der schwerwiegenden Unfälle mit Sachschaden verringerte sich um 13,9 Prozent auf 230. Dagegen erhöhten sich die Unfälle unter Alkoholeinwirkung. Im Oktober 2007 gab es 57 Unfälle, bei denen Alkoholeinfluss eine Rolle spielte und dies zu einem Sachschadensunfall führte. Hierbei wurde eine Steigerung gegenüber dem Vorjahresmonat um 26,7 Prozent berechnet.

Bei den 615 Verkehrsunfällen mit Personenschaden wurden 19 Personen getötet und 809 Personen verletzt. Während die Zahl der getöteten Personen im Oktober 2007 konstant geblieben ist, verringerte sich die Zahl der Schwerverletzten von 277 im Oktober 2006 auf 181 im Oktober 2007, sowie die Zahl der Leichtverletzten von 779 im Oktober 2006 auf 628 im Oktober 2007.

Von Januar bis Oktober 2007 ereigneten sich auf Thüringer Straßen 49 151 Straßenverkehrsunfälle. Das waren 159 bzw. 0,3 Prozent mehr polizeilich erfasste Unfälle. Von den 49 151 Straßenverkehrsunfällen gab es 41 839 Unfälle mit Sachschaden und 7 312 Unfälle mit Personenschaden. Die Unfälle mit Personenschaden erhöhten sich im Vergleich der ersten zehn Monate 2006 und 2007 um 162 Unfälle bzw. 2,3 Prozent auf 7 312 Unfälle. 158 Menschen wurden dabei getötet. Das waren 29 Personen weniger als von Januar bis Oktober 2006.

Nicht angepasste Geschwindigkeit war bei 160 Beteiligten die Ursache für einen Unfall mit Personenschaden. An zweiter Stelle liegt die Ursache Nichtbeachten der Vorfahrt (106 Beteiligte). Die Zahl der Unfälle, bei denen keine Personen zu Schaden kamen ist annähernd konstant geblieben (41 839).
Autor: nnz

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