Mi, 17:37 Uhr
12.12.2007
Neue Rettungswache präsentiert
Sondershausen (khh) Am heutigen Nachmittag präsentierte der Vorsitzende des DRK-Kyffhäuserkreisverbandes, Karl-Heinz Genzel, die neue Rettungswache in der Hospitalstraße von Sondershausen. Wir haben uns schon mal umgeschaut.
Wer die alten Räumlichkeiten der DRK-Rettungswache mit ihren Provisorien in der Hospitalstraße kannte, wird nachvollziehen können, dass da Änderungen notwendig waren. Von ersten Projektstudien 2005 über die erste Bestätigung für den Bau (10.05.2006) bis zum Baubeginn am 16.04.2007 ging alles sehr schnell. Schon am 17.07.2007 war der Rohbau fertiggestellt und am 27.11.2007 war schon die Gesamtfertigstellung. Vom Architekturbüro Brust und Verges (Sondershausen) wurde die Hauptgewerke von den Firmen
durchgeführt.
Erfreulich, dass sich von den 107 Angeboten, die zu der Ausschreibung der Leistungen sich beworben hatte, der größte Teil aus dem Kyffhäuserkreis stammte und von den 22 Firmen die beauftragt wurden, 90 % aus dem Kyffhäuserkreis stammten.
Auch wenn es zum Zeitpunkt der Aufnahme im Außenbereich noch etwas zu tun gibt, kann man jetzt schon erahnen, das da auch schon rein optisch gutes Werk gelungen ist. Sie können sich auch selbst davon überzeugen:
Tag der offenen Tür: Samstag, 15.07.2007 ab 10:00 Uhr
Dabei können Sie sich vor oder nach der Besichtigung mit Bratwurst, Bier oder alkoholfreien Getränken stärken.
Zusammen mit den Kyffhäuser Nachrichten besichtigte heute schon mal Landrat Peter Hengstermann (CDU) die neuen Räumlichkeiten, hier mit dem Verantwortlichen für die Projektsteuerung, Edgar Bräutigam, dem Architekten Friedhelm Verges und dem späteren Hausherrn Karl-Heinz Genzel vom DRK (im Bild von links nach rechts).
Mit einem Zuwendungsbescheid vom Landratsamt über 193.561 Euro wurde dieser Neubau finanziell unterstützt, der in Summe Gesamtkosten von 1.100.000 Euro umfasste, davon 430.000 Euro allein für die Rettungswache. Wie Edith Brust vom Architekturbüro Brust und Verges berichtete, wurde auf zukunftsorientierte und umweltfreundliche Anlagen Wert gelegt. Beide Gebäudeteile, sowohl Rettungswache, als auch Verwaltungstrakt werden durch eine Wärmepumpenanlage beheizt, mit einer sehr angenehmen Fußbodenheizung mit niedriger Vorlauftemperatur für eine optimale Ausnutzung der Energie. Die Energie bezieht die Wärmepumpe aus der Nutzung von Grundwasser mit einer Temperatur von 10°C, das anschließend mit 6°C in den Boden geleitet wird. Für die Warmwasserbereitung wird sogar eine Solaranlage eingesetzt. Durch diese moderne Technik (kein Öl oder Gas mehr) wird gesichert, dass vor allem die Betriebskosten gering gehalten werden.
Aber nicht nur die Technik ist innovativ. Auf 572 qm Nutzfläche entstanden für die Verwaltung Arbeitsräume, Lager und Haustechnik, sowie den großen Schulungsraum, den viele bestimmt noch kennen lernen werden, wenn sie den für den Führerschein notwendigen DRK-Lehrgang machen müssen.
Die Rettungswache hält mit ihren 171,5 Quadratmeter Nutzfläche Ruheräume, Desinfektions- und Sanitärraum, Bereitschaftsräume, Duschen, und Umkleideräume mit guter Ausstattung parat, denn bei 24 –Stunden Bereitschaftsdienst ist es schon sehr wichtig, sich nach einem schweren Einsatz auch mal zurückziehen zu können. Aber an richtigen Schlaf ist dabei nicht zu denken, das weiß jeder, der schon mal so einen Tätigkeit durchführen musste. Das ist es auch schon mal wichtig, zwischen den Einsätzen auch in der Küche sich kurz etwas zubereiten zu können. Aber auch an die Technik wurde gedacht, denn es steht eine Fahrzeughalle mit 120 qm bereit.
Das Gesamtpersonal der Rettungswache wird 16 Personen betragen, acht Rettungssanitäterassistenten, vier Fahrer, zwei Krankentransporteure und zwei Praktikanten.
Die offizielle Einweihung der Rettungswache wird am Freitag, den 14.12.2007 erfolgen, wenn Gäste von vielen Ostsorganisationen des DRK des Kyffhäuserkreises erwartet werden. Beginn 14:00.
Bleibt nur zu wünschen, dass das Personal der Rettungswache möglichst wenig im Einsatz sein muss.
Autor: khhWer die alten Räumlichkeiten der DRK-Rettungswache mit ihren Provisorien in der Hospitalstraße kannte, wird nachvollziehen können, dass da Änderungen notwendig waren. Von ersten Projektstudien 2005 über die erste Bestätigung für den Bau (10.05.2006) bis zum Baubeginn am 16.04.2007 ging alles sehr schnell. Schon am 17.07.2007 war der Rohbau fertiggestellt und am 27.11.2007 war schon die Gesamtfertigstellung. Vom Architekturbüro Brust und Verges (Sondershausen) wurde die Hauptgewerke von den Firmen
- Rohbau: Fa. Köhne
- Zimmerer: Fa. Huke und Söhne
- Dach: Fa. Strickrodt
- Heizung/Sanitär: TGA Sondershausen
- Elektro: Fa. Sewald Sondershausen
- Trockenbau: Fa. F u. T Nebelung Sondershausen
durchgeführt.
Erfreulich, dass sich von den 107 Angeboten, die zu der Ausschreibung der Leistungen sich beworben hatte, der größte Teil aus dem Kyffhäuserkreis stammte und von den 22 Firmen die beauftragt wurden, 90 % aus dem Kyffhäuserkreis stammten.
Auch wenn es zum Zeitpunkt der Aufnahme im Außenbereich noch etwas zu tun gibt, kann man jetzt schon erahnen, das da auch schon rein optisch gutes Werk gelungen ist. Sie können sich auch selbst davon überzeugen:
Tag der offenen Tür: Samstag, 15.07.2007 ab 10:00 Uhr
Dabei können Sie sich vor oder nach der Besichtigung mit Bratwurst, Bier oder alkoholfreien Getränken stärken.
Zusammen mit den Kyffhäuser Nachrichten besichtigte heute schon mal Landrat Peter Hengstermann (CDU) die neuen Räumlichkeiten, hier mit dem Verantwortlichen für die Projektsteuerung, Edgar Bräutigam, dem Architekten Friedhelm Verges und dem späteren Hausherrn Karl-Heinz Genzel vom DRK (im Bild von links nach rechts).
Mit einem Zuwendungsbescheid vom Landratsamt über 193.561 Euro wurde dieser Neubau finanziell unterstützt, der in Summe Gesamtkosten von 1.100.000 Euro umfasste, davon 430.000 Euro allein für die Rettungswache. Wie Edith Brust vom Architekturbüro Brust und Verges berichtete, wurde auf zukunftsorientierte und umweltfreundliche Anlagen Wert gelegt. Beide Gebäudeteile, sowohl Rettungswache, als auch Verwaltungstrakt werden durch eine Wärmepumpenanlage beheizt, mit einer sehr angenehmen Fußbodenheizung mit niedriger Vorlauftemperatur für eine optimale Ausnutzung der Energie. Die Energie bezieht die Wärmepumpe aus der Nutzung von Grundwasser mit einer Temperatur von 10°C, das anschließend mit 6°C in den Boden geleitet wird. Für die Warmwasserbereitung wird sogar eine Solaranlage eingesetzt. Durch diese moderne Technik (kein Öl oder Gas mehr) wird gesichert, dass vor allem die Betriebskosten gering gehalten werden.
Aber nicht nur die Technik ist innovativ. Auf 572 qm Nutzfläche entstanden für die Verwaltung Arbeitsräume, Lager und Haustechnik, sowie den großen Schulungsraum, den viele bestimmt noch kennen lernen werden, wenn sie den für den Führerschein notwendigen DRK-Lehrgang machen müssen.
Die Rettungswache hält mit ihren 171,5 Quadratmeter Nutzfläche Ruheräume, Desinfektions- und Sanitärraum, Bereitschaftsräume, Duschen, und Umkleideräume mit guter Ausstattung parat, denn bei 24 –Stunden Bereitschaftsdienst ist es schon sehr wichtig, sich nach einem schweren Einsatz auch mal zurückziehen zu können. Aber an richtigen Schlaf ist dabei nicht zu denken, das weiß jeder, der schon mal so einen Tätigkeit durchführen musste. Das ist es auch schon mal wichtig, zwischen den Einsätzen auch in der Küche sich kurz etwas zubereiten zu können. Aber auch an die Technik wurde gedacht, denn es steht eine Fahrzeughalle mit 120 qm bereit.
Das Gesamtpersonal der Rettungswache wird 16 Personen betragen, acht Rettungssanitäterassistenten, vier Fahrer, zwei Krankentransporteure und zwei Praktikanten.
Die offizielle Einweihung der Rettungswache wird am Freitag, den 14.12.2007 erfolgen, wenn Gäste von vielen Ostsorganisationen des DRK des Kyffhäuserkreises erwartet werden. Beginn 14:00.
Bleibt nur zu wünschen, dass das Personal der Rettungswache möglichst wenig im Einsatz sein muss.





