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Do, 09:12 Uhr
13.12.2007

Regelungen sind wirklichkeitsfremd

Als „wenig befriedigenden Kompromiss“ hat der Kreisgeschäftsführer des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Volker Beiersdorf, den vom Bundeskabinett gebilligten Entwurf zur Erbschaftsteuerreform bezeichnet...


„Die Besteuerung nach Verkehrswert wird für die meisten Mittelständler die Unternehmensnachfolge deutlich verteuern.“ Dies werde durch die höheren Freibeträge nicht kompensiert, sagte Beiersdorf, der für den Landkreis Nordhausen und für den Kyffhäuserkreis verantwortlich ist. „Auch die Bedingungen zur steuerfreien Übertragung des Betriebsvermögens dürften sich als wenig praktikabel und bürokratisch erweisen. Es ist wirklichkeitsfremd vorzuschreiben, dass ein Unternehmen 15 Jahre lang im Haftungsverbund bleiben muss.“

Der Unternehmer werde praktisch gezwungen, für eine spätere Nachbesteuerung Rückstellungen auf Kosten der Liquidität zu bilden, so der Mittelstandsvertreter. Von wenig Realitätsnähe zeuge zudem die Regelung, wonach eine bestimmte Lohnsumme über zehn Jahre nicht unterschritten werden darf. „Es ist jetzt schon erkennbar, dass die Erbschaftsteuerreform in dieser Form in erster Linie die Gerichte beschäftigen wird“, so Beiersdorf zur nnz.
Autor: nnz

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