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Mo, 16:52 Uhr
17.12.2007

Tiervermittlung gestoppt

Ab 2 Wochen vor Weihnachten, bis 2 Wochen nach Weihnachten wird die Tiervermittlung im Gnadenhof Sondershausen gestoppt. Die Hintergründe dafür erfahren Sie hier.


Es gibt ja immer noch die Unsitte, zu Festlichkeiten Tiere zu verschenken. Auch Weihnachten macht da leider oft keine Ausnahme. Gerade Kinder wünschen sich oft vom Weihnachtsmann ein Tier, und kurze Zeit später ist es uninteressant, und die genervten Eltern bringen solche Tiere dann meist in den Tierheimen vorbei.


Für Hunde und Katzen ist im Gnadenhof, dem Tierheim in der Schachtstraße von Sondershausen, schon jetzt kein Platz mehr frei, so viele Tiere sind hier schon untergebracht. Trotzdem hat man im Gnadenhof entschieden, so Thomas Grüner, für den oben genannten Zeitraum auf die Vermittlung von Tieren zu verzichten. Es sollte keiner aus einer Laune oder einem spontanen Kinderwunsch heraus, sich schnell mal zu Weihnachten ein Tier anschaffen können. Und so ein Tiervermittlungsstopp soll von unüberlegten Tierkäufen abhalten.

Auch für so ein Tier ist ein neues Frauchen oder Herrchen Stress, erst recht, wenn es gar in den Weihnachtstrubel hinein kommt. Zumal im Gnadenhof hauptsächlich Tiere untergebracht sind, die oft schon im betagten Alter sind, oder auch schon ihre Wehwehchen haben.

Trotzdem kann man sich, so Thomas Grüner, im Gnadenhof weiterhin informieren, welche Tiere vorhanden sind. In Gesprächen kann man dann abklären, ob man ein bestimmtes Tier auch wirklich zu Hause optimal versorgen kann. Leider sind auch Tiere darunter, wie dieser Hund, der völlig erblindet ist.

Erblindetes Tier im Gnadenhof Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Erblindetes Tier im Gnadenhof Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)


So ein Tier braucht tatsächlich einen „ordentlichen“ Haushalt, damit das Tier nicht ständig über irgendwelche Gegenstände stolpert, denn nur Hundeliebe allein reicht eben nicht aus. Und manche der untergebrachten Tiere brauchen auch eine spezielle Ernährung, weil sie wegen Allergien z.B. nicht jede Nahrung vertragen. Da muss man schon vorher wissen, ob das nicht etwas zu stark den eigenen Geldbeutel belastet. Unter diesen Gesichtspunkten gesehen, ist so ein Tiervermittlungsstopp über die Feiertage ein gute Sache.
Autor: khh

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