Mi, 10:56 Uhr
02.01.2008
Abholzung am Kyffhäuser
Das aus Sicherheitsgründen entlang der B85 am Kyffhäuser Bäume gefällt werden mussten, lässt sich noch einsehen. Aber einige weitere Aufgaben dürfen nicht vernachlässigt werden...
Am Startpunkt des Silvesterlaufs von Bad Frankenhausen (wir berichteten) wurden wir auch gleich auf ein anderes Problem der Region angesprochen:
Die Baumfällaktion im letzten Jahr am Kyffhäuser. Es ist ja nicht nur, dass viele Wege durch die schwere Technik nahezu unpassierbar wurden, sondern zurück blieb ein hässlicher Ansicht, der einem Naturschutzgebiet keine Ehre macht.
Es kann nicht sein, dass nach den Baumfällarbeiten hauptsächlich das Nutzholz gewonnen wurde, und dann das viele einfache Astwerk liegengelassen wird. Für ein Gebiet, dass auf Tourismus setzt, muss auch nach den Fällarbeiten für ein sauberes Aussehen gesorgt werden. Es sieht erschreckend aus, wenn man jetzt die B85 entlang fährt.
Das Schlimmste an diesem Problem ist allerdings, dass es für die Beseitigung von diesem Chaos noch nicht mal einen zeitlichen Ablaufplan gibt, wie heute Wolfgang Sauerbier (stellv. Leiter Umweltamt Kyffhäuserkreis) am Telefon bestätigte. Zwar gab es vor ca. 3 Wochen einen Lokaltermin vor Ort, aber ein vorweisbares Ergebnis ist bisher nicht rausgesprungen.
Noch ist es schön kalt und der Boden ist bei den Temperaturen in den nächsten Tagen sogar noch durchgefroren. Die Zeit sollte jetzt konsequent genutzt werden, und das lose Astwerk entfernt werden. Dabei geht es nicht nur um das Aussehen, sondern auch um Naturschutz, damit sich das Ungeziefer nicht erst breit machen kann. Man sollte bei den Verantwortlichen auch daran denken, dass unsere Winter in der Regel nicht mehr lange dauern. Wenn erst im Frühjahr oder noch später mit den Aufräumarbeiten begonnen wird, ist es unvermeidlich, dass keimende bzw. austreibende Pflanzen wieder zertrampelt werden.
Wer auf die Karte Tourismus setzt, muss in den sauren Apfel beißen und etwas mehr in Aufräumarbeiten investieren, wenn so ein Fällgebiet an solch exponierter Stelle sich befindet. Bleibt nur zu hoffen, dass sich obere Naturschutzbehörden, Forstamt und Landratsamt bald auf einen schnellen Maßnahmeplan einigen und den auch konsequent durchziehen. Denn so wie jetzt, darf man den Kyffhäuser nicht präsentieren.
Autor: khhAm Startpunkt des Silvesterlaufs von Bad Frankenhausen (wir berichteten) wurden wir auch gleich auf ein anderes Problem der Region angesprochen:
Die Baumfällaktion im letzten Jahr am Kyffhäuser. Es ist ja nicht nur, dass viele Wege durch die schwere Technik nahezu unpassierbar wurden, sondern zurück blieb ein hässlicher Ansicht, der einem Naturschutzgebiet keine Ehre macht.
Es kann nicht sein, dass nach den Baumfällarbeiten hauptsächlich das Nutzholz gewonnen wurde, und dann das viele einfache Astwerk liegengelassen wird. Für ein Gebiet, dass auf Tourismus setzt, muss auch nach den Fällarbeiten für ein sauberes Aussehen gesorgt werden. Es sieht erschreckend aus, wenn man jetzt die B85 entlang fährt.
Das Schlimmste an diesem Problem ist allerdings, dass es für die Beseitigung von diesem Chaos noch nicht mal einen zeitlichen Ablaufplan gibt, wie heute Wolfgang Sauerbier (stellv. Leiter Umweltamt Kyffhäuserkreis) am Telefon bestätigte. Zwar gab es vor ca. 3 Wochen einen Lokaltermin vor Ort, aber ein vorweisbares Ergebnis ist bisher nicht rausgesprungen.
Noch ist es schön kalt und der Boden ist bei den Temperaturen in den nächsten Tagen sogar noch durchgefroren. Die Zeit sollte jetzt konsequent genutzt werden, und das lose Astwerk entfernt werden. Dabei geht es nicht nur um das Aussehen, sondern auch um Naturschutz, damit sich das Ungeziefer nicht erst breit machen kann. Man sollte bei den Verantwortlichen auch daran denken, dass unsere Winter in der Regel nicht mehr lange dauern. Wenn erst im Frühjahr oder noch später mit den Aufräumarbeiten begonnen wird, ist es unvermeidlich, dass keimende bzw. austreibende Pflanzen wieder zertrampelt werden.
Wer auf die Karte Tourismus setzt, muss in den sauren Apfel beißen und etwas mehr in Aufräumarbeiten investieren, wenn so ein Fällgebiet an solch exponierter Stelle sich befindet. Bleibt nur zu hoffen, dass sich obere Naturschutzbehörden, Forstamt und Landratsamt bald auf einen schnellen Maßnahmeplan einigen und den auch konsequent durchziehen. Denn so wie jetzt, darf man den Kyffhäuser nicht präsentieren.

