Di, 10:04 Uhr
08.01.2008
WANDERWEGE SCHÜTZEN
Illegale Entsorgung verschandelt nicht nur die Umwelt, sondern stellt auch eine Bedrohung dar. Und bei Wanderwegen schadet es gar noch der Tourismuswirtschaft. Dazu einige Anmerkungen
Schon Landrat Peter Hengstermann (CDU) hatte während der jüngsten Kreistagssitzung das wilde Ablagern von Hausmüll in der Natur angeprangert. Vom alten Radio bis zum kompletten Kühlschrank ist alles dabei. Aber auch organische Abfälle können zum Problemwerden.
Illegale Entsorgung sieht nicht nur unschön in der Natur aus, sondern gefährdet auch die Natur. Selbst eine scheinbar harmlose Plastiktüte achtlos weggeworfen, kann von äsendem Wild aufgenommen werden und bei diesem Tier heftige Beschwerden auslösen, die bis zum Verenden des Tieres führen kann. Umso kritischer muss man es sehen, dass viele Leute nicht mal davor zurückschrecken, die wilde Entsorgung gar an bekannten Wanderwegen durchzuführen, oder möchten Sie bei Wanderungen denken, man läuft an einer Müllkippe vorbei!
Diesen wilden Entsorgern sollte langsam bewusst werden, dass sie dem Tourismus dabei erheblichen Schaden zufügen, denn gerade durch Internetforen und ähnlichen spricht es sich schnell herum, wenn es an Wanderwegen wild aussieht. Und wenn es gar wie im Falle des Kadavers in der Nähe des Wezelweges (zu Weihnachten, wir berichteten) so richtig eklig wird (eine Schar Vögel machte sich schon über des Tier her), dann hört der Spaß langsam auf. Zumal bei solchen illegalen Aktionen Krankheitserreger in der Natur verbreitet werden können. Und in heißen trockenen Sommern war schon oft genug ein weggeworfenen Flasche durch ihre brennglashafte Wirkung Auslöser für einen Waldbrand.
Auch sollte keiner denken, na ja, mein Abfall verrottetet ja schnell. So hat sich ein Kleingärtner sogar die Mühe gemacht, den Kyffhäuser hochzufahren und seine überflüssigen Kürbisse und den Rosenschnitt am Hauptwanderweg in der Nähe der Weißen Küche abzulagern. Auch so etwas sieht der Tourist und durch solche Methoden können aber auch Gartenschädlingen schnell in der Natur verbreitet werden. Das muss nicht sein, denn unsere Wälder sind durch sauren Regen schon genug geschädigt.
Muss es erst soweit kommen, dass man mit Kameras die Wälder überwachen muss oder sich Hilfssheriffs mit einer Kamera auf die Lauer legen müssen? Jeder sollte doch wohl unsere Natur schützen. Oder sollte man es erst soweit kommen lassen, dass man mit drakonischen Strafen arbeitet? Interessant in diesem Zusammenhang, wie man wo anders mit so etwas umgeht.
Wer in Nevada (USA) auf einem Highway unterwegs war, hatte sicher auch die vielen Schilder bemerkt, die alle Nasen lang am Rande standen. Die Schilder warnen, dass das Rauswerfen von Abfall aus dem Auto mit 1.000 Dollar (in Worten eintausend) recht hart bestraft wird.
Autor: khhSchon Landrat Peter Hengstermann (CDU) hatte während der jüngsten Kreistagssitzung das wilde Ablagern von Hausmüll in der Natur angeprangert. Vom alten Radio bis zum kompletten Kühlschrank ist alles dabei. Aber auch organische Abfälle können zum Problemwerden.
Illegale Entsorgung sieht nicht nur unschön in der Natur aus, sondern gefährdet auch die Natur. Selbst eine scheinbar harmlose Plastiktüte achtlos weggeworfen, kann von äsendem Wild aufgenommen werden und bei diesem Tier heftige Beschwerden auslösen, die bis zum Verenden des Tieres führen kann. Umso kritischer muss man es sehen, dass viele Leute nicht mal davor zurückschrecken, die wilde Entsorgung gar an bekannten Wanderwegen durchzuführen, oder möchten Sie bei Wanderungen denken, man läuft an einer Müllkippe vorbei!
Diesen wilden Entsorgern sollte langsam bewusst werden, dass sie dem Tourismus dabei erheblichen Schaden zufügen, denn gerade durch Internetforen und ähnlichen spricht es sich schnell herum, wenn es an Wanderwegen wild aussieht. Und wenn es gar wie im Falle des Kadavers in der Nähe des Wezelweges (zu Weihnachten, wir berichteten) so richtig eklig wird (eine Schar Vögel machte sich schon über des Tier her), dann hört der Spaß langsam auf. Zumal bei solchen illegalen Aktionen Krankheitserreger in der Natur verbreitet werden können. Und in heißen trockenen Sommern war schon oft genug ein weggeworfenen Flasche durch ihre brennglashafte Wirkung Auslöser für einen Waldbrand.
Auch sollte keiner denken, na ja, mein Abfall verrottetet ja schnell. So hat sich ein Kleingärtner sogar die Mühe gemacht, den Kyffhäuser hochzufahren und seine überflüssigen Kürbisse und den Rosenschnitt am Hauptwanderweg in der Nähe der Weißen Küche abzulagern. Auch so etwas sieht der Tourist und durch solche Methoden können aber auch Gartenschädlingen schnell in der Natur verbreitet werden. Das muss nicht sein, denn unsere Wälder sind durch sauren Regen schon genug geschädigt.
Muss es erst soweit kommen, dass man mit Kameras die Wälder überwachen muss oder sich Hilfssheriffs mit einer Kamera auf die Lauer legen müssen? Jeder sollte doch wohl unsere Natur schützen. Oder sollte man es erst soweit kommen lassen, dass man mit drakonischen Strafen arbeitet? Interessant in diesem Zusammenhang, wie man wo anders mit so etwas umgeht.
Wer in Nevada (USA) auf einem Highway unterwegs war, hatte sicher auch die vielen Schilder bemerkt, die alle Nasen lang am Rande standen. Die Schilder warnen, dass das Rauswerfen von Abfall aus dem Auto mit 1.000 Dollar (in Worten eintausend) recht hart bestraft wird.
