Sa, 01:00 Uhr
12.01.2008
Nicht wie im Fernsehen
Makaberer Scherz oder echter Anschlag? Noch immer ist nicht klar was für eine weiße Substanz im Brief an die Bußgeldstelle Artern war. Wir haben nachgefragt.
Im Fernsehen werden in einschlägigen Krimiserien, wenn es um Tatortermittlungen geht, sehr schnell irgendwelche Substanzen ermittelt. Stoff rein in ein Gläschen und ab in die Analyseeinheit und schon kommt der Antwortstreifen raus. Die Realität sieht aber anders aus. Was für eine weiße Substanz in dem Brief an die Bußgeldstelle Artern drin war (wir berichteten am Dienstag), konnte noch nicht ermittelt werden.
Wie der Pressesprecher des Landratsamtes Dr. Heinz-Ulrich Thiele auf Anfrage mitteilte, sind sich die Experten aber sicher, dass von dieser weißen Substanz keine Gefahr ausging. Wieso weiß man, dass von einem Stoff, den man überhaupt noch nicht kennt, keine Gefahr ausgeht? Auch für diesen Widerspruch hatte Dr. Heinz-Ulrich Thiele eine Antwort parat.
In den Labors gibt es Tests und Schnelltests für die Ermittlung verschiedener bekannter gefährlicher Substanzen. Wenn diese Tests negativ ausfallen, dann kann man mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass von der untersuchten Substanz keine Gefahr ausgeht.
Und das war bei der untersuchten Substanz aus Artern der Fall. Deshalb konnten die Behörden jetzt erst Mal Entwarnung geben. Bis aber das gefundene Pulver in seiner exakten Zusammensetzung ermittelt wurde, besteht aber immer noch ein Restrisiko, dass sich noch ein möglicher gefährlicher Stoff in der weißen Substanz verbergen kann. Da kann man nur hoffen, dass die Experten bald die exakte Zusammensetzung ermitteln. Wir werden weiter berichten.
Autor: khhIm Fernsehen werden in einschlägigen Krimiserien, wenn es um Tatortermittlungen geht, sehr schnell irgendwelche Substanzen ermittelt. Stoff rein in ein Gläschen und ab in die Analyseeinheit und schon kommt der Antwortstreifen raus. Die Realität sieht aber anders aus. Was für eine weiße Substanz in dem Brief an die Bußgeldstelle Artern drin war (wir berichteten am Dienstag), konnte noch nicht ermittelt werden.
Wie der Pressesprecher des Landratsamtes Dr. Heinz-Ulrich Thiele auf Anfrage mitteilte, sind sich die Experten aber sicher, dass von dieser weißen Substanz keine Gefahr ausging. Wieso weiß man, dass von einem Stoff, den man überhaupt noch nicht kennt, keine Gefahr ausgeht? Auch für diesen Widerspruch hatte Dr. Heinz-Ulrich Thiele eine Antwort parat.
In den Labors gibt es Tests und Schnelltests für die Ermittlung verschiedener bekannter gefährlicher Substanzen. Wenn diese Tests negativ ausfallen, dann kann man mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass von der untersuchten Substanz keine Gefahr ausgeht.
Und das war bei der untersuchten Substanz aus Artern der Fall. Deshalb konnten die Behörden jetzt erst Mal Entwarnung geben. Bis aber das gefundene Pulver in seiner exakten Zusammensetzung ermittelt wurde, besteht aber immer noch ein Restrisiko, dass sich noch ein möglicher gefährlicher Stoff in der weißen Substanz verbergen kann. Da kann man nur hoffen, dass die Experten bald die exakte Zusammensetzung ermitteln. Wir werden weiter berichten.