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So, 08:20 Uhr
13.01.2008

Vor allem im Winter

Seit einigen Wochen macht das Norovirus seine „Runde“ in Deutschland. nnz-Leser Norbert Jahn hat die wichtigsten Informationen zum Virus für Sie zusammengestellt.

Hier ein paar wichtige Informationen zum Norovirus. Die Ausbreitung dieser Virusinfektion nimmt jährlich stetig zu, in der ersten Dezemberwoche wurden dem Robert-Koch-Institut (RKI) 11.206 Infektionen gemeldet. Auch in Nordhausen grassiert der Virus. Deshalb hier ein kleines Merkblatt zu dem Virus, die Daten stammen größtenteils von der offiziellen Seite des Robert-Koch-Instituts:

Name:
Norovirus, Norwalkvirus

Ansteckungsgrad:
Sehr hoch, da kleinste Mengen ausreichen

Infektionsweg:
Mensch zu Mensch, Übertragung durch Tiere nicht erwiesen

Hauptansteckungsquelle:
Stuhl , Erbrochenes, Aerosol (Gase) von Erbrochenem

Überträger:
Kontaminierte Speisen, Getränke, Gegenstände (wie z.B.: Fisch, unsauberes Wasser, Spielzeuge oder sogar Türklinken) und Flächen

Inkubationszeit:
Max. 3 Tage, in der Regel 6 – 50 Stunden

Starkgefährdete Altersgruppen:
Alle Altersgruppen, für Kleinkinder und Ältere allerdings, auf Grund des Flüssigkeits- und Elektrolytverlust besonders gefährlich

Ansteckungsgefahr:
Während der akuten Erkrankung und 2 Tage nach Beendigung der Erkrankung. Achtung: Virus-Partikel können noch über 2 Wochen nach Beendigung der Krankheit, über den Stuhl ausgeschieden werden

Auftreten:
ganzjährig, verstärkt im Winter

Immunität:
nur kurz nach Krankheitsverlauf, weitere Ansteckungen nicht ausgeschlossen

Symptome:
Gastroenteritiden, also akutes Erbrechen und Durchfall, durch den Flüssigkeits- und Mineralienverlust Kopfschmerzen und ermattendes Gefühl, sowie leicht erhöhte Temperatur, nur selten Fieber

Dauer der Beschwerden:
12 – 48 Stunden

Therapie/Behandlung:
Da bis jetzt keinerlei Medikamente oder Impfungen gegen den Norovirus existieren, können lediglich Symptom hemmende Mittel eingesetzt werden. Außerdem ist eine kontinuierliche Flüssigkeits- und Elektrolytaufnahme wichtig, da im schlimmsten Fall die Erkrankung durch den hohen Flüssigkeits- und Elektrolytverlust zum Tot führen kann. Am besten ist gesüßter Tee oder eine vom Arzt verschriebene Elektrolytlösung geeignet.

Maßnahmen gegen Ansteckung:
Desinfektion der Hände vor jedem Essen / Trinken und nach jedem Toilettenbesuch, Außerdem nach Kontakt mit akut erkrankten Personen. Bei der Reinigung von kontaminierten Flächen sind Einweghandschuhe Pflicht. Bei entfernen von Erbrochenem wird außerdem noch ein Mund-Nasenschutz empfohlen.

Maßnahmen nach Ansteckung:
Zusätzlich zu den Maßnahmen gegen eine Ansteckung, kommt noch, dass erkrankte Personen möglichst wenig Kontakt mit nicht erkrankten Personen haben sollten. Alltägliche Gegenstände (wie z. B.: Gläser oder Teller) sollten nur den betroffenen Personen genutzt werden. Bettruhe von erkrankten Personen wird empfohlen, Speisen müssen gut durchgegart sein. Kontaminierte Wäsche ist bei mehr als 60° C zu waschen.

Mehr Informationen gibt es auch auf den Seiten des Robert-Koch-Institutes.
Autor: nnz

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