Do, 12:07 Uhr
17.01.2008
Mehr in Arbeit
Die Konjunktur der zurückliegenden Monate hat auch Thüringen einen Zuwachs an Menschen beschert, die einer Arbeit nachgehen. Trotzdem sieht es nicht gut aus im Freistaat. Wir haben die konkreten Zahlen für Sie aufbereitet...
Im Jahr 2007 hatten im Jahresdurchschnitt 1,0175 Millionen Personen einen Arbeitsplatz in Thüringen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 12 800 Personen bzw. 1,3 Prozent mehr als im Jahr 2006. Das war der höchste jährliche Zuwachs der Zahl der Erwerbstätigen am Arbeitsort in Thüringen seit 1999. Von 1999 bis 2006 hatte sich die Zahl der Erwerbstätigen in Thüringen um 67 300 Personen bzw. 6,3 Prozent verringert.
In Deutschland erhöhte sich im Jahr 2007 die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber dem Vorjahr um 649 000 Personen bzw. 1,7 Prozent auf 39, 737 Millionen Erwerbstätige. Wie die Berechnungen des Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder zeigen, entfielen 92 100 Personen dieses Zuwachses auf die neuen Bundesländer (ohne Berlin). Der prozentuale Zuwachs im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) und im Gebiet der neuen Bundesländer (ohne Berlin) betrug jeweils 1,6 Prozent. Unter den Bundesländern verzeichneten Berlin (+ 2,2 Prozent), Brandenburg (+ 2,1 Prozent) und Hamburg (+ 2,1 Prozent) die höchsten Zuwachsraten, das Saarland und Sachsen-Anhalt (jeweils + 1,1 Prozent) die niedrigsten Zuwachsraten.
Ausschlaggebend für die Entwicklung der Erwerbstätigkeit in Thüringen im Jahr 2007 waren ein deutlicher Anstieg der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und ein Rückgang bei den geringfügig Beschäftigten. Auch die Zahl der so genannten Ein-Euro-Jobs (Förderung der Erwerbstätigkeit in Form von Arbeitsgelegenheiten nach § 16 Abs. 3 SGB II) war in Thüringen im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr rückläufig.
Den vorgelegten Erwerbstätigenzahlen liegt das so genannte Arbeitsortkonzept zugrunde, d.h. die ausgewiesenen Ergebnisse umfassen nur diejenigen Erwerbstätigen, die ihren Arbeitsort in Thüringen haben. Auspendler in die anderen Bundesländer bleiben unberücksichtigt, Einpendler aus anderen Bundesländern sind einbezogen.
Autor: nnzIm Jahr 2007 hatten im Jahresdurchschnitt 1,0175 Millionen Personen einen Arbeitsplatz in Thüringen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 12 800 Personen bzw. 1,3 Prozent mehr als im Jahr 2006. Das war der höchste jährliche Zuwachs der Zahl der Erwerbstätigen am Arbeitsort in Thüringen seit 1999. Von 1999 bis 2006 hatte sich die Zahl der Erwerbstätigen in Thüringen um 67 300 Personen bzw. 6,3 Prozent verringert.
In Deutschland erhöhte sich im Jahr 2007 die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber dem Vorjahr um 649 000 Personen bzw. 1,7 Prozent auf 39, 737 Millionen Erwerbstätige. Wie die Berechnungen des Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder zeigen, entfielen 92 100 Personen dieses Zuwachses auf die neuen Bundesländer (ohne Berlin). Der prozentuale Zuwachs im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) und im Gebiet der neuen Bundesländer (ohne Berlin) betrug jeweils 1,6 Prozent. Unter den Bundesländern verzeichneten Berlin (+ 2,2 Prozent), Brandenburg (+ 2,1 Prozent) und Hamburg (+ 2,1 Prozent) die höchsten Zuwachsraten, das Saarland und Sachsen-Anhalt (jeweils + 1,1 Prozent) die niedrigsten Zuwachsraten.
Ausschlaggebend für die Entwicklung der Erwerbstätigkeit in Thüringen im Jahr 2007 waren ein deutlicher Anstieg der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und ein Rückgang bei den geringfügig Beschäftigten. Auch die Zahl der so genannten Ein-Euro-Jobs (Förderung der Erwerbstätigkeit in Form von Arbeitsgelegenheiten nach § 16 Abs. 3 SGB II) war in Thüringen im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr rückläufig.
Den vorgelegten Erwerbstätigenzahlen liegt das so genannte Arbeitsortkonzept zugrunde, d.h. die ausgewiesenen Ergebnisse umfassen nur diejenigen Erwerbstätigen, die ihren Arbeitsort in Thüringen haben. Auspendler in die anderen Bundesländer bleiben unberücksichtigt, Einpendler aus anderen Bundesländern sind einbezogen.