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Di, 13:55 Uhr
29.01.2008

Zum Neujahrsempfangs beim Nachbarn

Gern war Roßlebens Bürgermeister Rainer Heuchel der Einladung zum Neujahresempfang beim Nachbar nach Querfurt gefolgt. Als Gast erfuhr er von guter Bilanz und interessanten Projekte in Querfurt. Hier sein interessanter Bericht.


Im liebevoll restaurierten Saal des Traditionshauses „Zum goldenen Stern“, benachbart dem Rathaus, begrüßte Bürgermeister Kunert die Gäste des Empfangs, darunter den Landrat des Saalekreises, Herrn Bannert. Querfurt besteht jetzt aus 14 Ortsteilen, und entsprechend groß war die Zahl der Anwesenden.

Roßleben und Querfurt grenzen nicht nur aneinander mit der Gemarkung - nämlich beim Ortsteil Ziegelroda -, sondern sind auch durch die Historie verbunden: Querfurt ist über 150 Jahre Roßlebens Kreisstadt gewesen.

Doch auch in der heutigen Zeit gibt es für beide Städte einige gemeinsame Interessen: So die Aktivitäten, um den Kalibergbau wieder zu beleben, die Bürgermeister Kunert in seiner Rede erwähnte, wie auch der Widerstand gegen das Schweinestall-Projekt auf dem Flugplatz Allstedt, darüber hinaus die Zusammenarbeit in den Vereinen „Erholungszentrum Hermannseck“ und „Naturpark Saale-Unstrut-Triasland“.

Der Redner führte weiter aus, dass das Unternehmen „Mehag“, eine Metall- und Handelsfirma, in Kürze im Gewerbegebiet Nord mit einer millionenschweren Investition beginnen werde. Roßlebens Stadtverwaltung wird zeitnah Informationen zu den entstehenden Arbeitsmöglichkeiten erhalten.

Bürgermeister Kunert kündigte ferner an, dass der straßenbegleitende Radweg von Querfurt zum Parkplatz „Hermannseck“ dieses Jahr fertig gestellt werden wird, um somit die Verbindung zur „Himmelsscheibe“ für Radler und Wanderer herzustellen. Auch die Lücke der Autobahn A 38 zwischen Rothenschirmbach und Bad Lauchstädt soll dieses Jahr geschlossen sein, und für 2009 bereitet man das Jubiläum „1000 Jahre Heiliger Bruno von Querfurt“ vor.

Eine beeindruckende Bilanz, die für Querfurt, das den Kreisstadtstatus vor 12 Jahren verlor, gezogen worden ist: Die Stadt blieb Standort des Krankenhauses und Gymnasiums, 30 Mio. € investierte man in die Stadterneuerung einschließlich Burg und neue Mehrzweckhalle.

Entgegengesetzt verlief leider die Entwicklung in unserer ehemaligen Kreisstadt Artern …
Landrat Bannert hob anschließend hervor, dass der Saalekreis stolz auf seine „Randregion“ Querfurt sei, und dass man konstruktiv im neuen Kreisgebilde zusammen arbeite.
Autor: khh

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