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Mi, 15:14 Uhr
30.01.2008

DREI LINDEN DESOLAT

Wie wird sich wohl der ehemalige Backwarenbetrieb von Sondershausen entwickeln. Zurzeit sieht es nicht sehr rosig aus.


Vor vielen, vielen Jahren verbanden Sondershäuser mit dem Begriff „Drei Linden“ eine Gaststätte. Das ist sehr lange her. Wenn jetzt der Begriff „Drei Linden“ fällt, denken viele Leute noch an den alten Backwarenbetrieb in der Frankenhäuserstraße von Sondershausen, meist verbunden mit der Bemerkung, dass es dort im wahrsten Sinne des Wortes wüst aussieht.

Bevor mit dem Frühling und den grünenden Bäumen ein Teil des Dramas wieder verdeckt, hat kn erst mal das Aussehen in Bildern festgehalten, wo bei es von weitem noch recht harmlos wirkt. Denn da sind viele Schmierereien noch recht harmlos anzusehen, ob wohl auch mindestens ein Hakenkreuz dabei ist.
Aber das Aussehen ist noch das Wenigste. Das Objekt ist völlig ungesichert und dient oft Kindern und Jugendlichen als Abenteuerspielplatz. Oft genug konnte man sogar Personen zündeln sehen. Es ist sicher nur eine Frage der Zeit, wann das Gebäude mal ganz in Flammen steht. Es wird an der Zeit, dass Ordnungsamt und Bauamt einschreiten, und das Gelände ordnungsgemäß sichern lassen. Muss erst etwas passieren, wenn Kinder und Jugendliche in dem ungesicherten Gebäude rumturmen?

Aber es ist ja nicht nur das Aussehen und die Sicherheit der Kinder. Man kann beobachten, dass das Gelände auch schon als illegale Müllkippe verwendet wird. Alte Matratzen (ideal zum Zündeln) und seit neuster Zeit auch Isoliermaterial von Kabeln werden hier abgelagert, siehe Bild rechts.

Auch wenn hier vielleicht ungeklärte Eigentumsverhältnisse vorliegen, kann man doch bei der Stadt das Gelände nicht ungesichert lassen. Zumindest die Zugänge ins Gebäude sollte so gesichert werden, dass kein Betreten mehr möglich ist. Und auch die alten Bäume auf dem Grundstück sollten bei der Sicherung nicht vergessen werden. Oft genug sich schon große Äste auf der Frankenhäuserstraße runtergekommen.

Backwarenbetrieb aus Sicht Frankenhäuserstraße (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Backwarenbetrieb aus Sicht Steingraben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Backwarenbetrieb als Müllhalde (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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