So, 19:50 Uhr
03.02.2008
Abriss macht Fortschritte
Am 17. Januar meldeten wir, dass mit Abrissarbeiten am ehemaligen Arterner Landratsamt begonnen wurde. Nachdem wohl alles Verwertbare geborgen wurde, ging es am Nachmittag des 31. Januar richtig los...
Ein großer Bagger der beauftragten Firma ging dem alten Gebäude, in dem vor dem Landratsamt bzw. Rat des Kreises u. a. die Schlammrutscher ihr Domizil hatten, zu Leibe. Schlammrutscher nannte man in Artern die Teilnehmer am Bezirksjugendobjekt der FDJ Unstrut-Helme-Ried. Sie hatten Ende der 50ger/Anfang der 60er Jahre umfangreiche Meliorationsarbeiten im Unstrut-Helme-Ried ausgeführt, um den bisherigen Hochwassern Herr zu werden und der Unstrut landwirtschaftliche Flächen durch Melioration abzugewinnen.
Zur Wende war der Stadt Artern als Ausgleich für den verlorenen Kreisstadtstatus hier ein Behördenzentrum versprochen wurden, das aber längst dem Rotstift zum Opfer fiel. Die Nachfrage der Redaktion beim Pressesprecher der Kreisverwaltung, was nun hier werde, erbrachte nichts als den Hinweis, dass das Objekt dem Land gehöre. Auch der Arterner Bürgermeister zuckte nur mit den Schultern, als VdK-Mitglieder ihn vor einer Woche fragten.
Eine Anfrage des Autors per e-mail beim Bauministerium in Erfurt erbrachte nicht einmal eine Eingangsbestätigung. So müssen wir wohl der Dinge harren, obwohl es eigentlich nicht zu verstehen ist, dass der Fürst nicht weiß was in seinem Reich passiert.
Klaus Henze
Autor: nnzEin großer Bagger der beauftragten Firma ging dem alten Gebäude, in dem vor dem Landratsamt bzw. Rat des Kreises u. a. die Schlammrutscher ihr Domizil hatten, zu Leibe. Schlammrutscher nannte man in Artern die Teilnehmer am Bezirksjugendobjekt der FDJ Unstrut-Helme-Ried. Sie hatten Ende der 50ger/Anfang der 60er Jahre umfangreiche Meliorationsarbeiten im Unstrut-Helme-Ried ausgeführt, um den bisherigen Hochwassern Herr zu werden und der Unstrut landwirtschaftliche Flächen durch Melioration abzugewinnen.
Zur Wende war der Stadt Artern als Ausgleich für den verlorenen Kreisstadtstatus hier ein Behördenzentrum versprochen wurden, das aber längst dem Rotstift zum Opfer fiel. Die Nachfrage der Redaktion beim Pressesprecher der Kreisverwaltung, was nun hier werde, erbrachte nichts als den Hinweis, dass das Objekt dem Land gehöre. Auch der Arterner Bürgermeister zuckte nur mit den Schultern, als VdK-Mitglieder ihn vor einer Woche fragten.
Eine Anfrage des Autors per e-mail beim Bauministerium in Erfurt erbrachte nicht einmal eine Eingangsbestätigung. So müssen wir wohl der Dinge harren, obwohl es eigentlich nicht zu verstehen ist, dass der Fürst nicht weiß was in seinem Reich passiert.
Klaus Henze
