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Mo, 23:01 Uhr
04.02.2008

Rechtzeitig beraten lassen

Mit dem Problem Schulden befasste sich das Mitglied des Bundestages Kersten Naumann (Die Linken), als sie in Sondershausen die Schuldnerberatung besuchte. Hier ihre Schlussfolgerungen.


Ein generelles Problem dort ist die personelle Unterbesetzung, musste MdB Kersten Naumann feststellen. Die Finanzierung über Kreis und Land lässt keine Aufstockung zu, aber die Fallzahlen steigen weiter an. Konnten im vergangenen 31 Insolvenzverfahren abgeschlossen werden, stehen dem aber mehr als doppelt so viele noch nicht Abgeschlossene gegenüber.

Dabei werden die Probleme seit Einführung von Hartz-IV immer größer. Und das hat nicht unbedingt etwas mit den Schuldnern zu tun, die vielleicht zuviel in Versandhäusern bestellt haben. Bereits die Zuzahlung für eine neue Brille kann ALGII-Empfänger in den Schuldenstrudel treiben.
Aber selbst jeder normale Kredit für Auto oder Möbel, aufgenommen in besseren Zeiten, als man noch in Arbeit war, wird für jeden ALGII-Empfänger zur Schuldenfalle. Und so verwundert es nicht, dass mittlerweile ungefähr die Hälfte derer, die sich bei der Schuldnerberatungsstelle melden, ALGII-Empfänger sind.

„Das Angebot ist wichtig und muss unbedingt erhalten bleiben!“, ist sich MdB Kersten Naumann sicher.
Da die Beratung kostenlos ist, sollte jeder Schuldner dieses Angebot rechtzeitig nutzen und nicht erst so lange warten, bis ihm das Wasser sprichwörtlich bis zum Halse steht.
Kersten Naumann
Autor: khh

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