So, 19:47 Uhr
10.02.2008
Auch Possen arm dran
Nicht nur am Kyffhäuser wird die Natur verschandelt. Auch auf dem Possen wurde im Herbst/Winter kräftig Holz eingeschlagen, mit sichtbaren Spuren.
Zum Glück für den Possen wurde zwar nicht so ein Kahlschlag, wie am Kyffhäuser gemacht, aber trotzdem sind für Wanderer auf dem Possen schwere Zeiten angebrochen. Im November beobachte unser Leser Hans-Joachim Schmidt auf dem Brunnenweg im Bereich des unteren Spierenbrunn dieses Forstfahrzeug. Wie der Weg hinterher aussah kann man im Bild unten links erahnen.
Jetzt sind die Fahrzeuge zwar weg, aber gebessert hat sich die Situation nicht wesentlich. Denn das Problem liegt darin, dass der Forst die Belange des Tourismus völlig außeracht lässt. Wenn die Technik weg ist, sind sonst auch bei Nässe noch wanderbare Wege kaum noch zu benutzen. Aber auch wenn es im Frühling abtrocknet, sind es bald nur noch Treckingpfade, aber keine Wanderwege mehr. Dabei ist sieht es im Bereich des Brunnenwegs und des Barbarossaweges Richtung Fürstenberg noch scheinbar harmlos aus, aber laufen Sie mal dort.
Dass Holz auch mal eingeschlagen werden muss, ist verständlich. Aber wenn die Arbeiten soweit abgeschlossen sind, sollten zumindest ausgewiesene Wanderwege wieder so hergerichtet werden, dass es auch wirklich Wanderwege sind. Da gehört einfach mal dazu, dass Spurrinnen eingeebnet werden und mal der mit einer Walze verdichtet werden.
Thüringen will das Wanderland Nummer 1 in Deutschland werden. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) am letzten Mittwoch (06.02.) in Erfurt.
Dazu gehört aber auch, dass Forstwirtschaft und Tourismus Hand in Hand gehen. Es klingt schon etwas sarkastisch, wenn Hans-Jürgen Schmidt in seiner E-Mail an die Redaktion schreibt:
Schlage vor, dass der Forstbetrieb analog der Stauvorschau wöchendlich eine Meldung in der Presse veröffentlicht, in der dem Wanderer mitteilt wird, welche Waldwege er meiden sollte. Wenn man sieht, was da am Wochenende auf dem Possen an Wanderern unterwegs war, ist das nicht von der Hand zu weisen.
Aber nicht nur der Forst ist Schuld, muss an dieser Stelle klargestellt werden. Besonders auf dem Possen treiben sehr viele Privatfahrzeuge außerhalb der genehmigten Wege ihr Unwesen. Die in der Bildergalerie am Ende gezeigten Bilder (Mitte und Rechts) stellen Schäden dar, die Wahrscheinlich sogar von Privatfahrzeugen verursacht wurden.
Verheerend sieht dabei der Rohrteich-Rundweg (entlang der Waldkante Richtung Liedenbach), der kaum noch benutzbar ist.
Nicht viel besser ist die Zugang zur Blutbuche (Mitte), der ebenfalls von tiefen Spuren gezeichnet ist.
Hier wird es an der Zeit, dass die Verantwortlichen in den Behörden und beim Forst zusammen setzen, um hier schnell Abhilfe zu schaffen. Die Wandersaison beginnt bald!
Autor: khhZum Glück für den Possen wurde zwar nicht so ein Kahlschlag, wie am Kyffhäuser gemacht, aber trotzdem sind für Wanderer auf dem Possen schwere Zeiten angebrochen. Im November beobachte unser Leser Hans-Joachim Schmidt auf dem Brunnenweg im Bereich des unteren Spierenbrunn dieses Forstfahrzeug. Wie der Weg hinterher aussah kann man im Bild unten links erahnen.
Jetzt sind die Fahrzeuge zwar weg, aber gebessert hat sich die Situation nicht wesentlich. Denn das Problem liegt darin, dass der Forst die Belange des Tourismus völlig außeracht lässt. Wenn die Technik weg ist, sind sonst auch bei Nässe noch wanderbare Wege kaum noch zu benutzen. Aber auch wenn es im Frühling abtrocknet, sind es bald nur noch Treckingpfade, aber keine Wanderwege mehr. Dabei ist sieht es im Bereich des Brunnenwegs und des Barbarossaweges Richtung Fürstenberg noch scheinbar harmlos aus, aber laufen Sie mal dort.
Dass Holz auch mal eingeschlagen werden muss, ist verständlich. Aber wenn die Arbeiten soweit abgeschlossen sind, sollten zumindest ausgewiesene Wanderwege wieder so hergerichtet werden, dass es auch wirklich Wanderwege sind. Da gehört einfach mal dazu, dass Spurrinnen eingeebnet werden und mal der mit einer Walze verdichtet werden.
Thüringen will das Wanderland Nummer 1 in Deutschland werden. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) am letzten Mittwoch (06.02.) in Erfurt.
Dazu gehört aber auch, dass Forstwirtschaft und Tourismus Hand in Hand gehen. Es klingt schon etwas sarkastisch, wenn Hans-Jürgen Schmidt in seiner E-Mail an die Redaktion schreibt:
Schlage vor, dass der Forstbetrieb analog der Stauvorschau wöchendlich eine Meldung in der Presse veröffentlicht, in der dem Wanderer mitteilt wird, welche Waldwege er meiden sollte. Wenn man sieht, was da am Wochenende auf dem Possen an Wanderern unterwegs war, ist das nicht von der Hand zu weisen.
Aber nicht nur der Forst ist Schuld, muss an dieser Stelle klargestellt werden. Besonders auf dem Possen treiben sehr viele Privatfahrzeuge außerhalb der genehmigten Wege ihr Unwesen. Die in der Bildergalerie am Ende gezeigten Bilder (Mitte und Rechts) stellen Schäden dar, die Wahrscheinlich sogar von Privatfahrzeugen verursacht wurden.
Verheerend sieht dabei der Rohrteich-Rundweg (entlang der Waldkante Richtung Liedenbach), der kaum noch benutzbar ist.
Nicht viel besser ist die Zugang zur Blutbuche (Mitte), der ebenfalls von tiefen Spuren gezeichnet ist.
Hier wird es an der Zeit, dass die Verantwortlichen in den Behörden und beim Forst zusammen setzen, um hier schnell Abhilfe zu schaffen. Die Wandersaison beginnt bald!



