Mo, 10:07 Uhr
11.02.2008
Bald Pollenschwemme in Frankenhausen?
Das Abholzen am Kyffhäuser könnte in naher Zukunft sich als Bummerung für den Kurort Bad Frankenhausen herausstellen. Warum, erfahren Sie hier:
Über den Kahlschlag, der im Kyffhäuserwald erfolgte und das Zerfahren der Wanderwege, hatten wir schon berichtet. Doch es formiert sich Widerstand. Gegner des Abholzens wollen sich am
Mittwoch, den 13.02. um 19:30 Uhr im Ratssaal Bad Frankenhausen
treffen, um die weitere Verfahrensweise abzustimmen.
Aber es droht weiteres Ungemach. Wie Erna Michael gegenüber kn berichtete, liegen Informationen vor, dass die Kahlschläge nicht mal wieder aufgeforstet werden sollen. Die Forstleute wollen auf die natürlich Besiedlung mit Haselnuss und Birke setzen, offensichtlich um Geld zu sparen.
Haselnuss und Birke auf größeren Flächen? Spätestens hier sollten alle Pollenallergiker und auch Kurverantwortlichen der Umgebung aufhorchen. Anderorts versucht man diese Baumarten wegen ihrer sehr aggressiven Pollen nicht mehr im großen Umfang wachsen zu lassen, und hier sollen sie quasi gefördert werden. Es ist einem Kurort wie Bad Frankenhausen sicher sehr abträglich, wenn in einigen Jahren bei Nordwinden größere Menge an Pollen in die Stadt geweht werden. Und gerade diese Pollen können gut fliegen!
Es geht also nicht nur um das Aussehen am Kyffhäuser, sondern auch um die Luftqualität am Kyffhäuser. Einigen Verantwortlichen scheint nicht bewusst zu sein, wie schnell sich solche Pollenprobleme eines Kurortes in Foren des Internets verbreiten können. Je größer der unkontrollierte Wildwuchs durch Hasel und Birke, desto größer später die Probleme mit der Luftqualität! Wer auf die Karte Tourismus setzt, muss eben manches beachten, sonst brechen in ein paar Jahren vielleicht die Besucherzahlen im Frühjahr weg! Es geht also nicht nur um das übertriebene Abholzen, sondern auch um die fehlenden Pläne zum Wiederaufforsten!
Autor: khhÜber den Kahlschlag, der im Kyffhäuserwald erfolgte und das Zerfahren der Wanderwege, hatten wir schon berichtet. Doch es formiert sich Widerstand. Gegner des Abholzens wollen sich am
Mittwoch, den 13.02. um 19:30 Uhr im Ratssaal Bad Frankenhausen
treffen, um die weitere Verfahrensweise abzustimmen.
Aber es droht weiteres Ungemach. Wie Erna Michael gegenüber kn berichtete, liegen Informationen vor, dass die Kahlschläge nicht mal wieder aufgeforstet werden sollen. Die Forstleute wollen auf die natürlich Besiedlung mit Haselnuss und Birke setzen, offensichtlich um Geld zu sparen.
Haselnuss und Birke auf größeren Flächen? Spätestens hier sollten alle Pollenallergiker und auch Kurverantwortlichen der Umgebung aufhorchen. Anderorts versucht man diese Baumarten wegen ihrer sehr aggressiven Pollen nicht mehr im großen Umfang wachsen zu lassen, und hier sollen sie quasi gefördert werden. Es ist einem Kurort wie Bad Frankenhausen sicher sehr abträglich, wenn in einigen Jahren bei Nordwinden größere Menge an Pollen in die Stadt geweht werden. Und gerade diese Pollen können gut fliegen!
Es geht also nicht nur um das Aussehen am Kyffhäuser, sondern auch um die Luftqualität am Kyffhäuser. Einigen Verantwortlichen scheint nicht bewusst zu sein, wie schnell sich solche Pollenprobleme eines Kurortes in Foren des Internets verbreiten können. Je größer der unkontrollierte Wildwuchs durch Hasel und Birke, desto größer später die Probleme mit der Luftqualität! Wer auf die Karte Tourismus setzt, muss eben manches beachten, sonst brechen in ein paar Jahren vielleicht die Besucherzahlen im Frühjahr weg! Es geht also nicht nur um das übertriebene Abholzen, sondern auch um die fehlenden Pläne zum Wiederaufforsten!