So, 07:00 Uhr
17.02.2008
Wenn Zwei das Gleiche tun
Wenn zwei das Gleiche tun ist es längst noch nicht das Selbe. Wenn der Privatmann einen störenden Baum fällt, muss er Bestimmungen einhalten. Und der Forst?
Um es gleich vorweg zu nehmen, Ordnung muss sein und nicht jeder darf einfach Bäume fällen wie er will, auch wenn sie auf dem eigenen Grundstück stehen. Das wird jetzt ein Grundstückbesitzer aus Greußen erfahren müssen, als er einfach ohne Genehmigung einen ihm störenden Baum fällte. Das der Baum auch noch ein Haus beschädigte, wird ihm dabei nichts nützen.
Wer kontrolliert aber eigentlich den Forst? Dort werden in Größenordnungen Bäume gefällt, egal ob am Kyffhäuser, oder in der Hainleite.
Dicke Baumstämme (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Das der Forst Geld erwirtschaften muss ist keine Frage. Aber warum werden äußerlich intakte Waldflächen abgeholzt, während an anderen Stellen die Bäume schon umgeworfen sind. So liegen schon seit längerer Zeit etliche Bäume im Possenwald, die den letzten Stürmen nicht trotzen konnten. Anstatt das Holz zu retten, lässt man es liegen und endgültig vergammeln. Dabei sind die Stämme im Durchmesser nicht mal dünn, siehe Bild rechts.
Gerade oberhalb der ehemaligen Muni in Berka (Sondershausen) liegen genügend Bäume nieder. Aber nicht nur dort. Es ist aber kein Kavaliersdelikt, einfach die Bäume so liegen zu lassen. In den absterbenden Bäumen können sich vermehrt Schadinsekten breit machen. Mit dem Resultat, das später vielleicht noch mit Insektenbekämpfungsmittel gearbeitet werden muss.
Da diese Bäume aber oft auch an bekannten Wanderwegen stehen, gibt es natürlich noch eine negative Visitenkarte für die Region. Das ist umso schlimmer, da man ja bei der Vorstellung der Modellregion Demografischer Wandel auch auf die Karte Tourismus setzen will. Anspruch und Wirklichkeit klaffen hier doch noch einiges auseinander.
Autor: khhUm es gleich vorweg zu nehmen, Ordnung muss sein und nicht jeder darf einfach Bäume fällen wie er will, auch wenn sie auf dem eigenen Grundstück stehen. Das wird jetzt ein Grundstückbesitzer aus Greußen erfahren müssen, als er einfach ohne Genehmigung einen ihm störenden Baum fällte. Das der Baum auch noch ein Haus beschädigte, wird ihm dabei nichts nützen.
Wer kontrolliert aber eigentlich den Forst? Dort werden in Größenordnungen Bäume gefällt, egal ob am Kyffhäuser, oder in der Hainleite.
Dicke Baumstämme (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Das der Forst Geld erwirtschaften muss ist keine Frage. Aber warum werden äußerlich intakte Waldflächen abgeholzt, während an anderen Stellen die Bäume schon umgeworfen sind. So liegen schon seit längerer Zeit etliche Bäume im Possenwald, die den letzten Stürmen nicht trotzen konnten. Anstatt das Holz zu retten, lässt man es liegen und endgültig vergammeln. Dabei sind die Stämme im Durchmesser nicht mal dünn, siehe Bild rechts. Gerade oberhalb der ehemaligen Muni in Berka (Sondershausen) liegen genügend Bäume nieder. Aber nicht nur dort. Es ist aber kein Kavaliersdelikt, einfach die Bäume so liegen zu lassen. In den absterbenden Bäumen können sich vermehrt Schadinsekten breit machen. Mit dem Resultat, das später vielleicht noch mit Insektenbekämpfungsmittel gearbeitet werden muss.
Da diese Bäume aber oft auch an bekannten Wanderwegen stehen, gibt es natürlich noch eine negative Visitenkarte für die Region. Das ist umso schlimmer, da man ja bei der Vorstellung der Modellregion Demografischer Wandel auch auf die Karte Tourismus setzen will. Anspruch und Wirklichkeit klaffen hier doch noch einiges auseinander.
