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Mo, 14:18 Uhr
18.02.2008

Energiepreise der Stadtwerke

Dieser interessante Lesebrief befasst sich zwar mit den Energiepreisen der Stadtwerke Sondershausen, ist aber eher eine Frage an die Bürger, warum denen so etwas offensichtlich egal ist.

Hier der Leserbrief von Wolfgang Dittrich:

Am 30.01.2008 fand in den Räumen der Stadtverwaltung der Stadtwerke auf Initiative der Stadt-CDU eine Veranstaltung mit dem Thema: „Energiepreisgestaltung der Stadtwerke Sondershausen“ statt. Dazu waren alle Einwohner der Stadt eingeladen. Leider waren nur 16 Leute anwesend. Davon 11 CDU Mitglieder, drei Bürger aus Sondershausen und einer aus Thalebra. Von den 16 Leuten waren neun Stadtratsmitglieder.

Herr Schmidt, Geschäftsführer der Stadtwerke, stellt die Preisentwicklung und Preisgestaltung der Energieträger für alle verständlich dar. Auch die Verteilung des Gewinns der Stadtwerke wurde durch den Bürgermeister dargelegt. In der Diskussion wurden die Fragen ordentlich beantwortet und jeder Teilnehmer weiß jetzt, warum die Energieträger so teuer sind.

Für mich unverständlich ist die Nichtteilnahme der Bevölkerung an solchen Veranstaltungen. Vor zwei Jahren hatte die NUBI eine Veranstaltung mit der gleichen Thematik durch geführt. Auch da war die Resonanz gleich Null. Auf der Straße und an anderen Stellen wird über die ständig steigenden Preise diskutiert. Aber da, wo man seine Fragen stellen und seinen Unmut anbringen kann, erscheint niemand.

Meine Devise lautet: „Wer sich nicht öffentlich wehrt, wird keine Veränderung erreichen.“ Deshalb ist es notwendig, dass man derartige Veranstaltungen, Stadtrats- und Landratssitzungen, sowie Einwohnerversammlungen besucht und dort die Probleme anspricht.
Ein Anlaufpunkt für den Bürger, denen der kommunale Schuh drückt, ist der Verein für Bürgerhilfe e.V. in Sondershausen, A.-Bebel-Straße 43, Sprechzeit Donnerstag von 10.00 Uhr bis 18:00 Uhr. Hier werden Probleme aufgenommen und versucht diese zu lösen.

Einen Hinweis noch an den Veranstalter. Man sollte eine solche Veranstaltung nicht mit einer eigenen Parteiversammlung verbinden.

Wolfgang Dittrich
Autor: khh

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