So, 00:54 Uhr
24.02.2008
Schulbank für Gartenfreunde
Einfach nur den ganzen Winter auf der faulen Haut liegen ist auch für Kleingartenfreunde nicht drin. Auch mit Schulungen muss sein Wissen auffrischen.
Die Mitglieder des Kreisverbandes der Gartenfreunde Kyffhäuserkreis nutzten die Winterpause zur theoretischen Weiterbildung.
Am 12.01.2008 lud der Vorstand des Kreisverbandes die Schatzmeister/innen der Kleingartenvereine des Kyffhäuserkreises zu einer Schulung spezieller Art ein. Das Thema war diesmal nicht die Pflege des Kleingartens, sondern die Aufgaben und Verantwortung eines Vereinsvorstandes bezüglich zu Fragen der Finanzierung, Buchführung und Abrechnung gegenüber dem Finanzamt. Als Gastlektor trat Herr Kirchner, Steuerberater der Kanzlei Beutler & Wernicke aus Bad Frankenhausen auf. Die Teilnehmer erhielten einen umfangreichen Überblick über die Rechtslage mit dem Umgang von finanziellen Vereinsmitteln und der Verantwortung des Vorstandes gegenüber dem Fiskus. Die Hinweise und Ratschläge über die Planung, Verwendung und Abrechnung der Finanzmittel wurden von den Teilnehmern gern entgegen genommen. Für viele brachten die Ausführungen des Herrn Kirchner neue Erkenntnisse für die ordnungsgemäße Führung der Buchhaltung ihres Vereines. Die Schatzmeister/innen zeigten in der Diskussion, dass derartige Schulungen für ihre Vereinstätigkeit sehr aufschlussreich sind und wünschten sich eine Fortsetzung. Der Kreisverband beschloss daher, diese Art der Qualifizierung im Winter 2009 fortzusetzen.
Gleichzeitig fand in Sondershausen eine Schulung der Kleingartenvorsitzenden statt. Das Thema lautete: Versicherungsschutz für Kleingärtner und Vorstandsmitglieder. Dazu wurde der Geschäftsführer der KVD Kleingartenversicherungsdienst der Baseler Securitas als Seminarleiter recht herzlich von den Teilnehmern begrüßt. In den Ausführungen wurden die Notwendigkeit und Möglichkeiten des Versicherungsschutzes, bezüglich der ehrenamtlichen Tätigkeit der Mitglieder der Vereine, zu Fragen des Rechtsschutzes und des Unfallschutzesdargestellt. Welche Art von Versicherungen sind notwendig um eine private Haftung von ehrenamtlich tätigen Mitgliedern abzuwenden? Was ist versicherungsmäßig notwendig.
Während der Ausführungen wurden von den Teilnehmern anstehende Probleme dargelegt und vom Dozenten ausführlich und konkret beantwortet.
Für die Fachberater des Kreisverbandes wurde am 16.02.2008 eine Schulung mit der Thematik Rindenkrankheiten an den Bäumen und deren Bekämpfung, sowie Das Beschneiden von Beerengehölzen durchgeführt. Nach einer theoretischen Einführung durch den Kreisfachberater Siegfried Schiebel zur Diagnose des Rinden-, Bakterien- und Feuerbrandes und seiner Bekämpfung durch chemische Mittel, aber auch durch Schnittmaßnahmen wurde dann in einer Gartenanlage praktische Maßnahmen am Beispiel eines von Baumkrebs befallenen Apfelbaums vorgeführt.
Zum zweiten teil der Schulung wurde das Beschneiden von Beerengehölzen praktiziert. Dazu wurde in der extra für diesen Lehrgang angelegten Versuchsfläche in der Sparte Glückauf der Schnitt vorgenommen. Diese Anlage besteht aus neun Beerensorten. Darunter die bekannte Stachelbeere Triumph, bekannt seit dem 15. Jahrhundert. Weiterhin sind verschiedene Stachel- und Johannisbeersorten angepflanzt worden. Diese Beerenseminar wird während des laufenden Jahres bezüglich der Entwicklung der Gehölze und dann zur Ernte in Form einer Verkostung und daraus ergebenen Einschätzung fortgesetzt.
Es ist schon eine gute Tradition, dass zu derartigen Fachberaterschulungen auch Hobbygärtner aus dem privaten Bereich teilnehmen können.
Wolfgang Dittrich
Kreisvorstandsvorsitzender
Autor: khhDie Mitglieder des Kreisverbandes der Gartenfreunde Kyffhäuserkreis nutzten die Winterpause zur theoretischen Weiterbildung.
Am 12.01.2008 lud der Vorstand des Kreisverbandes die Schatzmeister/innen der Kleingartenvereine des Kyffhäuserkreises zu einer Schulung spezieller Art ein. Das Thema war diesmal nicht die Pflege des Kleingartens, sondern die Aufgaben und Verantwortung eines Vereinsvorstandes bezüglich zu Fragen der Finanzierung, Buchführung und Abrechnung gegenüber dem Finanzamt. Als Gastlektor trat Herr Kirchner, Steuerberater der Kanzlei Beutler & Wernicke aus Bad Frankenhausen auf. Die Teilnehmer erhielten einen umfangreichen Überblick über die Rechtslage mit dem Umgang von finanziellen Vereinsmitteln und der Verantwortung des Vorstandes gegenüber dem Fiskus. Die Hinweise und Ratschläge über die Planung, Verwendung und Abrechnung der Finanzmittel wurden von den Teilnehmern gern entgegen genommen. Für viele brachten die Ausführungen des Herrn Kirchner neue Erkenntnisse für die ordnungsgemäße Führung der Buchhaltung ihres Vereines. Die Schatzmeister/innen zeigten in der Diskussion, dass derartige Schulungen für ihre Vereinstätigkeit sehr aufschlussreich sind und wünschten sich eine Fortsetzung. Der Kreisverband beschloss daher, diese Art der Qualifizierung im Winter 2009 fortzusetzen.
Gleichzeitig fand in Sondershausen eine Schulung der Kleingartenvorsitzenden statt. Das Thema lautete: Versicherungsschutz für Kleingärtner und Vorstandsmitglieder. Dazu wurde der Geschäftsführer der KVD Kleingartenversicherungsdienst der Baseler Securitas als Seminarleiter recht herzlich von den Teilnehmern begrüßt. In den Ausführungen wurden die Notwendigkeit und Möglichkeiten des Versicherungsschutzes, bezüglich der ehrenamtlichen Tätigkeit der Mitglieder der Vereine, zu Fragen des Rechtsschutzes und des Unfallschutzesdargestellt. Welche Art von Versicherungen sind notwendig um eine private Haftung von ehrenamtlich tätigen Mitgliedern abzuwenden? Was ist versicherungsmäßig notwendig.
Während der Ausführungen wurden von den Teilnehmern anstehende Probleme dargelegt und vom Dozenten ausführlich und konkret beantwortet.
Für die Fachberater des Kreisverbandes wurde am 16.02.2008 eine Schulung mit der Thematik Rindenkrankheiten an den Bäumen und deren Bekämpfung, sowie Das Beschneiden von Beerengehölzen durchgeführt. Nach einer theoretischen Einführung durch den Kreisfachberater Siegfried Schiebel zur Diagnose des Rinden-, Bakterien- und Feuerbrandes und seiner Bekämpfung durch chemische Mittel, aber auch durch Schnittmaßnahmen wurde dann in einer Gartenanlage praktische Maßnahmen am Beispiel eines von Baumkrebs befallenen Apfelbaums vorgeführt.
Zum zweiten teil der Schulung wurde das Beschneiden von Beerengehölzen praktiziert. Dazu wurde in der extra für diesen Lehrgang angelegten Versuchsfläche in der Sparte Glückauf der Schnitt vorgenommen. Diese Anlage besteht aus neun Beerensorten. Darunter die bekannte Stachelbeere Triumph, bekannt seit dem 15. Jahrhundert. Weiterhin sind verschiedene Stachel- und Johannisbeersorten angepflanzt worden. Diese Beerenseminar wird während des laufenden Jahres bezüglich der Entwicklung der Gehölze und dann zur Ernte in Form einer Verkostung und daraus ergebenen Einschätzung fortgesetzt.
Es ist schon eine gute Tradition, dass zu derartigen Fachberaterschulungen auch Hobbygärtner aus dem privaten Bereich teilnehmen können.
Wolfgang Dittrich
Kreisvorstandsvorsitzender
