Do, 11:10 Uhr
28.02.2008
Richtig bewerben
Das Wirtschaftsforum vom Dienstag, gemeinsam organisiert vom Sondershäuser Gewerbe- und Wirtschaftsverein (SGW) und der Stadt Sondershausen, wäre auch für viele Arbeitnehmer interessant gewesen...
Im heutigen schnelllebigen Wirtschaftsleben wird es immer seltener, dass jemand in eine Firma eintritt und fast sein halbes Leben dann dort verbringt. Im Gegenteil, beim Wirtschaftsforum war öfter zu hören, dass Arbeitnehmer oft nur noch für bestimmte Projekte eingestellt werden. Befristete Arbeitsverträge gehören schon jetzt zum Alltag im Berufsleben. Das spiegelt sich natürlich auch in den Bewerbungen wieder. Häufiger Arbeitgeberwechsel wird meist nur dann kritisch bewertet, wenn die zugehörigen Arbeitszeugnisse schlecht ausfallen oder gar fehlen. Sehr kritisch werden auch Lücken im Lebenslauf bewertet, wenn Arbeitszeiten fehlen.
Im Vortrag Mitarbeiter erfolgreich suchen und auswählen von Marko Zillmann, Geschäftsführer der P & D Personal- und Dienstleistungsgesellschaft mbH wurden zwar den Personalleitern wichtige Hinweis zur richtigen Suche von Fachleuten gegeben, aber viele dieser Tipps, auf was man aufpassen sollte, sind natürlich auch für arbeitsuchende Arbeitnehmer interessant. Denn solche Bewerbungen führen ja nicht nur Arbeitslose durch, sondern auch Personen, die in Beschäftigungsverhältnissen stehen, aber sich beruflich verändern wollen. Gerade so ein Personenkreis hat oft Probleme eine entsprechende Beratung zu bekommen, weil sie sich weder an die Agentur für Arbeit und erst recht nicht an den momentanen Arbeitgeber wenden kann.
Für die richtige Darstellung der Bewerbungsunterlagen gibt es viel Literatur, auch im Internet. Wenn Marko Zillmann die Geschäftsleute darauf hinwies, Einstellungen nicht nur nach der schriftlichen Bewerbung vorzunehmen, sondern verstärkt sich auf das persönliche Bewerbungsgespräch zu konzentrieren, dann sollten Bewerber hellhörig werden. Fast noch wichtiger als die Bewerbungsunterlagen ist die richtige Vorbereitung auf so ein Einstellungsgespräch, denn hier fällt die eigentliche Entscheidung für den Arbeitsplatz. Sicher kann man hier nicht den gesamten Vortrag wiedergeben, aber einige Hinweise waren doch schon sehr interessant, dass sie hier mal kurz angerissen werden sollten.
Beim Bewerbungsgespräch sollte der Bewerber ein angebotenes Getränk nie ausschlagen! Bei einer Tasse Kaffe plaudert es sich einfach besser. Und Kommunikation ist im heutigen Arbeitsleben wichtig. Geschäftsessen werden nicht nur gemacht, weil man den Fiskus betrügen will, sondern ist wichtiger teil der Kommunikation.
Auch sollten Bewerber immer Stift und Papier dabei haben und sich fleißig Notizen machen. Das zeigt nicht nur Kompetenz, sondern oft werden in so einem Bewerbungsgespräch schon Namen genannt, die in der späteren Tätigkeit sehr wichtig sein können. Man vermeidet oft manches Fettnäpfchen. Und auch für die eigene Protokollierung des Gesprächs sind die Notizen wichtig.
Häufigster Fehler bei Vorstellungsgesprächen, wenn es um die Frage geht, haben sie schon Fehler gemacht: Sich fehlerfrei darzustellen. Das wird fast immer als Selbstüberschätzung ausgelegt und wirkt sich sehr negativ bei der Bewertung aus. Allerdings sollte man auch nicht gerade seinen größten Bock schildern. Auf so eine Frage sollte man aber gefasst sein.
Und dass man sich vor so einem Einstellungsgespräch möglichst umfassend vorher über die Firma informiert, sollte eine Selbstverständlichkeit sein, auch wenn es bei diesem Forum so deutlich nicht zum Ausdruck kam. Genauso sollte man den Personalleiter oder den Chef nicht zuviel von seinen Hobbys berichten. Er soll nicht das Gefühl haben, Sie denken an nichts anders mehr, besonders kritisch bei sehr zeitaufwendigen Hobbys.
Die Macher dieses Wirtschaftsforums sollten sich überlegen, ob nicht eine ähnlich Veranstaltung aus Sicht interessierter Arbeitnehmer möglich ist. Denn jeder interessierte Arbeitnehmer könnte auch mal ein potentieller Unternehmer werden.
Autor: khhIm heutigen schnelllebigen Wirtschaftsleben wird es immer seltener, dass jemand in eine Firma eintritt und fast sein halbes Leben dann dort verbringt. Im Gegenteil, beim Wirtschaftsforum war öfter zu hören, dass Arbeitnehmer oft nur noch für bestimmte Projekte eingestellt werden. Befristete Arbeitsverträge gehören schon jetzt zum Alltag im Berufsleben. Das spiegelt sich natürlich auch in den Bewerbungen wieder. Häufiger Arbeitgeberwechsel wird meist nur dann kritisch bewertet, wenn die zugehörigen Arbeitszeugnisse schlecht ausfallen oder gar fehlen. Sehr kritisch werden auch Lücken im Lebenslauf bewertet, wenn Arbeitszeiten fehlen.
Im Vortrag Mitarbeiter erfolgreich suchen und auswählen von Marko Zillmann, Geschäftsführer der P & D Personal- und Dienstleistungsgesellschaft mbH wurden zwar den Personalleitern wichtige Hinweis zur richtigen Suche von Fachleuten gegeben, aber viele dieser Tipps, auf was man aufpassen sollte, sind natürlich auch für arbeitsuchende Arbeitnehmer interessant. Denn solche Bewerbungen führen ja nicht nur Arbeitslose durch, sondern auch Personen, die in Beschäftigungsverhältnissen stehen, aber sich beruflich verändern wollen. Gerade so ein Personenkreis hat oft Probleme eine entsprechende Beratung zu bekommen, weil sie sich weder an die Agentur für Arbeit und erst recht nicht an den momentanen Arbeitgeber wenden kann.
Für die richtige Darstellung der Bewerbungsunterlagen gibt es viel Literatur, auch im Internet. Wenn Marko Zillmann die Geschäftsleute darauf hinwies, Einstellungen nicht nur nach der schriftlichen Bewerbung vorzunehmen, sondern verstärkt sich auf das persönliche Bewerbungsgespräch zu konzentrieren, dann sollten Bewerber hellhörig werden. Fast noch wichtiger als die Bewerbungsunterlagen ist die richtige Vorbereitung auf so ein Einstellungsgespräch, denn hier fällt die eigentliche Entscheidung für den Arbeitsplatz. Sicher kann man hier nicht den gesamten Vortrag wiedergeben, aber einige Hinweise waren doch schon sehr interessant, dass sie hier mal kurz angerissen werden sollten.
Beim Bewerbungsgespräch sollte der Bewerber ein angebotenes Getränk nie ausschlagen! Bei einer Tasse Kaffe plaudert es sich einfach besser. Und Kommunikation ist im heutigen Arbeitsleben wichtig. Geschäftsessen werden nicht nur gemacht, weil man den Fiskus betrügen will, sondern ist wichtiger teil der Kommunikation.
Auch sollten Bewerber immer Stift und Papier dabei haben und sich fleißig Notizen machen. Das zeigt nicht nur Kompetenz, sondern oft werden in so einem Bewerbungsgespräch schon Namen genannt, die in der späteren Tätigkeit sehr wichtig sein können. Man vermeidet oft manches Fettnäpfchen. Und auch für die eigene Protokollierung des Gesprächs sind die Notizen wichtig.
Häufigster Fehler bei Vorstellungsgesprächen, wenn es um die Frage geht, haben sie schon Fehler gemacht: Sich fehlerfrei darzustellen. Das wird fast immer als Selbstüberschätzung ausgelegt und wirkt sich sehr negativ bei der Bewertung aus. Allerdings sollte man auch nicht gerade seinen größten Bock schildern. Auf so eine Frage sollte man aber gefasst sein.
Und dass man sich vor so einem Einstellungsgespräch möglichst umfassend vorher über die Firma informiert, sollte eine Selbstverständlichkeit sein, auch wenn es bei diesem Forum so deutlich nicht zum Ausdruck kam. Genauso sollte man den Personalleiter oder den Chef nicht zuviel von seinen Hobbys berichten. Er soll nicht das Gefühl haben, Sie denken an nichts anders mehr, besonders kritisch bei sehr zeitaufwendigen Hobbys.
Die Macher dieses Wirtschaftsforums sollten sich überlegen, ob nicht eine ähnlich Veranstaltung aus Sicht interessierter Arbeitnehmer möglich ist. Denn jeder interessierte Arbeitnehmer könnte auch mal ein potentieller Unternehmer werden.
