Sa, 13:32 Uhr
08.03.2008
Karpfen geklaut?
Recht sauer war man heute beim Anglerverein Sondershausen e.V. Beim Abfischen des kleinen Parkteiches wegen Reinigungsarbeiten erlebte man eine böse Überraschung. Warum erfahren Sie hier..
Während sich mancher bei dem trüben Wetter heute Morgen lieber nochmals im Bett rumgedreht und eine weiterer Mütze voll Schlaf genommen hat, waren die Angler schon fleißig am Werke. Als erstes kam das Abfischen. Denn die Karpfen, Schleie und Karauschen sollten Selle-Kiesgrube nach Stocksen umgesetzt werden, bis hier am kleinen Parkteich alle Arbeiten erledigt sind.
Vereinsvorsitzender Klaus Schulz (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Aber warum war man nun so sauer? Als vor ca. 1,5 Jahren im Herbst 350 Stück Jungkarpfen eingesetzt wurden, rechneten sich die Angler natürlich auch einen guten Fang aus. Aber Vereinsvorsitzender Klaus Schulz (Bild rechts) konnte mit seinen Mannen nur lächerliche 148 Karpfen finden. Das es mal Schwund gibt, so Klaus Schulz ist verständlich, aber in so einer Größenordnung hat es das im Verein noch nie gegeben. Zumal auch in dem Zeitraum kaum ein toter Karpfen geborgen wurde. Auf den Einwurf Kormorane winkte er ab, die wurden hier noch nicht gesichtet. Wer war es dann? Die Angelfreunde sind zumindest ratlos und so vermutet man, die Karpfen wurde ganz schnöde geklaut. Wie und wann ist allerdings noch unklar. Nicht ganz so dramatisch ist der Schwund bei den Schleien und Karauschen, denn dort hielten sich die Verluste in Grenzen. Offensichtlich mögen die Fischediebe keine grätenreicheren Fische.
Wenn auch verärgert, machte man sich anschließend ans Werk, denn die eigentlich Arbeit musste geleistet werden. Der Teich wird besonders am Rand vom Laub gesäubert, das von den vielen schönen Bäumen zum Leidwesen der Angler immer wieder in den Teich geweht wird. Das faulende Laub verbessert natürlich nicht die Wasserqualität, sondern im Gegenteil, wenn man es nicht entfernt verschlechtert es die Wasserqualität entscheidend.
Um später weniger Schlamm zu haben und auch damit das Abfischen besser klappt, bauen die Angelfreunde eine Ablaufrinne, wie an den nachfolgenden Bilder zu sehen ist. Der anfallende Schlamm und leider auch viel hineingeworfener Abfall wird freundlicherweise von der Parkverwaltung abtransportiert.
Und die herausgefangenen Fische? Die haben jetzt erst mal eine Galgenfrist. Denn nach dem Umsetzten darf ihnen in den nächsten 4 Wochen nicht nachgestellt werden, denn dann herrscht Angelverbot an der Selle-Kiesgrube. Hoffentlich sind die Fischdiebe nicht unerkannt mit umgezogen, kann man da den Anglern nur wünschen.
Autor: khhWährend sich mancher bei dem trüben Wetter heute Morgen lieber nochmals im Bett rumgedreht und eine weiterer Mütze voll Schlaf genommen hat, waren die Angler schon fleißig am Werke. Als erstes kam das Abfischen. Denn die Karpfen, Schleie und Karauschen sollten Selle-Kiesgrube nach Stocksen umgesetzt werden, bis hier am kleinen Parkteich alle Arbeiten erledigt sind.
Vereinsvorsitzender Klaus Schulz (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Aber warum war man nun so sauer? Als vor ca. 1,5 Jahren im Herbst 350 Stück Jungkarpfen eingesetzt wurden, rechneten sich die Angler natürlich auch einen guten Fang aus. Aber Vereinsvorsitzender Klaus Schulz (Bild rechts) konnte mit seinen Mannen nur lächerliche 148 Karpfen finden. Das es mal Schwund gibt, so Klaus Schulz ist verständlich, aber in so einer Größenordnung hat es das im Verein noch nie gegeben. Zumal auch in dem Zeitraum kaum ein toter Karpfen geborgen wurde. Auf den Einwurf Kormorane winkte er ab, die wurden hier noch nicht gesichtet. Wer war es dann? Die Angelfreunde sind zumindest ratlos und so vermutet man, die Karpfen wurde ganz schnöde geklaut. Wie und wann ist allerdings noch unklar. Nicht ganz so dramatisch ist der Schwund bei den Schleien und Karauschen, denn dort hielten sich die Verluste in Grenzen. Offensichtlich mögen die Fischediebe keine grätenreicheren Fische. Wenn auch verärgert, machte man sich anschließend ans Werk, denn die eigentlich Arbeit musste geleistet werden. Der Teich wird besonders am Rand vom Laub gesäubert, das von den vielen schönen Bäumen zum Leidwesen der Angler immer wieder in den Teich geweht wird. Das faulende Laub verbessert natürlich nicht die Wasserqualität, sondern im Gegenteil, wenn man es nicht entfernt verschlechtert es die Wasserqualität entscheidend.
Um später weniger Schlamm zu haben und auch damit das Abfischen besser klappt, bauen die Angelfreunde eine Ablaufrinne, wie an den nachfolgenden Bilder zu sehen ist. Der anfallende Schlamm und leider auch viel hineingeworfener Abfall wird freundlicherweise von der Parkverwaltung abtransportiert.
Und die herausgefangenen Fische? Die haben jetzt erst mal eine Galgenfrist. Denn nach dem Umsetzten darf ihnen in den nächsten 4 Wochen nicht nachgestellt werden, denn dann herrscht Angelverbot an der Selle-Kiesgrube. Hoffentlich sind die Fischdiebe nicht unerkannt mit umgezogen, kann man da den Anglern nur wünschen.


