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Do, 11:17 Uhr
20.03.2008

MDB in Ebeleben zu Besuch

Da das Mitglied des Bundestages Peter Albach (CDU) in seiner Funktion als MdB noch nie in Ebeleben war, wurde er von Bürgermeister Uwe Vogt (SPD) einfach mal eingeladen. Eventuell könnte es sogar Hilfe geben. Worum es geht erfahren Sie hier....

Es kann nicht sein, dachte sich Ebelebens Bürgermeister, dass der für den Wahlkreis zuständige MdB noch nie in der 3. größten Stadt des Westteils des Kyffhäuserkreises war. Also wurde er flugs eingeladen und gestern war es soweit. Aus diesem Anlass sprach kn mit Bürgermeister Uwe Vogt über seine Eindrücke.
Und Peter Albach war auch gleich beeindruckt. Schon bei der Begrüßung durch Uwe Vogt bemerkte er, dass schon bei der Einfahrt Ebeleben einen guten Eindruck auf ihn gemacht hätte. Im Rathaus ließ sich Albach erst mal über die Stadt im Einzelnen informieren. Fragen wie Einwohnerzahl, Entwicklung der Einwohnerzahlen und natürlich die immer brisanten Fragen zur Haushaltslage der Kommune.

Anschließend ging es zu Fuß gleich über die Straße in den Schlosspark von Ebeleben. Beim Rundgang durch den Schlosspark zeigte sich Peter Albach tief beeindruckt. Was soll da erst sein, wenn es richtig schön grün wird? Spontan meinte Albach, da muss ich unbedingt nochmals mit meiner Frau vorbeikommen. Er stellte sogar eine Mitgliedschaft im Schlossparkverein in Aussicht.
Hierzu der Tipp der Redaktion: Damit er es nicht vergisst, bald zum Schlossparkfest im Sommer einladen, damit er den Termin gleich festschreiben kann.

Anschließend führt der Besuch von Peter Albach zur RWZ, der Raiffeisenwarenzentrale in Ebeleben, eigentlich mehr unter dem Namen Gemia bekannt. Hier erläuterte Vorstandsmitglied Alexander Stephani, wie sich der Betrieb entwickelt hat (zum Beispiel die Lagerkapazitäten) und welche Probleme bestehen. Besonders interessiert zeigte sich Albach zum Prozess der Mischfutterherstellung und ließ sich ausgiebig die Technologie erklären.


Die meisten Diskussionen gab es natürlich um die Biodieselherstellung. Zuerst ließ sich Albach durch die neue Produktionsstätte der Emerald Biodiesel Ebeleben GmbH führen und sich vom Technischen Leiter Karl-Heinz Töpp die Probleme aus Betriebssicht erläutern.
Anschließen ging es ins Rathaus um sich mit der Bürgerinitiative über den schon lange schwelenden Konflikt der Geruchsbelästigung zu diskutieren.
Auch wenn bisher keine gesundgefährdende Stoffe von der Anlage ausgehen, ist doch die sehr oft permanente höchst unangenehme Geruchsbelästigung während des Produktionsprozesses der Stein des Anstoßes. Bisherige Bekämpfungsverfahren, wie die Brüdenwäsche waren recht erfolglos. Auch das neue Verfahren mit der UV-Spaltung zeigt Probleme weil auch jetzt noch Während der Produktionsphasen Geruchsbelästigungen auftreten.

MdB Peter Albach versprach, sich über Biodieselanlagen kundig zu machen, insbesondere dahingehend, wie andere Firmen die Geruchsbelästigung bei der Biodieselproduktion vermeiden. Leicht wird er es da nicht haben, denn die in Ebeleben stehende Anlage ist ein Pilotprojekt.

Auf die Biodieselanlage angesprochen, versteht sich Bürgermeister Uwe Vogt als Vermittler zwischen Bürgern und Bürgerinitiative auf der einen Seite, und dem Produzenten auf der anderen Seite. Denn er ist ja auch in einer Zwickmühle. Er muss seine Bürger schützen, aber auch hoffen, dass der Produzent bestehen bleibt, damit überhaupt auch Steuermittel in die Stadt fließen können und auch Arbeitsplätze erhalten werden.
Autor: khh

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