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Fr, 10:42 Uhr
21.03.2008

Geld für moderne Technik

Rund acht Millionen Euro sollen in diesem noch für Computer und Kommunikationstechnik an Thüringer Schulen bereitgestellt werden. Letztlich seien eine gute Ausstattung und schlüssige Konzepte der Schlüssel zum Erfolg, ist aus dem Erfurter Kultusministerium zu hören...


Das Thüringer Kultusministerium wird in diesem Jahr den Schulen im Freistaat sieben Millionen Euro zur Anschaffung von Computern und Kommunikationstechnik zur Verfügung stellen. Die Fördermittel kommen von der Europäischen Union (EFRE-Mittel, 6 Millionen Euro) und vom Land ( eine Million Euro). Zusammen mit dem kommunalen Anteil von ebenfalls einer Million Euro stehen 2008 somit acht Millionen Euro zur Verfügung.

Das Geld wird an die Schulträger (Landkreise, kreisfreie Städte und freie träger) gezahlt, die wiederum die Schulen mit neuer Technik ausstatten. Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) sagte dazu: „Moderne Kommunikationsmittel gehören heute zu zum Alltag. Kinder und Jugendliche lernen den Umgang mit Computern schon sehr zeitig. Der Schule kommt die Aufgabe zu, Wissen und Fertigkeiten der Schüler systematisch zu entwickeln. Dazu brauchen wir eine gute technische Ausstattung unserer Schulen, aber auch schlüssige Konzepte. Über beides verfügen wir in Thüringen. Gute Ausstattung und schlüssige Konzepte sind der Schlüssel zum Erfolg.“

Mit dem den Schulen zur Verfügung gestellten Geld können nicht nur Computer und Software angeschafft werden. Darüber hinaus können auch Geräte zur Unterstützung des naturwissenschaftlichen Unterrichts und des Unterrichts in berufsbildenden Schulen gekauft werden. Dazu zählen Steuerungs- und Regeltechnik, aber auch Mess-, Prüf und CNC-Technik. „Damit wir auch in den nächsten Jahren die Schulen mit moderner Computer- und Kommunikationstechnik ausstatten können, werden Europäische Union, Land und Kommunen bis 2013 insgesamt rund 38,6 Mio. Euro an Fördermitteln bereitstellen können“, freut sich Minister Goebel.

An den 1.044 Thüringer Schulen lernen in diesem Schuljahr rund 261.200 Schülerinnen und Schüler. Im Schnitt haben 10 Grundschüler Zugriff auf einen Computer. In den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen kommen 8,2 Schüler auf einen Computer und an den berufsbildenden Schulen 9,1 Schüler. Durchschnittlich verfügt jede 2. Grundschule über ein eigenes Computerkabinett, auf zwei weiterführende allgemeinbildende Schulen kommen drei Computerkabinette. An jeder berufsbildenden Schule gibt es durchschnittlich vier solche Kabinette. Rund 97 Prozent der Schulen haben einen Internetzugang.
Autor: nnz

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