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Sa, 12:10 Uhr
22.03.2008

Nichts für empfindliche Nasen

Besucher zum Tag des Wassers (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Besucher zum Tag des Wassers (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Pünktlich kurz vor 10:00 Uhr standen die ersten Besucher zum Tag des Wasser vor dem unscheinbaren Häuschen am Parkplatz Volksplatz in Sondershausen und erleben eine große Überraschung...

Mehrmals hatte man bereits Anlauf genommen, um auch mal diese „duftende“ Angelegenheit den Sondershäusern vorzustellen, aber heute Vormittag war es soweit. Und die ersten Besucher staunten nicht schlecht, was sich da für eine große Unterwelt unter dem Volksplatz verbirgt. Sehr sachkundig geführt von Steffen Reitzig, Ingenieur für Maschinenbau und Stellvertretender Leiter Abwasser beim Trinkwasser- und Abwasserzweckverbandes „Helbe-Wipper“ in Sonderhausen, erfährt man, was am tiefsten Punkt von Sondershausen so passiert, wenn man mal das Bergwerk außer acht lässt. Denn durch Bergbaufolgewirkungen ist gerade das Gebiet um den Volksplatz herum von den Senkungen betroffen. Und von hier müssen dann die Abwässer zum Klärwerk gepumpt werden.

Erstaunt waren die Besucher, welche eine Größe das Regenwasserbecken unter dem Volksplatz hat, denn bei Regen kann die Kläranlage nicht immer sofort die gesamte Menge Abwasser verarbeiten. Erst wenn dieses riesige Becken gefüllt ist, wird der Überschuss in die Wipper abgeleitet V-Rückhaltebecken 1.200 m³. Oder hätte Sie gewusst, dass die Kapazität der Kläranlage immerhin 450l/s beträgt? Auch kann man da mal am Abwasserzulauf sehen, was da alles ankommt (Bild oben), auch wenn der Duft dort etwas gewöhnungsbedürftig ist. Was da alles angespült wird, ist schon erstaunlich. Selbst dem Fachmann Steffen Reitzing ist schleierhaft, wie da ganze Pullover durch die Kanalisation kommen.
Abwasserkanal (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Abwasserkanal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Besucher und Steffen Reitzig (2. von links)
Bis Mittag waren schon über 25 Besucher und haben sich trotz des Ostereinkaufstrubels informiert. Da war man laut TAZ (Steffen Reitzig) hoch zufrieden. Und bis 14:00 Uhr haben Sie noch Zeit, die Anlagen in Sondershausen und Kirchengel zu besuchen!

Autor: khh

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