Di, 11:27 Uhr
25.03.2008
Rumpelstilzchen im Östertal?
Hatte sich Rumpelstilzchen ins Östertal von Sondershausen verirrt? Gestern Abend hatte es den Anschein. Was dahintersteckt, erfahren Sie hier...
Im Östertal von Sondershausen brannte zum späten Abend noch ein Feuer und eine Figur huschte vorbei. Was konnte das sein? Auch die Kamera konnte es nicht auflösen. Hatte sich tatsächlich bei der Kälte Rumpelstilzchen nach Sondershausen verirrt?
Weit gefehlt. Beim Rangehen ans Feuer löste sich alles auf. Nach dem Abbrennen des Osterfeuers am Karsamstag im Östertal hatte die Feuerwehr das durch die Nässe schlechtabbrennende Holz am Sonntagnachmittag mit viel Schaum und Wasser abgelöscht. Durch den leichten Nordostwind war der Qualm den ganzen Sonntag ins direkt daneben liegende Wohngebiet gezogen. Da auch immer wieder Kinder an dem noch schwelenden Feuer ihren Gefallen fanden, wurde ein Löschzug herbeordert, und dem Feuer wurde der Garaus gemacht.
Dachte man. Obwohl ausgiebig Schaum und Wasser über die Feuerstelle geflossen waren, war es nicht gelungen, in allen Baumstämmen die Brandnester zu erreichen. Den ganzen Montag war von Feuer und Qualm nichts zu sehen. Dem kräftige Westwind am Montagabend(!) gelang es dann doch wieder, das Feuer zu entfachen, was auch einen einsamen Spaziergänger mit Hund anlockte. Erst der kurz danach einsetzende Schneefall macht dem Feuer endgültig ein Ende. Es war also nicht Rumpelstilzchen zu Osterbesuch.
Bleibt nur zu konstatieren, dass man bei Brandnestern sehr vorsichtig sein muss. Die halten länger, als man glaubt. Das hat mancher schon erfahren müssen, der Asche falsch lagert.
Nachtrag vom 31.03.2007:
Noch am Sonntag, den 30.03.2008, also eine Woche nach dem Osterfeuer, qualmten noch einige übriggebliebene Baumstumpen ganz leicht!
Autor: khhIm Östertal von Sondershausen brannte zum späten Abend noch ein Feuer und eine Figur huschte vorbei. Was konnte das sein? Auch die Kamera konnte es nicht auflösen. Hatte sich tatsächlich bei der Kälte Rumpelstilzchen nach Sondershausen verirrt?
Weit gefehlt. Beim Rangehen ans Feuer löste sich alles auf. Nach dem Abbrennen des Osterfeuers am Karsamstag im Östertal hatte die Feuerwehr das durch die Nässe schlechtabbrennende Holz am Sonntagnachmittag mit viel Schaum und Wasser abgelöscht. Durch den leichten Nordostwind war der Qualm den ganzen Sonntag ins direkt daneben liegende Wohngebiet gezogen. Da auch immer wieder Kinder an dem noch schwelenden Feuer ihren Gefallen fanden, wurde ein Löschzug herbeordert, und dem Feuer wurde der Garaus gemacht.
Dachte man. Obwohl ausgiebig Schaum und Wasser über die Feuerstelle geflossen waren, war es nicht gelungen, in allen Baumstämmen die Brandnester zu erreichen. Den ganzen Montag war von Feuer und Qualm nichts zu sehen. Dem kräftige Westwind am Montagabend(!) gelang es dann doch wieder, das Feuer zu entfachen, was auch einen einsamen Spaziergänger mit Hund anlockte. Erst der kurz danach einsetzende Schneefall macht dem Feuer endgültig ein Ende. Es war also nicht Rumpelstilzchen zu Osterbesuch.
Bleibt nur zu konstatieren, dass man bei Brandnestern sehr vorsichtig sein muss. Die halten länger, als man glaubt. Das hat mancher schon erfahren müssen, der Asche falsch lagert.
Nachtrag vom 31.03.2007:
Noch am Sonntag, den 30.03.2008, also eine Woche nach dem Osterfeuer, qualmten noch einige übriggebliebene Baumstumpen ganz leicht!

