Mi, 13:57 Uhr
26.03.2008
Osterspaziergang ohne Kröten
Vielen Leuten war das Osterfest schon viel zu kalt. Was sollen da erst die Kröten sagen, die normalerweise schon unterwegs zu den Laichgewässern waren....
Anfangs und Mitte des Monats war es ja schon sehr warm. Da hatten sich schon viel Kröten auf den Weg zur Fortpflanzung gemacht. Am 17.03.2008 waren allein an der B4 in Sondershausen 209 Erdkrötenpaare von den Naturschützern in den Eimern gesammelt worden, um sie gefahrlos für die Tiere über die belebte Bundesstraße 4 zu bekommen. Erdkrötenpaare deshalb, weil das stärkere Erdkrötenweibchen das auserkorene Männchen schon Huckepack zum Paarungsgewässer trägt. Von den viele Einzelkröten, die solo unterwegs waren überhaut nicht zu reden.
Krötenzaun an der B4 Ortseingang Sondershausen. Im Kyffhäuserkreis gibt es in Summe 4 km Krötenzäune.
Ostern war allerdings Schluss mit lustig. Am Ostersonntag gingen den fleißigen Helfern vom Naturschutz an der gleichen Stelle B4 gerade mal 3 Weibchen und 1 Männchen ins Netz, sprich in den Eimer. In den höhergelegenen Revieren am Possen und Großberndten war nicht eine Kröte unterwegs.
Schaden wird den Tieren, die es noch nicht zum Laichgewässer geschafft haben, die Kältewelle nicht, so Wolfgang Sauerbier vom Landratsamt Kyffhäuserkreis. Die Tiere bleiben noch in ihren Winterverstecken, bzw. suchen Schutz unter Laub und ähnlichem. Wenn es jetzt aber warm wird, werden die Tiere mit Macht heraus kommen und zu ihren Laichgewässern ziehen. Wo es keine Krötenzäune, aber Teiche gibt, sollten dann die Autofahrer auf die Kröten Rücksicht nehmen, wenn die Kröten die Straßen überqueren müssen.
Autor: khhAnfangs und Mitte des Monats war es ja schon sehr warm. Da hatten sich schon viel Kröten auf den Weg zur Fortpflanzung gemacht. Am 17.03.2008 waren allein an der B4 in Sondershausen 209 Erdkrötenpaare von den Naturschützern in den Eimern gesammelt worden, um sie gefahrlos für die Tiere über die belebte Bundesstraße 4 zu bekommen. Erdkrötenpaare deshalb, weil das stärkere Erdkrötenweibchen das auserkorene Männchen schon Huckepack zum Paarungsgewässer trägt. Von den viele Einzelkröten, die solo unterwegs waren überhaut nicht zu reden.
Krötenzaun an der B4 Ortseingang Sondershausen. Im Kyffhäuserkreis gibt es in Summe 4 km Krötenzäune.
Ostern war allerdings Schluss mit lustig. Am Ostersonntag gingen den fleißigen Helfern vom Naturschutz an der gleichen Stelle B4 gerade mal 3 Weibchen und 1 Männchen ins Netz, sprich in den Eimer. In den höhergelegenen Revieren am Possen und Großberndten war nicht eine Kröte unterwegs.
Schaden wird den Tieren, die es noch nicht zum Laichgewässer geschafft haben, die Kältewelle nicht, so Wolfgang Sauerbier vom Landratsamt Kyffhäuserkreis. Die Tiere bleiben noch in ihren Winterverstecken, bzw. suchen Schutz unter Laub und ähnlichem. Wenn es jetzt aber warm wird, werden die Tiere mit Macht heraus kommen und zu ihren Laichgewässern ziehen. Wo es keine Krötenzäune, aber Teiche gibt, sollten dann die Autofahrer auf die Kröten Rücksicht nehmen, wenn die Kröten die Straßen überqueren müssen.
