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Di, 06:58 Uhr
01.04.2008

Nachtsichtgeräte für Thüringer Jäger

Auf Grund der Borkenkäferkalamitäten in den vergangenen Jahren und der auch in diesem Jahr zu erwartenden Plage hat sich der Thüringer Minister für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Dr. Volker Sklenar, entschlossen, entschiedener gegen diesen Baumschädling vorzugehen...


In einem Schreiben an die unteren Forst- und Jagdbehörden kündigte er eine Änderung des Jagdgesetzes noch vor dem Sommer an. Künftig soll es keine Schonzeit mehr für die Bejagung des Borkenkäfers geben, d. h. 365 Tage im Jahr sind die Thüringer Jäger aufgerufen, dem Borkenkäfer den Garaus zu machen. Die ca. 10.500 Thüringer Jägerinnen und Jäger werden zudem mit Nachtsichtgeräten ausgestattet, um den Schädlingen auch bei deren nächtlichen Ausflügen auflauern zu können.

Als erstes Bundesland will der Freistaat Thüringen zu Borkenkäfer-Gesellschaftsjagden einladen. Im Frühjahr sollen an jedem Wochenende in einer Thüringer Region Jagdbegeisterte eingeladen werden. Sollte sich diese Idee durchsetzen, haben bereits mehrere Länder signalisiert, dem Thüringer Beispiel zu folgen.

Auch für die Thüringer Försterinnen und Förster bietet die Borkenkäferjagd Vorteile. Das Leistungsprinzip im öffentlichen Dienst wird hier ab Inkrafttreten des neuen Thüringer Jagdgesetzes wirken: Für den Nachweis der erfolgreichen Jagd (pro Kilogramm Borkenkäfer) werden noch mit dem Hauptpersonalrat Forst auszuhandelnde Leistungsprämien gezahlt.
Autor: nnz

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