Di, 10:38 Uhr
01.04.2008
Nicht recht zufrieden
Nicht recht zufrieden zeigte sich Stadtrat Gerhard Axt nach der gestrigen Einwohnerversammlung in Sondershausen. Nach der Veranstaltung sprach er mit kn. Hier seine Anmerkungen dazu...
Die Einwohnerversammlung in Sondershausen für die Wohngebiete Bebra, Franzberg und Jechaburg fand gestern Abend in der Regelschule am Franzberg statt, wir berichteten bereit. Auch wenn nicht in den genannten Wohngebieten wohnend, nahm auch das Mitglied des Stadtrats, Gerhard Axt (NUBI) teil. In Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit hatte er sich während der Veranstaltung zurückgehalten, da hauptsächlich die Einwohner zu Wort kommen sollten.
Trotzdem gab er nach der Veranstaltung seinen Unmut freien Lauf. Die 1. Beigeordnete Cornelia Kraffzyck (SPD) und der Fachbereichsleiter Bau und Ordnung Manfred Kucksch hatten zwar recht ausführlich über die Arbeit und Baumaßnahmen der Stadt berichtet, dabei auch schon ins Jahr 2009 schauend, aber zu einer Schwerpunktaufgabe dieses Wohngebietes sei überhaupt kein Wort verloren worden.
In einem Pressegespräch hatten unlängst Thüringens Minister für Bau und Verkehr Andreas Trautvetter (CDU) und Bürgermeister Sondershausen Joachim Kreyer (CDU) das Gebiet um die August-Bebel-Straße zu einer Schwerpunktaufgabe im Stadtumbau für die nächsten Jahre erklärt worden, wir berichteten. Gerhard Axt empfand es schon seltsam, dass sowohl Kraffzyck als auch Kucksch mit keiner Silbe auf dieses Schwerpunkt Thema eingingen, während man lang und breit über manche Probleme der Gemeinde Schernberg informierte. Nichts gegen deren Probleme, so Axt, man sei aber auf der Einwohnerversammlung von Bebra, Franzberg und Jechaburg gewesen.
Und da gäbe es genügend Diskussionsbedarf. Allein in der August-Bebel-Straße stehen 16 Gebäude leer. Das alte Finanzamt sei nun wirklich keine Augenweide mehr. Und eine Anfrage die Gerhard Axt hinsichtlich der ehemaligen Strickmühle gestellt habe, sei bisher noch nicht ausreichend beantwortet worden. Es gäbe da unklare Eigentumsverhältnisse, so die für ihn nicht befriedigende Aussage. Auf all diese Dinge hätte man bei so einer Schwerpunktaufgabe, bei der sich sogar Minister aus Erfurt einschalten, schon mal im Vorfeld eingehen können, auch wenn es sicherlich noch keine festen Pläne gäbe. Die Bürger hätten aber ein Recht darauf zu erfahren, was demnächst laufen soll.
Ganz von der Hand weisen, kann man so einen Einwurf nicht, denn mit dem Umbau der August-Bebel-Straße kämen wieder umfangreiche Bauarbeiten auf das Wohngebiet drauf zu. Mit dem Bau der Umgehungsstraße ist das Wohngebiet schon extrem mit Lärm und Erschütterungen der vielen Baufahrzeuge betroffen worden, die leider viel zu wenig die Baustraßen benutzt haben und dafür durch das Wohngebiet gebrettert sind, wie sich Anwohner bei den Vertretern der Stadt beschwerten.
Sein Unverständnis zeigte er auch hinsichtlich der Frage Friedhof Bebra. Auch hier sei keine feste Zusage zum Probleme Parken gekommen. Seit 2004 wird das Problem vor sich hergeschoben, obwohl schon lange am Friedhof auf dem angrenzenden Feld wild geparkt wird. Es dürfe nicht sein, dass so eine Maßnahme eine Haushaltsstelle habe und mal nicht, ganz nach belieben.
Autor: khhDie Einwohnerversammlung in Sondershausen für die Wohngebiete Bebra, Franzberg und Jechaburg fand gestern Abend in der Regelschule am Franzberg statt, wir berichteten bereit. Auch wenn nicht in den genannten Wohngebieten wohnend, nahm auch das Mitglied des Stadtrats, Gerhard Axt (NUBI) teil. In Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit hatte er sich während der Veranstaltung zurückgehalten, da hauptsächlich die Einwohner zu Wort kommen sollten.
Trotzdem gab er nach der Veranstaltung seinen Unmut freien Lauf. Die 1. Beigeordnete Cornelia Kraffzyck (SPD) und der Fachbereichsleiter Bau und Ordnung Manfred Kucksch hatten zwar recht ausführlich über die Arbeit und Baumaßnahmen der Stadt berichtet, dabei auch schon ins Jahr 2009 schauend, aber zu einer Schwerpunktaufgabe dieses Wohngebietes sei überhaupt kein Wort verloren worden.
In einem Pressegespräch hatten unlängst Thüringens Minister für Bau und Verkehr Andreas Trautvetter (CDU) und Bürgermeister Sondershausen Joachim Kreyer (CDU) das Gebiet um die August-Bebel-Straße zu einer Schwerpunktaufgabe im Stadtumbau für die nächsten Jahre erklärt worden, wir berichteten. Gerhard Axt empfand es schon seltsam, dass sowohl Kraffzyck als auch Kucksch mit keiner Silbe auf dieses Schwerpunkt Thema eingingen, während man lang und breit über manche Probleme der Gemeinde Schernberg informierte. Nichts gegen deren Probleme, so Axt, man sei aber auf der Einwohnerversammlung von Bebra, Franzberg und Jechaburg gewesen.
Und da gäbe es genügend Diskussionsbedarf. Allein in der August-Bebel-Straße stehen 16 Gebäude leer. Das alte Finanzamt sei nun wirklich keine Augenweide mehr. Und eine Anfrage die Gerhard Axt hinsichtlich der ehemaligen Strickmühle gestellt habe, sei bisher noch nicht ausreichend beantwortet worden. Es gäbe da unklare Eigentumsverhältnisse, so die für ihn nicht befriedigende Aussage. Auf all diese Dinge hätte man bei so einer Schwerpunktaufgabe, bei der sich sogar Minister aus Erfurt einschalten, schon mal im Vorfeld eingehen können, auch wenn es sicherlich noch keine festen Pläne gäbe. Die Bürger hätten aber ein Recht darauf zu erfahren, was demnächst laufen soll.
Ganz von der Hand weisen, kann man so einen Einwurf nicht, denn mit dem Umbau der August-Bebel-Straße kämen wieder umfangreiche Bauarbeiten auf das Wohngebiet drauf zu. Mit dem Bau der Umgehungsstraße ist das Wohngebiet schon extrem mit Lärm und Erschütterungen der vielen Baufahrzeuge betroffen worden, die leider viel zu wenig die Baustraßen benutzt haben und dafür durch das Wohngebiet gebrettert sind, wie sich Anwohner bei den Vertretern der Stadt beschwerten.
Sein Unverständnis zeigte er auch hinsichtlich der Frage Friedhof Bebra. Auch hier sei keine feste Zusage zum Probleme Parken gekommen. Seit 2004 wird das Problem vor sich hergeschoben, obwohl schon lange am Friedhof auf dem angrenzenden Feld wild geparkt wird. Es dürfe nicht sein, dass so eine Maßnahme eine Haushaltsstelle habe und mal nicht, ganz nach belieben.