Di, 13:05 Uhr
08.04.2008
Umbenennung zum Konservatorium
Das die Musikschule in Sondershausen im Rahmen der Feierlichkeiten zum 125 jährigen Bestehen einen neuen Namen bekommen hatte, berichteten wir schon. Warum das eigentlich geschah, erfahren Sie hier ...
Die Kreismusikschule feierte am 5. April 2008 ihren 125. Geburtstag, denn am 5. April 1883 begann Carl Schroeder mit dem Unterricht in den Räumlichkeiten des heutigen Gaststätte Zum Erbprinzen. Dies war zugleich der Startschuss für eine eindrucksvolle Ausbildungsstätte, an der berühmte Persönlichkeiten, wie Max Reger oder Hugo Riemann ein- und ausgingen.
Die Konservatorien, die ihren Ursprung in musikbetonten Waisenhäusern in Italien hatten, wurden Ende des 19. Jahrhunderts zu den direkten Vorläufern der heutigen Musikschulen. Die musikalische Laienausbildung oblag zu dieser Zeit nahezu ausschließlich den Kantoreien und privaten Musiklehrern. Erst durch die Gründung von Konservatorien wanderte die musikalische Ausbildung nicht nur der Berufsmusiker, sondern auch die der Laienmusiker an derartige Institute. Die damalige Form der Konservatorien bildet somit den Ursprung einer systematischen und ganzheitlichen Instrumental- und Gesangsausbildung der heutigen Musikschulen.
Zahlreiche deutsche Musikschulen tragen heutzutage die Bezeichnung Konservatorium im Namen, obwohl sie seit ihrer Gründung reine Musikschulen waren. Dazu gehören beispielsweise das Robert-Schumann-Konservatorium in Zwickau, das Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden oder das Konservatorium Georg Philipp Telemann der Landeshauptstadt Magdeburg.
Konservatorium bezeichnet dem Ursprung nach eine musikalische Ausbildungsstätte, zu dem Musikschulen und Musikhochschulen gleichermaßen gehören. Während um die Jahrhundertwende in Deutschland sowohl die Laienausbildung als auch die Berufsausbildung gleichermaßen an den Konservatorien zusammengefasst war, wurde der Studienbereich in den Jahren nach dem Krieg in Musikhochschulen ausgegliedert oder die Häuser wurden in Musikhochschulen umgewandelt. In vielen Städten blieben die Konservatorien als reine Musikschulen bestehen.
Die Kreismusikschule Carl Schroeder ist nicht nur die älteste Musikschule Thüringens, sie ist auch die einzige Einrichtung des Landes, die aus einem Konservatorium hervor ging. Zum 125jährigen Jubiläum beschloss der Kreistag in seiner Sitzung am 12. März 2008 deshalb einstimmig, die Musikschule in Musikschule des Kyffhäuserkreises Carl-Schroeder-Konservatorium umzubenennen.
Damit gewinnt die Einrichtung die Möglichkeit, ihre einzigartige Geschichte auch im Namen widerzuspiegeln und damit regional und überregional ihre Wurzeln zu präsentieren. Das Carl-Schroeder-Konservatorium bleibt wie zuvor die Musikschule des Kyffhäuserkreises und bietet eine musikalische Laienausbildung auf höchstem Niveau an. Vom Instrumentalunterricht, über den Gesangsunterricht bis hin zu einer ausgeprägten Ensembleausbildung bietet die Einrichtung das gesamte Spektrum der musikalischen Bildung an. Damit werden die musikgeschichtlichen Wurzeln bewahrt und an Kinder, Jugendliche und Erwachsene weitergegeben, was den Inhalt sämtlicher Konservatorien widerspiegelt. Darüber hinaus bietet das Carl-Schroeder-Konservatorium im Kyffhäuserkreis eine fundierte Ausbildung im Bereich Rock & Pop an und legt die Grundlagen für das gesamte Spektrum der Musik bereits bei der Musikalischen Früherziehung in den Kindergärten der Region.
Auch die einzigartige DJ-Academy wird in Sondershausen für interessierte Jugendliche erfolgreich angeboten und durchgeführt.
Mit dieser Einrichtung finden interessierte Laienmusiker, die ihr Leben durch aktives Musizieren bereichern wollen und angehende Musikstudenten gleichermaßen einen verlässlichen Ausbildungspartner.
Zum 125jährigen Jubiläum ist eine Festschrift erschienen, welche einen umfassenden Überblick über die herausragende Geschichte des Hauses gibt. Diese Broschüre kann zum Preis von 5,- € in der Verwaltung der Musikschule erworben werden. Telefonisch kann man sie unter 03632-782313 bestellen. Hier gibt es auch Informationen zum Lehrangebot und den Unterrichtsstätten im Kyffhäuserkreis.
Autor: khhDie Kreismusikschule feierte am 5. April 2008 ihren 125. Geburtstag, denn am 5. April 1883 begann Carl Schroeder mit dem Unterricht in den Räumlichkeiten des heutigen Gaststätte Zum Erbprinzen. Dies war zugleich der Startschuss für eine eindrucksvolle Ausbildungsstätte, an der berühmte Persönlichkeiten, wie Max Reger oder Hugo Riemann ein- und ausgingen.
Die Konservatorien, die ihren Ursprung in musikbetonten Waisenhäusern in Italien hatten, wurden Ende des 19. Jahrhunderts zu den direkten Vorläufern der heutigen Musikschulen. Die musikalische Laienausbildung oblag zu dieser Zeit nahezu ausschließlich den Kantoreien und privaten Musiklehrern. Erst durch die Gründung von Konservatorien wanderte die musikalische Ausbildung nicht nur der Berufsmusiker, sondern auch die der Laienmusiker an derartige Institute. Die damalige Form der Konservatorien bildet somit den Ursprung einer systematischen und ganzheitlichen Instrumental- und Gesangsausbildung der heutigen Musikschulen.
Zahlreiche deutsche Musikschulen tragen heutzutage die Bezeichnung Konservatorium im Namen, obwohl sie seit ihrer Gründung reine Musikschulen waren. Dazu gehören beispielsweise das Robert-Schumann-Konservatorium in Zwickau, das Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden oder das Konservatorium Georg Philipp Telemann der Landeshauptstadt Magdeburg.
Konservatorium bezeichnet dem Ursprung nach eine musikalische Ausbildungsstätte, zu dem Musikschulen und Musikhochschulen gleichermaßen gehören. Während um die Jahrhundertwende in Deutschland sowohl die Laienausbildung als auch die Berufsausbildung gleichermaßen an den Konservatorien zusammengefasst war, wurde der Studienbereich in den Jahren nach dem Krieg in Musikhochschulen ausgegliedert oder die Häuser wurden in Musikhochschulen umgewandelt. In vielen Städten blieben die Konservatorien als reine Musikschulen bestehen.
Die Kreismusikschule Carl Schroeder ist nicht nur die älteste Musikschule Thüringens, sie ist auch die einzige Einrichtung des Landes, die aus einem Konservatorium hervor ging. Zum 125jährigen Jubiläum beschloss der Kreistag in seiner Sitzung am 12. März 2008 deshalb einstimmig, die Musikschule in Musikschule des Kyffhäuserkreises Carl-Schroeder-Konservatorium umzubenennen.
Damit gewinnt die Einrichtung die Möglichkeit, ihre einzigartige Geschichte auch im Namen widerzuspiegeln und damit regional und überregional ihre Wurzeln zu präsentieren. Das Carl-Schroeder-Konservatorium bleibt wie zuvor die Musikschule des Kyffhäuserkreises und bietet eine musikalische Laienausbildung auf höchstem Niveau an. Vom Instrumentalunterricht, über den Gesangsunterricht bis hin zu einer ausgeprägten Ensembleausbildung bietet die Einrichtung das gesamte Spektrum der musikalischen Bildung an. Damit werden die musikgeschichtlichen Wurzeln bewahrt und an Kinder, Jugendliche und Erwachsene weitergegeben, was den Inhalt sämtlicher Konservatorien widerspiegelt. Darüber hinaus bietet das Carl-Schroeder-Konservatorium im Kyffhäuserkreis eine fundierte Ausbildung im Bereich Rock & Pop an und legt die Grundlagen für das gesamte Spektrum der Musik bereits bei der Musikalischen Früherziehung in den Kindergärten der Region.
Auch die einzigartige DJ-Academy wird in Sondershausen für interessierte Jugendliche erfolgreich angeboten und durchgeführt.
Mit dieser Einrichtung finden interessierte Laienmusiker, die ihr Leben durch aktives Musizieren bereichern wollen und angehende Musikstudenten gleichermaßen einen verlässlichen Ausbildungspartner.
Zum 125jährigen Jubiläum ist eine Festschrift erschienen, welche einen umfassenden Überblick über die herausragende Geschichte des Hauses gibt. Diese Broschüre kann zum Preis von 5,- € in der Verwaltung der Musikschule erworben werden. Telefonisch kann man sie unter 03632-782313 bestellen. Hier gibt es auch Informationen zum Lehrangebot und den Unterrichtsstätten im Kyffhäuserkreis.