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So, 07:00 Uhr
13.04.2008

Klimawandel und Forstwirtschaft

Bei der Besichtigung, der durch übermäßigen Holzeinschlag aufgetretenen Schäden am Kyffhäuserwald, kamen aber auch einige grundsätzliche Frage der Forsttechnologie auf. Worum es dabei ging, erfahren Sie hier....

Kyffhäuserwald bei Befahrung (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Kyffhäuserwald bei Befahrung (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Bei der Besichtigung des Kyffhäuserwaldes am letzten Dienstag machten die Forstexperten um Dr. Dr. Karl Friedrich Thöne Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Nahrung, Umwelt, Abteilungsleiter Forsten und Ländliche Räume und Volker Gebhardt vom gleichen Ministerium Referatsgruppenleiter Forst auf eine andere Problematik aufmerksam. Hier im Bild von links nach rechts mit Landrat Peter Hengstermann (CDU) und Dr. Burghardt Vogel vom BUND Thüringen.

Mit dem wohl einsetzenden Klimawandel wird die herkömmlich Waldbewirtschaftung immer schwieriger. Waren in den früheren Jahren die Waldböden im Winter durch den Frost schön hart, konnten die Waldfahrzeuge kaum Spuren hinterlassen. Gerade diese Wintersaison zeigte die Problematik mit aller Härte die Folgen. Kein Frost und teils sehr nasse Böden lassen die Forstfahrzeuge tief in den Waldboden einsinken. Mag das bei den Forstschneise zum Rücken des geschlagenen Holzes noch angehen, so werden dann beim anschließenden Weitertransport des Holzes auch die festen Waldwege stark in Mitleidenschaft bezogen.

Leidtragende sind dann oft die Touristen und Wanderer, die auf solchen Wegen Bedingungen vorfinden, die kaum noch zumutbar sind. Dabei machte Dr. Thöne klar, dass es weitere Untersuchungen geben müsse, um eine ökologisch bessere Waldwirtschaft betreiben zu können. Es kann nicht sein, dass nach jeder Saison die Waldwege einer Generalüberholung brauchten. Ein eine umweltverträglichere Einschlagtechnik und Abtransport des Holzes sei notwendig, um den Wald besser zu schonen. Der Einwurf, es wieder mit Pferden im Wald zu versuchen, brächte doch erhebliche Probleme der Wirtschaftlichkeit mit sich.

Bleibt nur zu hoffen, dass bald eine schnelle Lösung gefunden wird, bevor mit zerfahrenen Waldwege die Touristen ausbleiben. Einen Zustand, den mal als Landkreis, der auf Tourismus setzen will, nicht akzeptieren kann.
Autor: khh

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