Fr, 14:56 Uhr
11.04.2008
Das gab Stunk, gleich mehrfach
Erst stank es einem Fahrradfahrer, dann erregte es ein Amt in Bad Frankenhausen und dann gab es wahrscheinlich noch Stunk in einer Firma. Was da stank, erfahren Sie hier...
Ein Radwanderer war montags von Rottleben kommend auf dem Unstrutradweg entlang der Wipper gen Bad Frankenhausen unterwegs. Der anfangs etwas holprige fest gefahrene Erdweg schien sich bald in einen schwarzen Asphaltweg zuändern, erfreute es den Radfahrer. Aber er hatte sich zu frühgefreut. Von der anfangs breiten Trasse musste er schnell auf den schmalen Damm der Kleinen Wipper ausweichen. Der vermeintlich Asphalt stank fürchterlich nach Faulschlamm und schien von der Reinigung der benachbarten Kleinen Wipper zu stammen.
Von dem Gestank informiert, fragte heute kn bei der Stadt Bad Frankenhausen nach, was das für eine seltsame Baumaßnahme sei. Der zuständigen Bearbeiterin beim Amt für Ordnung und Bau, Michaela Paller stank das aber sehr kräftig, denn ein Blick in die Ausschreibungsunterlagen zur Baumaßnahme Kleine Wipper besagte klar, dass der Aushub abzufahren und zu entsorgen, und nicht einfach auf einem benachbarten Weg zu verteilen sei. Schließlich gehen hier bekannte Wander- und Radwanderwege Richtung Barbarossahöhle entlang.
Die Stadtverwaltung verdonnerte jetzt die ausführende Firma dazu, den gleichmäßig verteilten Schlamm wieder zusammenzukratzen und wie in den Ausschreibungsunterlagen festgelegt ordnungsgemäß zu entsorgen. Das dürfte jetzt aber bestimmt auch Stunk in der Firma geben, denn das ergibt keinen Einsparungseffekt, sondern sicherlich einen erheblichen Mehraufwand.
Autor: khhEin Radwanderer war montags von Rottleben kommend auf dem Unstrutradweg entlang der Wipper gen Bad Frankenhausen unterwegs. Der anfangs etwas holprige fest gefahrene Erdweg schien sich bald in einen schwarzen Asphaltweg zuändern, erfreute es den Radfahrer. Aber er hatte sich zu frühgefreut. Von der anfangs breiten Trasse musste er schnell auf den schmalen Damm der Kleinen Wipper ausweichen. Der vermeintlich Asphalt stank fürchterlich nach Faulschlamm und schien von der Reinigung der benachbarten Kleinen Wipper zu stammen.
Von dem Gestank informiert, fragte heute kn bei der Stadt Bad Frankenhausen nach, was das für eine seltsame Baumaßnahme sei. Der zuständigen Bearbeiterin beim Amt für Ordnung und Bau, Michaela Paller stank das aber sehr kräftig, denn ein Blick in die Ausschreibungsunterlagen zur Baumaßnahme Kleine Wipper besagte klar, dass der Aushub abzufahren und zu entsorgen, und nicht einfach auf einem benachbarten Weg zu verteilen sei. Schließlich gehen hier bekannte Wander- und Radwanderwege Richtung Barbarossahöhle entlang.
Die Stadtverwaltung verdonnerte jetzt die ausführende Firma dazu, den gleichmäßig verteilten Schlamm wieder zusammenzukratzen und wie in den Ausschreibungsunterlagen festgelegt ordnungsgemäß zu entsorgen. Das dürfte jetzt aber bestimmt auch Stunk in der Firma geben, denn das ergibt keinen Einsparungseffekt, sondern sicherlich einen erheblichen Mehraufwand.
