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Mo, 23:21 Uhr
28.04.2008

Überall das gleiche Lied

Jüngst war es Thema in Großfurra (wir berichteten) und heute war es wieder ein heiß diskutiertes Thema. Hundekot in der Stadt Sondershausen ...

Bei der heutigen Einwohnerversammlung der Wohngebiete Hasenholz/Östertal/Stadtmitte im Beratungsraum der Freiwilligen Feuerwehr wurde wieder mal über ein dreckiges Thema diskutiert. Mehre Bürger beschwerten sich massiv über die zunehmende Zahl von Hundehaufen in der Stadt, besonders leider oft sogar in der Nähe von Spielplätzen. Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) konnte den Ärger verstehen, und weiß selbst, dass es gerade im Wippertor und am Gottesacker schon zu massiven Problemen kommt. Er versicherte auch, dass die beiden Ordnungshüter der Stadt keine Angst vor Hunden oder Hundebesitzern hätten, aber die „Übeltäter“ werden nun mal oft nicht in flagranti erwischt.

Wie sagte es dabei der Bürgermeister so schön, als es um die Beseitigung der Hundehinterlassenschaften ging: „Die Stadt kann die Erziehungsfehler nicht beheben.“ Aber auch von Hundehaltern kam Kritik, die auch Bürgermeister Kreyer nicht von der Hand weisen konnte. Es gibt kaum noch Abfallkörbe, in die der Hundehalter sein Tütchen mit der Hinterlassenschaft des Hundes werfen kann, weil viel dieser Behälter wegen der ständigen Zerstörung entfernt wurden, wie auch im Schlosspark, auch wenn die Stadt nicht direkt zuständig ist. Bürgermeister Kreyer versprach jedoch zu prüfen, ob nicht doch mehr Abfallbehälter aufgestellt werden sollten.

Es kann auch nicht die Lösung sein, dass ein Bürger gar den Hundekot in des Besitzers Garten zurückbefördert hat, den der Hund vor sein Gartentor gesetzt hatte. Auch schwer durchzusetzen sei, schon eine Schutzzone um die Spielplätze zu legen, in der sich schon Hunde nicht mehr aufhalten sollten. Prüfenswert ist allerdings der Einwurf eines Bürgers, analog Erfurt sollte jeder Hundbesitzer eine Tüte vorweisen können, wenn er mit seinem Hund unterwegs ist. In Erfurt soll wohl das Fehlen mit einer Strafe in Höhe von 5 Euro belegt werden.

Auch wenn er selbst nicht so überzeugt sei, will Fachbereichsleiter Bau und Ordnung Manfred Kuksch in der Stadt in den Schwerpunktgebieten drei Hundetoiletten, sprich Spender für Tütchen, aufstellen lassen. Die Spender sollen sogar kostenlos sein. Der Einwurf einiger Bürger war klar: Man sieht die Dinger eh bald demoliert in der Landschaft rumliegen.


Um ganz anderen Dreck ging es einer Bürgerin im Hinblick auf die letzten Feuerwerke in der Stadt. Sie sähe gern mal ein Feuerwerk, aber die Betreiber sollten dann aber bitte schön dafür sorgen, dass der entstehende Dreck dann auch schnellstens wieder beseitigt wird, und nicht noch tagelang rumliegt.
Autor: khh

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