Di, 19:07 Uhr
29.04.2008
Teilhabe wird im Haus Mara der Finneck-Stiftung groß geschrieben
Das Haus Mara der Finneck-Stiftung in der Arterner Salinestraße war am 29. April Gastgeber für die Veranstaltung des VdK-Ortsverbandes Artern im Rahmen des Gesellschafterprojektes der Aktion Mensch. Dazu ein aktueller Bericht von Klaus Henze...
Die Teilnehmer der Veranstaltung, vorwiegend gehbehinderte Mitglieder unseres Sozialverbandes wurden im Haus herzlich empfangen. Der Veranstaltungsraum war liebevoll hergerichtet. Man hatte extra Kuchen gebacken. Frau Klingler stellte als Vertreterin des Hauses den Gästen gern das Haus vor. In drei Etagen haben hier 36 behinderte Menschen ihr Zuhause gefunden. Sie arbeiten in geschützten Werkstätten und bestimmen ihr Leben weitgehendst selbst und doch ist rund um die Uhr eine liebevolle Betreuung gesichert.
Bei einem Rundgang durch das Haus konnten sich die Besucher von dem hohen Niveau der voll behindertengerechten Einrichtung überzeugen. Am 30. Mai können das alle, die Interesse daran haben. Denn für den Tag bereiten die Bewohner mit den Mitarbeitern der Einrichtung einen Tag der offenen Tür vor.
Beim Rundgang durch das Haus Mara.
Für Bürgermeister Wolfgang Koenen, der anschließend einen Rückblick auf fünf Jahre Zugehörigkeit zu der Erklärung von Barcelona Die Stadt und die Behinderten gab, war das natürlich ein guter Auftakt. Diese Einrichtung entstand in dieser Zeit und gegenwärtig werden die Arterner Finneck-Werkstätten erweitert und saniert. Es tut sich also etwas für Menschen mit Behinderungen in der Unstrutstadt. Das natürlich Dank des Engagements der Finneck-Stiftung und im zweiten Fall auch mit tatkräftiger Unterstützung der Ländlichen Entwicklungsgesellschaft (LEG). Koenen gab einen Rückblick auf die Umsetzung des mit dem Beschluss zur Unterzeichnung der Erklärung beschlossenen Maßnahmeplanes. Sicherlich wurden da in den fünf Jahren einige Erfolge erreicht, vor allem in den Köpfen. Die Problematik Barrierefreiheit gewann an Gewicht. Vorhaben werden stärker auf ihre Tauglichkeit auch in dieser Beziehung geprüft. Der Kontakt zum VdK, der in der Stadt vor allem die Interessen der Behinderten vertritt, wurde enger. Der Behindertenvertreter der Stadt, Ronald Römer, inzwischen auch Ratsmitglied, redet bei vielen Entscheidungen ein gewichtiges Wort mit. Wenn Bürgermeister Koenen allerdings eingangs feststellte, dass der Maßnahmeplan zum Glück keine konkreten Terminstellungen enthielt, dann sollte das aber für den Behindertenbeirat ein Signal sein, hier etwas zu ändern, zu konkretisieren.
Als dritte im Bunde hatte sich die Leiterin des Arterner Förderzentrums, Frau Guhse, zu Wort gemeldet. Ihre Einrichtung bereitet als integratives Projekt einen Mitmachzirkus vor. Vom 30. August bis zum 6. September soll es dann rund gehen. Das Förderzentrum hat sich den Hut aufgesetzt, aber auch die Kinder der anderen Arterner Schulen werden mitmachen. Mit dem ersten ostdeutschen Projektcircus wird man ein Programm erarbeiten, mit richtigen Artisten und Circustieren. Da ist natürlich alles begeistert. Doch vorerst gilt es das nötige Geld aufzutreiben, denn auch so ein Cirkus ist nicht umsonst. Dafür wurden fleißig Sponsoren gewonnen und Altpapier gesammelt. Auch der VdK unterstützt die Altpapiersammlung, ganz vorbildlich Ronald und Ina Römer. Der VdK sagte jedenfalls auch weiterhin Unterstützung für das integrative Projekt zu. Hier kann sich beweisen, wie Junge und Alte zusammenwirken, die Omas und Opas lassen doch ihre Enkel nicht im Stich – egal, was die Politiker da quatschen!
Das Förderzentrum gestaltet am 3. Juli einen Tag der offenen Tür mit einem Sommermarkt, zu dem man herzlich einlädt und wo man hofft, auch noch etwas Unterstützung zur Finanzierung des Circus zu bekommen.
Es war ein interessanter Nachmittag – mit viel Teilhabe!
Text und Foto: Klaus Henze
Autor: khhDie Teilnehmer der Veranstaltung, vorwiegend gehbehinderte Mitglieder unseres Sozialverbandes wurden im Haus herzlich empfangen. Der Veranstaltungsraum war liebevoll hergerichtet. Man hatte extra Kuchen gebacken. Frau Klingler stellte als Vertreterin des Hauses den Gästen gern das Haus vor. In drei Etagen haben hier 36 behinderte Menschen ihr Zuhause gefunden. Sie arbeiten in geschützten Werkstätten und bestimmen ihr Leben weitgehendst selbst und doch ist rund um die Uhr eine liebevolle Betreuung gesichert.
Bei einem Rundgang durch das Haus konnten sich die Besucher von dem hohen Niveau der voll behindertengerechten Einrichtung überzeugen. Am 30. Mai können das alle, die Interesse daran haben. Denn für den Tag bereiten die Bewohner mit den Mitarbeitern der Einrichtung einen Tag der offenen Tür vor.
Beim Rundgang durch das Haus Mara.
Für Bürgermeister Wolfgang Koenen, der anschließend einen Rückblick auf fünf Jahre Zugehörigkeit zu der Erklärung von Barcelona Die Stadt und die Behinderten gab, war das natürlich ein guter Auftakt. Diese Einrichtung entstand in dieser Zeit und gegenwärtig werden die Arterner Finneck-Werkstätten erweitert und saniert. Es tut sich also etwas für Menschen mit Behinderungen in der Unstrutstadt. Das natürlich Dank des Engagements der Finneck-Stiftung und im zweiten Fall auch mit tatkräftiger Unterstützung der Ländlichen Entwicklungsgesellschaft (LEG). Koenen gab einen Rückblick auf die Umsetzung des mit dem Beschluss zur Unterzeichnung der Erklärung beschlossenen Maßnahmeplanes. Sicherlich wurden da in den fünf Jahren einige Erfolge erreicht, vor allem in den Köpfen. Die Problematik Barrierefreiheit gewann an Gewicht. Vorhaben werden stärker auf ihre Tauglichkeit auch in dieser Beziehung geprüft. Der Kontakt zum VdK, der in der Stadt vor allem die Interessen der Behinderten vertritt, wurde enger. Der Behindertenvertreter der Stadt, Ronald Römer, inzwischen auch Ratsmitglied, redet bei vielen Entscheidungen ein gewichtiges Wort mit. Wenn Bürgermeister Koenen allerdings eingangs feststellte, dass der Maßnahmeplan zum Glück keine konkreten Terminstellungen enthielt, dann sollte das aber für den Behindertenbeirat ein Signal sein, hier etwas zu ändern, zu konkretisieren.
Als dritte im Bunde hatte sich die Leiterin des Arterner Förderzentrums, Frau Guhse, zu Wort gemeldet. Ihre Einrichtung bereitet als integratives Projekt einen Mitmachzirkus vor. Vom 30. August bis zum 6. September soll es dann rund gehen. Das Förderzentrum hat sich den Hut aufgesetzt, aber auch die Kinder der anderen Arterner Schulen werden mitmachen. Mit dem ersten ostdeutschen Projektcircus wird man ein Programm erarbeiten, mit richtigen Artisten und Circustieren. Da ist natürlich alles begeistert. Doch vorerst gilt es das nötige Geld aufzutreiben, denn auch so ein Cirkus ist nicht umsonst. Dafür wurden fleißig Sponsoren gewonnen und Altpapier gesammelt. Auch der VdK unterstützt die Altpapiersammlung, ganz vorbildlich Ronald und Ina Römer. Der VdK sagte jedenfalls auch weiterhin Unterstützung für das integrative Projekt zu. Hier kann sich beweisen, wie Junge und Alte zusammenwirken, die Omas und Opas lassen doch ihre Enkel nicht im Stich – egal, was die Politiker da quatschen!
Das Förderzentrum gestaltet am 3. Juli einen Tag der offenen Tür mit einem Sommermarkt, zu dem man herzlich einlädt und wo man hofft, auch noch etwas Unterstützung zur Finanzierung des Circus zu bekommen.
Es war ein interessanter Nachmittag – mit viel Teilhabe!
Text und Foto: Klaus Henze
