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Mi, 10:38 Uhr
30.04.2008

36 am Tag

Der Arbeitsmarkt in Thüringen gestaltet sich immer freundlicher, dennoch folgt der Aderlaß von Frauen und Männern für den Freistaat leider nicht diesem Trend...


Die Wanderungsbilanz Thüringens wies nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes im Jahr 2007 einen Verlust von 13 310 Personen auf (31 478 Zuzüge und 44 788 Fortzüge). Das sind durchschnittlich 36 Menschen, die dem Land täglich im Berichtsjahr durch Migration 'verloren' gingen. Gegenüber dem Jahr zuvor verringerte sich die Nettoabwanderung um 960 Personen bzw. 6,7 Prozent. Dennoch war damit der zweithöchste Überschuss der Fortzüge seit 2000 zu registrieren.

Gegenüber den alten Bundesländern blieb der Wanderungssaldo mit - 11 593 Personen in etwa konstant (2006: - 11 498 Personen), gegenüber den neuen Bundesländern verringerte er sich auf - 1 739 Personen (2006: - 2 282 Personen).

Die stärksten Nettoverluste aus dem Bundesgebiet registrierte Thüringen im Jahr 2007 gegenüber Bayern (- 3 521; 2006: - 3 927) gefolgt von Baden-Württemberg (- 2 286; 2006: - 1 988) und Hessen (- 1 897; 2006: - 1 908), während er sich gegenüber Sachsen um 496 Personen verringerte (- 1 296; 2006: - 1 792). Da 473 Personen mehr als im Jahr zuvor aus dem Ausland zuzogen (2007: 6 535 Personen, 2006: 6 062 Personen) - bei nahezu konstanter Fortzugszahl ins Ausland (2007: 6 513 Personen; 2006: 6 552 Personen) - blieb Thüringens Wanderungsbilanz gegenüber dem Ausland nahezu ausgeglichen (+ 22).

Nur drei kreisfreie Städte konnten 2007 einen Wanderungsgewinn verbuchen. Er fiel absolut am größten in Erfurt (+ 397) und Weimar (+ 317) aus; für Jena waren es noch + 183 Personen. Völlig gegenteilig zeigte sich das Wanderungsverhalten für die Stadt Suhl (- 646), während sich Geras Wanderungsverlust (- 626), gemessen an seiner Stadtgröße, fast im Landesdurchschnitt bewegte.

Zwar hatte Saalfeld-Rudolstadt bei den Landkreisen absolut die höchsten Wanderungsverluste (- 1 281) zu verzeichnen - in Bezug auf seine Einwohnerzahl fiel er jedoch beim Kyffhäuserkreis (- 1 210) relativ am höchsten aus. Unterdurchschnittlich blieb im Jahr 2007 die Nettoabwanderung des Landkreises Gotha mit - 439 Personen.
Autor: nnz/kn

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