Fr, 11:19 Uhr
02.05.2008
Was ist teuer, was ist billig?
Die Thüringer Statistiker haben wieder errechnet, warum Sie, liebe Leser, immer weniger Geld in ihren Taschen haben. Die exakten Zahlen wie immer mit einem einzigen Klick.
Die Jahresteuerungsrate lag im April bei 2,0 Prozent. Sie sank damit deutlich unter die Teuerungsraten der drei ersten Kalendermonate dieses Jahres und lag auch unter den Teuerungsraten der letzten 3 Monate des Jahres 2007. Der Verbraucherpreisindex betrug im April 105,7 (Basis 2005 = 100) und sank damit im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent.
Als eine Ursache für die dämpfende Wirkung auf den Verbraucherpreisindex sind die Pauschalreisen (- 13,4 Prozent zum Vormonat) und die Mieten für Ferienwohnungen (- 14,5 Prozent zum Vormonat) zu nennen. Die Jahresteuerung für die genannten Positionen betrug - 7,4 bzw. - 6,4 Prozent.
Der Trend bei den Preisen für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke setzte sich im Vergleich zu den Vormonaten und Vorjahresmonaten fort. Die Preise für Nahrungsmittel veränderten sich zum Vormonat nur geringfügig. Allerdings hält der Anstieg der Teuerungsrate für diese Produkte etwa seit Oktober 2007 (4,6 Prozent) ungebrochen an. Im April betrug die Jahresteuerungsrate 7,1 Prozent.
Der Blick auf die Preisentwicklung für Rohöl erklärt das weiterhin hohe Niveau der Kraftstoffpreise und Mineralölprodukte. Zwar gaben die Preise für Kraftstoffe im Vergleich zum Vormonat März geringfügig nach (zwischen - 0,6 und - 1,5 Prozent für die einzelnen Kraftstoffsorten). Allerdings fiel die Verteuerung zum Vorjahr ziemlich stark aus (zwischen 5,2 und 15,8 Prozent für die einzelnen Kraftstoffarten). Keine Entspannung gab es im Bereich der Haushaltsenergie.
Am meisten verteuerte sich das Extra leichte Heizöl (+ 2,2 Prozent zum Vormonat bzw. + 34,2 zum Vorjahresmonat). Aber auch für Strom (+ 0,3 Prozent bzw. + 7,5 Prozent) und die Fernwärme (+ 1,0 Prozent bzw. + 3,2 Prozent) muss der Verbraucher mehr bezahlen.
Autor: nnzDie Jahresteuerungsrate lag im April bei 2,0 Prozent. Sie sank damit deutlich unter die Teuerungsraten der drei ersten Kalendermonate dieses Jahres und lag auch unter den Teuerungsraten der letzten 3 Monate des Jahres 2007. Der Verbraucherpreisindex betrug im April 105,7 (Basis 2005 = 100) und sank damit im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent.
Als eine Ursache für die dämpfende Wirkung auf den Verbraucherpreisindex sind die Pauschalreisen (- 13,4 Prozent zum Vormonat) und die Mieten für Ferienwohnungen (- 14,5 Prozent zum Vormonat) zu nennen. Die Jahresteuerung für die genannten Positionen betrug - 7,4 bzw. - 6,4 Prozent.
Der Trend bei den Preisen für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke setzte sich im Vergleich zu den Vormonaten und Vorjahresmonaten fort. Die Preise für Nahrungsmittel veränderten sich zum Vormonat nur geringfügig. Allerdings hält der Anstieg der Teuerungsrate für diese Produkte etwa seit Oktober 2007 (4,6 Prozent) ungebrochen an. Im April betrug die Jahresteuerungsrate 7,1 Prozent.
Der Blick auf die Preisentwicklung für Rohöl erklärt das weiterhin hohe Niveau der Kraftstoffpreise und Mineralölprodukte. Zwar gaben die Preise für Kraftstoffe im Vergleich zum Vormonat März geringfügig nach (zwischen - 0,6 und - 1,5 Prozent für die einzelnen Kraftstoffsorten). Allerdings fiel die Verteuerung zum Vorjahr ziemlich stark aus (zwischen 5,2 und 15,8 Prozent für die einzelnen Kraftstoffarten). Keine Entspannung gab es im Bereich der Haushaltsenergie.
Am meisten verteuerte sich das Extra leichte Heizöl (+ 2,2 Prozent zum Vormonat bzw. + 34,2 zum Vorjahresmonat). Aber auch für Strom (+ 0,3 Prozent bzw. + 7,5 Prozent) und die Fernwärme (+ 1,0 Prozent bzw. + 3,2 Prozent) muss der Verbraucher mehr bezahlen.