Mi, 09:13 Uhr
07.05.2008
Zweimal barrierefrei erbaut
Ganz großer Bahnhof war gestern Nachmittag in dem Roßlebener Ortsteil Bottendorf. Der Ortsverband Donndorf-Wiehe-Bottendorf feierte in der Kupferhütte sein 15jähriges Bestehen. Aber nicht nur deswegen wurde gefeiert...
Ganz großer Bahnhof war heute Nachmittag in dem Roßlebener Ortsteil Bottendorf. Der Ortsverband Donndorf-Wiehe-Bottendorf feierte in der Kupferhütte sein 15jähriges Bestehen. Das allein wäre schon Grund genug für einen festlichen Nachmittag gewesen. Aus dem am 17. März 1993 im Bürgerhaus Donndorf mit 28 Mitgliedern gegründeten Ortsverband ist eine mit ihrem Engagement über die Region hinaus ausstrahlende Gemeinschaft mit 66 Mitgliedern geworden. Sie kommen aus Donndorf, Wiehe Bottendorf, Langenroda, Kleinroda und Kloster Donndorf. An ihrer Spitze steht seit 10 Jahren Hans-Ulrich Ruppe (unser Foto: bei der Eröffnungsansprache). Von den Gründern sind inzwischen leider viele verstorben, wie der erste Vorsitzende Rudi Kirschmann, Alfred Naumann, Ilse Butzmann, Georg Hagel, um nur einige zu nennen. Doch andere haben an der Seite von Hans Ulrich Ruppe den Staffelstab übernommen wie Hans und Hiltraut Dittmann, Margot Schüchner, Brigitte Münzenberg, Christiane Dölgner, Rudolf Eube, Helmut Goldhammer, Alfred Weidauer und Hedda Espenhahn.
Das alles führte Schatzmeisterin Margot Schüchner mit einem lebendigen Rückblick auf die 15 Jahre vor Augen. Viele Bilder ließen die Erinnerungen aufleben. Möglich geworden war das, weil die Landtagsabgeordnete und Bürgermeisterin von Donndorf Gudrun Holbe (CDU), vom benachbarten VdK-Vorsitzenden aus Roßleben, Wolf-Jürgen Träger, angesprochen, Lottomittel für einen Laptop und Beamer organisierte. Sie übergab nicht nur zu dieser Jubiläumsveranstaltung die Geräte an den VdK-Kreisvorstand, damit er seine Arbeit lebendiger und anschaulicher gestalten kann. Sondern die Geräte kamen mit diesem Vortrag erstmals zum Einsatz. Gudrun Holbe unterstrich, sie freue sich, dass diese Mittel auch gut und zweckmäßig im Verband eingesetzt sind. Kreisvorsitzender Bernd Reiber dankte ihr herzlich für die zweckmäßige Unterstützung, unser Foto.
Grüße, Glückwünsche und Lobesworte zum Jubiläum überbrachten aber auch die Bürgermeisterin Dagmar Dittmar (CDU) von Wiehe, Rainer Heuchel (SPD) von Roßleben und der Ortsbürgermeister Gerald Brödel (CDU) von Bottendorf. Letztere gestalteten ihre Ansprachen etwas tiefgründiger und gingen auf die Bemühungen der Stadt Roßleben und besonders des Ortsteils Bottendorf um Barrierefreiheit ein, den Beitritt von Roßleben zur Erklärung von Barcelona Die Stadt und die Behinderten und das Engagement der Bottendorfer, ihre öffentlichen Einrichtungen auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich zu gestalten. Das hatte einmal seinen Grund darin, dass die Veranstaltung im Zeitraum der Aktionstage um den Europäischen Protesttag für Menschen mit Behinderungen lag, aber auch mit der Teilnahme des stv. Vorsitzenden des VdK-Landesverbandes Hessen-Thüringen, Claus Dieter Junker. Dieser hatte in seinem Gepäck zwei hohe Auszeichnungen, Ehrenplaketten des Landesverbandes Hessen-Thüringen barrierefrei erbaut. Diese Auszeichnung wurde in Thüringen erst einmal verliehen. Das war 2006 in Bad Frankenhausen für das sanierte Rathaus. Heute hatte er gleich zwei dieser begehrten Auszeichnungen für Bottendorf im Gepäck, einmal für das Dorfgemeinschaftshaus Kupferhütte in Bottendorf und zum anderen für die Mehrzweckhalle(obere Reihe der Galerie). Darauf können die Roßlebener, besonders aber die Bottendorfer mit Ortsbürgermeister Gerald Brödel mit Recht stolz sein. Erfreulich ist, dass am Rande der Veranstaltung Namen weiterer Einrichtungen in Bottendorf, Wiehe, Donndorf, Schönewerda (OT von Roßleben) fielen, die Anwärter für diese Auszeichnung sein könnten. Dabei geht es weniger um die Auszeichnung, mehr jedoch um die Tatsache, dass man in der Region offensichtlich erkannt hat, dass Barrierefreiheit höheres Lebensniveau für alle bedeutet.
Ehe dann die Kaffeetafel eröffnet wurde und danach die Wieheschen Stadtmusikanten für den gemütlichen Teil die Regie übernahmen, gab es noch weitere hohe Auszeichnungen für ehrenamtliches Engagement. Der Vorsitzende des Ortsverbandes Hans Ulrich Ruppe wurde mit der Ehrenplakette des VdK-Landesverbandes Hessen-Thüringen in Gold, sein Stellvertreter Hans Dittmann mit der gleichen Auszeichnung in Silber und Margot Schüchner in Bronze geehrte (untere Reihe der Galerie).
Text und Fotos: Klaus Henze
Autor: khhGanz großer Bahnhof war heute Nachmittag in dem Roßlebener Ortsteil Bottendorf. Der Ortsverband Donndorf-Wiehe-Bottendorf feierte in der Kupferhütte sein 15jähriges Bestehen. Das allein wäre schon Grund genug für einen festlichen Nachmittag gewesen. Aus dem am 17. März 1993 im Bürgerhaus Donndorf mit 28 Mitgliedern gegründeten Ortsverband ist eine mit ihrem Engagement über die Region hinaus ausstrahlende Gemeinschaft mit 66 Mitgliedern geworden. Sie kommen aus Donndorf, Wiehe Bottendorf, Langenroda, Kleinroda und Kloster Donndorf. An ihrer Spitze steht seit 10 Jahren Hans-Ulrich Ruppe (unser Foto: bei der Eröffnungsansprache). Von den Gründern sind inzwischen leider viele verstorben, wie der erste Vorsitzende Rudi Kirschmann, Alfred Naumann, Ilse Butzmann, Georg Hagel, um nur einige zu nennen. Doch andere haben an der Seite von Hans Ulrich Ruppe den Staffelstab übernommen wie Hans und Hiltraut Dittmann, Margot Schüchner, Brigitte Münzenberg, Christiane Dölgner, Rudolf Eube, Helmut Goldhammer, Alfred Weidauer und Hedda Espenhahn.
Das alles führte Schatzmeisterin Margot Schüchner mit einem lebendigen Rückblick auf die 15 Jahre vor Augen. Viele Bilder ließen die Erinnerungen aufleben. Möglich geworden war das, weil die Landtagsabgeordnete und Bürgermeisterin von Donndorf Gudrun Holbe (CDU), vom benachbarten VdK-Vorsitzenden aus Roßleben, Wolf-Jürgen Träger, angesprochen, Lottomittel für einen Laptop und Beamer organisierte. Sie übergab nicht nur zu dieser Jubiläumsveranstaltung die Geräte an den VdK-Kreisvorstand, damit er seine Arbeit lebendiger und anschaulicher gestalten kann. Sondern die Geräte kamen mit diesem Vortrag erstmals zum Einsatz. Gudrun Holbe unterstrich, sie freue sich, dass diese Mittel auch gut und zweckmäßig im Verband eingesetzt sind. Kreisvorsitzender Bernd Reiber dankte ihr herzlich für die zweckmäßige Unterstützung, unser Foto.
Grüße, Glückwünsche und Lobesworte zum Jubiläum überbrachten aber auch die Bürgermeisterin Dagmar Dittmar (CDU) von Wiehe, Rainer Heuchel (SPD) von Roßleben und der Ortsbürgermeister Gerald Brödel (CDU) von Bottendorf. Letztere gestalteten ihre Ansprachen etwas tiefgründiger und gingen auf die Bemühungen der Stadt Roßleben und besonders des Ortsteils Bottendorf um Barrierefreiheit ein, den Beitritt von Roßleben zur Erklärung von Barcelona Die Stadt und die Behinderten und das Engagement der Bottendorfer, ihre öffentlichen Einrichtungen auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich zu gestalten. Das hatte einmal seinen Grund darin, dass die Veranstaltung im Zeitraum der Aktionstage um den Europäischen Protesttag für Menschen mit Behinderungen lag, aber auch mit der Teilnahme des stv. Vorsitzenden des VdK-Landesverbandes Hessen-Thüringen, Claus Dieter Junker. Dieser hatte in seinem Gepäck zwei hohe Auszeichnungen, Ehrenplaketten des Landesverbandes Hessen-Thüringen barrierefrei erbaut. Diese Auszeichnung wurde in Thüringen erst einmal verliehen. Das war 2006 in Bad Frankenhausen für das sanierte Rathaus. Heute hatte er gleich zwei dieser begehrten Auszeichnungen für Bottendorf im Gepäck, einmal für das Dorfgemeinschaftshaus Kupferhütte in Bottendorf und zum anderen für die Mehrzweckhalle(obere Reihe der Galerie). Darauf können die Roßlebener, besonders aber die Bottendorfer mit Ortsbürgermeister Gerald Brödel mit Recht stolz sein. Erfreulich ist, dass am Rande der Veranstaltung Namen weiterer Einrichtungen in Bottendorf, Wiehe, Donndorf, Schönewerda (OT von Roßleben) fielen, die Anwärter für diese Auszeichnung sein könnten. Dabei geht es weniger um die Auszeichnung, mehr jedoch um die Tatsache, dass man in der Region offensichtlich erkannt hat, dass Barrierefreiheit höheres Lebensniveau für alle bedeutet.
Ehe dann die Kaffeetafel eröffnet wurde und danach die Wieheschen Stadtmusikanten für den gemütlichen Teil die Regie übernahmen, gab es noch weitere hohe Auszeichnungen für ehrenamtliches Engagement. Der Vorsitzende des Ortsverbandes Hans Ulrich Ruppe wurde mit der Ehrenplakette des VdK-Landesverbandes Hessen-Thüringen in Gold, sein Stellvertreter Hans Dittmann mit der gleichen Auszeichnung in Silber und Margot Schüchner in Bronze geehrte (untere Reihe der Galerie).
Text und Fotos: Klaus Henze







